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Erfolgreiche Entwicklungen von Quartieren, Dörfern und Städten basieren auf einer gleichwertigen Wirtschafts- und Gesellschaftsförderung.  

 

 

Beiträge 2022

 

- Wie bekommt die gesellschaftliche Ortsförderung eine hohe Glaubwürdigkeit und

  eine optimale Bekanntheit?   

- Die "Schule für's Leben" versagt!

- Sport- und Freizeitpark, ein Hotspot für die ganze Bevölkerung

- Die gesellschaftliche Ortsförderung ist entscheidender, als die touristische

   Ortsvermarktung für die Gemeindeentwicklung

- Der Zerfall von Zivilisationen  

- Bildung mit fragwürdigen Realitäten 

-  Sport als Gesundsprävention? 

- Die Halbwahrheiten dominieren die Mainstream-Medien

- Statements zu Irrwegen 

- Schweizerische Umfrage 2022 zur gesellschaftlichen Ortsförderung  

 

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Wie bekommt die gesellschaftliche Ortsförderung eine hohe Glaubwürdigkeit und eine optimale Bekanntheit?

 

Jede Gemeinde sollte für die Bevölkerung eine Feriendestination für den Alltag sein. Deshalb wird eine erfolgreiche, gesellschaftliche Ortsförderung im Gemeinderessort Präsidiales und nicht im Wirtschaftsbereich angesiedelt. Wichtig ist auch, dass sie sich unverwechselbar mit ihren Zielsetzungen, Themen und Produkten präsentiert und die eigene Bevölkerung immer im Zentrum steht.

 

1. Dauernde Präsenz der Organisation und Infostelle

 

-Dauernd aktualisierte Webseite mit Angabe der Auskunftsstelle

-Regelmässige Newsletter über die aktuellen Schwerpunktarbeiten der gesellschaftlichen

 Ortsförderung

-Flyer zum Auflegen/Verteilen bei allen Aktivitäten der gesellschaftlichen Ortsförderung

 

2. Erfolgsversprechende Schwerpunktbereiche  

 

-Permanenter Informationsraum der Gemeinde mit den Themen

 Wirtschaft  -  Gesellschaft  -  Politik für die Bevölkerung und die Besucher

-Anziehendes Jahresprogramm zu den Hauptbereichen der gesellschaftlichen

 Ortsförderung  

-Spezielle Treffen und Jahresveranstaltung (u.a. Podiumsgespräche,

 Besichtigungen, Monatstreff) zur Weiterentwicklung der gesellschaftlichen Ortsförderung

-Veröffentlichung von Faktenchecks zur gesellschaftlichen Ortsförderung für mittel- bis langfristige

 Planungen

-Gezielte Bevölkerungs-Umfragen für zukünftige Entwicklungen in den Hauptbereichen der

 gesellschaftlichen Ortsförderung (Orts-/Landschaftsbild, Einrichtungen/Infrastrukturen,

 Zusammenarbeit/Vereinstätigkeiten, Kultur/Sport/Veranstaltungen,

 Kommunikation/Information)  

-Jahres-Auszeichnung für Einzel- oder Gruppen-Beiträge zur Stärkung der gesellschaftlichen

 Ortsförderung in der Gemeinde

-Berichterstattungen, Kolumnen und regelmässige Information zur gesellschaftlichen

 Ortsförderung in den regionalen Medien    

 

3. Fazit

 

Für Bekanntheitsgrad, Integration und positive Wirkungen der gesellschaftlichen Ortsförderung, sollte ein klares Aktivitätenkonzept für die Bevölkerung und die Behörden vorhanden sein./be 29.6,.22 

 

Grundlagen: Umfrage bei Ortsförderungsorganisationen im deutschsprachigen Raum

 

 

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Die «Schule für's Leben» versagt!   

 update 9.7.22

 

Mehr Geld für die Bildung ist die dauernde Forderung und trotzdem wird der «Bildungs-/Ausbildungsertrag» nicht grösser, im Gegenteil. Es fehlt für ein eigenverantwortliches Lernen der geplante und regelmässige Umgang der Lehrenden und Lernenden mit einem praktischen "Lebensinstrumentarium" durch gezielte Selbst-, Methoden- und Sozialkompetenzen im Verbund mit einem vernetzten Grundwissen aus einzelnen Fächern. Persönliche Einstellungen und praxisnahe Ausbildung, nicht Geld und Wohlfühlphilosophien, sind entscheidend für den Erfolg. Diese Tatsache erfordert grundsätzliche Überlegungen zu Ausbildungsstätten, Lehrenden, Unterricht, Lernenden und Experten.

 

Vorbildliche Schulen haben unmissverständliche Werte-, Bildungs-, bzw. Leistungsprofile ohne antiautoritäre Konzepte und ohne ein einseitiges Coachen und Begleiten. Die momentanen Überregulierungen für Lehrende und Lernende durch eine hohe Bürokratie löst einen grossen Mehraufwand aus, u.a. mit Koordinationssitzungen, Absprachen, Beurteilungen, Projektgruppen, Planung, Durchführung bzw. Nachbereitungen für den Unterricht der drastisch reduziert werden muss. Es ist auch die indirekte Instrumentalisierung der Schulen durch NGO's, wie die UNO mit ihren Nachhaltigkeitsthesen ohne Bevölkerungsbeteiligung, zu hinterfragen.

Hauptziele der Bildung bleiben immer Wissen - Können - Menschenentwicklung.  Dazu sollten die Lehrpläne auf allen Stufen verbindliche Lern-/Arbeitsstrategien mit der Selbstkompetenz an erster Stelle aufweisen. Fächerloses Lernen mit einer Kompetenzeninflation verhindert ein fundiertes Fachwissen mit vernetztem Denken und Können, was auch die steigenden Durchfallquoten bei Studien- und Berufsabschlüssen belegen. Die sichtbaren Überforderungen der Schwachen bzw. Unterforderungen der Starken mit der Nivellierung nach unten verunmöglichen ein optimales Bildungsniveau. Es gilt in den entscheidenden Kernbereichen für die Wissensnetzverdichtung wieder echt zu lernen, zu fördern und zu leisten, was nur durch einen Abbau der unzähligen Nebenschauplätze möglich wird.

Dass bei steigender universitärer Ausbildung und ihren theoretischen Kompetenzen die Praxisnähe abnimmt, die Studienabbrüche (25%) hoch sind und beim zunehmenden, geisteswissenschaftlichen "Proletariat" ausbildungsferne Stellen und Temporärarbeiten steigen, ist das Resultat einer fraglichen Bildungskultur. Bedenklich ist aber auch der Fachkräftemangel, bedingt durch Lehrabbrüche (20%) und das zunehmend schlechtere Ansehen der handwerklich-technischen-kaufmännischen Ausbildung an Berufsschulen, obwohl die jungen Menschen in der dualen Lehre Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, die im wirklichen Leben auch wirklich gefragt sind, was bei Studierenden eher eine Ausnahme ist.  

Die Lehrenden müssen alle Wege für ein individuelles Lernen einbringen, diese dann zur Stoffbearbeitung einsetzen und individuell auf ihre Effizienz auswerten lassen. Erst nachher können  Lernende die besten Mittel und Wege für ein optimales Lernen festgelegen. Es sei auch gesagt, dass der Einsatz von Technologien u.a. die Digitalisierung sehr dosiert geschehen sollte, denn die medialen Neuheitseffekte verführen bei einer Mehrheit zu einer Konsumhaltung, Überindividualisierungen und Oberflächlichkeit, was letztlich die entscheidenden Selbstaktivitäten zur Stärkung der Persönlichkeits- und Bildungsstrukturen schwächt.  

Nachhaltiger Unterricht besteht bekanntlich aus einen Methodenmix, damit möglichst alle Lernenden in der Vermittlung, Vertiefung und Anwendung des Stoffes aktiviert werden können. Ideal dazu ist ein Wechsel zwischen Stoffvermittlung, Kontrolle, Beratung und selbstentdeckendes Lernen, Begleitung und Beratung, wobei klare Regeln, Disziplin, Leistungsprizip und Bewertungen nicht ausgeblendet werden dürfen. Trotzdem ist heute der Wirkungsgrad der Ausbildung im Vergleich zum grossen didaktisch/methodischen Aufwand eher schwach, weil die individuellen Lernwege zu wenig analysiert und optimiert werden, was Leerläufe, Unlust und Versagen hervorruft. 

Fehlendes Fachwissen bringt ein unseriöses „Flatterwissen“ mit ungefestigten Strukturen, eingeschränktem Denken bzw. Können und mangelnden, gesunden Menschenverstand. Dass sogenannte «Experten» mit meistens kurzer Fronterfahrung und fehlender, langandauernder Auseinandersetzung mit einer praxisnahen Lernpädagogik, das Fächersystem zerstören, gehört zu den Zerfallserscheinungen unserer Zivilisation. Es sieht darnach aus, dass Menschen auf einem tiefen Niveau gleichgeschaltet werden sollen, um ihre Einflussmöglichkeiten einzuschränken. Der nächste Schritt wird die Abschaffung von Bewertungen/Noten sein, denn ohne klare Stoffstrukturen in einzelnen Fächern wird eine seriöse Bewertung unmöglich. Damit wird auch die Ausbildungsqualität noch mehr sinken, denn nur mit Kompetenzen allein ist es eine Illusion fachliches Grundwissen optimal entwickeln zu können.

Ein erfolgreiches Selbstmanagement der Lernenden braucht gelebte Basistugenden, wie Gründlichkeit, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Zielstrebigkeit, Engagement, Selbstdisziplin, Pünktlichkeit, Ordnung, Präzision und Selbstverantwortung, welche auch für die Methoden- und Sozialkompetenzen unabdingbar sind. Nur eine bewusste Auseinandersetzung mit erfolgserprobten Mitteln ermöglicht eigene Wege zu suchen und effiziente Organisations-/Lern- und Arbeitstechniken zu finden, um diese dann zu erproben und angepasst zum festen, persönlichen Bestandteil werden zu lassen.

 

Fazit

 

Ziel der Bildung sind wenige, aber  gezielte Kompetenzen im Verbund mit einem fundierten Fachwissen. Zur umfassenden Persönlichkeitsbildung braucht es vor allem ein optimales Selbstmanagement, welches auch die Hauptvoraussetzung für erfolgreiche Sozial- und Methodenkompetenzen ist. Ein griffiges Instrumentarium garantiert praxisnahe Umsetzungen mit welchem das eigene Tun gesteuert werden kann. Daran kann auch die Qualität einer Bildungsstätte gemessen werden, aber hier sieht es alles anders als vorbildlich aus. /be 26.4.22  

 

 

 

 

Die gesellschaftliche Ortsförderung ist entscheidender als die touristische Ortsvermarktung

 

In vorbildlichen Gemeinden sind die «Wirtschaftsförderung» für die Beschäftigungsangebote und die «gesellschaftliche Ortsförderung» für die Lebensqualität der Bevölkerung die wichtigsten Pfeiler zur Attraktivitätsbeeinflussung.  

 

Gemeinden, welche die Lebens-/Aufenthaltsqualität der eigenen Bevölkerung ins Zentrum stellen, haben starken Erfolg. Dort aber, wo die Tourismusförderung ein Übergewicht erhält wird laut Umfragen, viel weniger geboten. Die Ortsvermarktung für Besucher ist ein Teil der Wirtschaftsförderung (u.a. mit Auskünften , Flyer, Broschüren, Veranstaltungsbegleitungen, Führungen, Werbung). Dazu werden schweizweit Millionen aus Steuergeldern auf allen Staatsebenen ausgeschüttet. Es braucht aber wenig um zu merken, dass bevor vermarktet und verkauft wird, in erster Linie die Grundlagen Umwelt/Ambiente, Einrichtungen/Infrastrukturen, Kultur/Veranstaltungen, Bildung/Gesundheit und Kommunikation/Information die entscheidendsten Voraussetzungen für eine attraktive Aufenthaltsqualität der Bevölkerung und zugleich auch eine grosse Werbung und starke Bindung für die Besucher sind. Eine weitsichtige Gemeindebehörde integriert und plant mit der gesellschaftliche Ortsförderung unter Präsidiales oder geht offiziell mit einer Spezialorganisation eine mittel- bis langfristige Planung mit Vereinbarungen und Leistungsaufträgen ein. Nur so kann das wichtige "Wirgefühl" für den Zusammenhalt in der Bevölkerung entstehen. 

 

Fazit

 

Gemeinden, die dem Tourismus verfallen sind, werden selten einen gesellschaflichen Aufschwung für die eigene Bevölkerung erleben. Die gesellschaftliche Ortsförderung und die Wirtschaftsförderung müssen ein Lead in jeder Gemeinde sein. Synergien zwischen beiden Bereichen sind aber nur möglich, wenn die Kernaufgaben und die Kompetenzen klar geregelt sind. So darf die gesellschaftliche Ortsförderung nicht im Wirtschaftsressort untergebracht sein, denn sonst wird sie automatisch dem Diktat der Tourismusbranche bzw. der Wirtschaft ausgeliefert und bleibt für die Bevölkerung sinnlos. /be 22.2.22 

 

 

 

 

Der Zerfall von Zivilisationen  

 update 29.9.22

 

"Es irrt der Mensch solange er strebt". (J.W.Goethe)

 

In den Wohlstandsgesellschaften der westlichen Lebensräume sind hohe Dekadenz, sichtbare Auflösungserscheinungen und zunehmendes Staatsversagen in der Natur, Wirtschaft und Gesellschaft offensichtlich. Wir erleben zunehmend Rücksichtlosigkeiten, Korruption, Gewalt und Kriminalität im Alltag. Damit gehen auch die Voraussetzungen für das Zusammenleben, wie Sicherheit, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Kontinuität und Vertrauen immer mehr verloren. Die Zunahme des Drogen- bzw. Medikamentenmissbrauchs, Genderwahn und Abtreibung als geplantes Menschenrecht passen ebenfalls zur heutigen Wohlstandsverwahrlosung, wo auch kleinste Minderheiten die Gesellschaft terrorisieren können. Durch Mobbing, Integrationsproblemen, Bildungs-/Berufsversagen, praxisferne Ideologien, Gleichheitsforderungen, Gesinnungsdiktate, Ausgrenzungen und völlig einseitigen Mainstream-Medienhäuser wird die Bevölkerung immer mehr gespalten. Kommt dazu, dass die führenden, politischen Eliten in der Krisenbewältigung überfordert sind und mit ihren "Gutwetterkompetenzen" versagen. Obwohl eine effektive Neuorientierung in einer Gesellschaft letztlich nur durch einen gewaltigen Crash mit totaler Zerschlagung des Wohlstandes eingeleitet werden kann, befassen wir uns nachfolgend mit momentanen Situationen, Ursachen und möglichen Lösungsmöglichkeiten. 

 

 

1. Situationen

 

Schauen wir, wie sich Gesellschaften und Individuen entwickeln, um daraus Folgerungen ziehen zu können.

Ursprünglich lebten Gesellschaften in traditionsgeleiteten, überblickbaren und gott-/götterbezogenen Gemeinschaften. Während schwierigen Zeiten gab es "innengeleitete" Phasen mit Zielen, Werten und Prinzipien für ein empathisches Zusammenleben. Heute beobachten wir vor allem eine aussengesteuerte Bevölkerung, welche durch Trends, mit wenig Religion und Tradition und zunehmend verwildertem Egoismus bzw. euphorischer Selbstverwirklichungsmanie praktisch nur Rechte und wenig Pflichten will. Der Identitäts-, bzw. Orientierungsverlust und die Selbstentfremdung gegenüber der Mitwelt werden u.a. durch einen aussergewöhnlichen Aktivismus, neuen Hobbys, weiten Reisen, verschiedene LebenspartnerInnen und Berufsumstiegen kompensiert. 

Rastlos rennen vor allem Eliten unzähligen Visionen nach. Durch den zunehmend digitalisierten Lebensalltag wird die Privatsphäre immer mehr offengelegt, was die Probleme für das Zusammenleben nicht verkleinert. Ein festgefügtes Leben wird vielfach zur Last. Eigenverantwortung, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Treue, Respekt, Gehorsam, Disziplin, Pflichtbewusstsein, gesellschaftliche Rituale, tradierte Verhaltensnormen und Hierarchien verlieren ihre Bedeutung für das Zusammenleben und den Zusammenhalt. Dagegen erhalten Unkonventionelles, Kreativität, Gefühlausleben, Kleinstminderheiten und Dauerbespassung einen hohen Stellenwert. Zur hohen Dekadenz passt auch die zunehmende Freigabe von Drogen und Abtreibungen, die zu einem Menschenrecht mutieren sollen. Diese Situation löst fragwürdige Geschäftsmodelle aus, denn es entsteht eine (Luxus)Industrie von Beratern, Therapeuten, Analytikern, Coaches und Lebenshilfestellen, welche die nach sich selbst Suchenden aus dem Irrgarten der Blockaden weisen will, aber zugleich deren Selbstverantwortung und Belastungsfähigkeit enorm einschränken. 

Der Heimatbegriff wird bewusst v.a. Kindern, Zurückgebliebenen und Nationalisten zugeordnet, um so bei der restlichen Bevölkerung die Bindungsunfähigkeit für eine stark entwurzelte "Flugsandgesellschaft" zu fördern. Bodenständiges ist verpönt, aber das nötige Selbstwertgefühl wird u.a. in Subkulturen, Minderheitenschutzrechten und Pseudohumanität gesucht. Ein Weltbürgertum verhindert starke Gemeinschaftsbildungen bei Nationalstaaten. Mit der kompromisslosen Verabsolutierung von eigenen Standpunkten wird ein "Wirgefühl" über Grenzen hinweg verhindert. Negative Entwicklungen entstehen auch beim Einsatz von Studien-/Berufabgängern mit wenig Erfahrung in Wirtschaft und Geschichte, um erfahrene "weisse Männer" zu ersetzen, was v.a. in sich auflösenden Gesellschaften sichtbar wird. Im Mittelpunkt steht also ein individualistischer Lebensstil mit grenzerlosen, ichbezogenen Freiheiten, v.a. auf Kosten des Staates, welche auch den Verfall der Arbeits-/Leistungsmoral und der Gemeinschaftsbindungen beschleunigt. Doch die Verheissungen der Moderne kehren in ihr Gegenteil zurück, denn in den Gruppierungen von Gleichgesinnten regiert statt Individualismus eine Uniformität, die Freiheit wird zur Angepasstheit, die Vielfalt mündet in eine sture Ideologie, die Emanzipation zeigt sich als narzistische Bindungsunfähigkeit, die Infantilisierung ersetzt die Reife und die Technik wird nicht beherrscht, vielmehr beherrscht sie die Individuen. Das Scheitern im persönlichen Selbstfindungsprozess löst vor allem Kränkungen, Empörungen und Wut aus. Die Ursachen dieser negativen Befindlichkeiten werden aber nicht der eigenen Strukturen zugeschrieben, sondern je nachdem Eltern, Schulen, Partnern oder der Gesellschaft. So entsteht bei den Selbstbefreiungsversuchen ein Netz von persönlichen, ideologischen und politischen Abhängigkeiten, welche die Spirale der Selbstentfremdung verstärken.  

 

Betrachten wir die heutigen Problembereiche Religionen, Menschen-/Völkerrechte, Wissenschaften, Bildung, Wirtschaft, Arbeit, Finanzen und Politik, um richtige Schlüsse für einzelne Situation zu finden.


Religionen sind vor allem geprägt von einer einzigen Wahrheit, Prophetenaussagen, Weltuntergangsszenarien, Schuldbekenntnissen, Verzichts-/Verbotsanordnungen und Glaube statt belegten Wissenschaftsfakten. Die heutige Gottesferne mit fortschreitender Auflösung der christlichen Religionen, der Kirchenferne, der Aufstieg des Islams, die völlig säkularisierten Wertegemeinschaften und der menschengemachte Moralismus mit Doppelmoral, lassen spirituelle Wüsten entstehen. Die Glaubensfähigkeit ans Leben und höherer Macht geht total verloren, dafür grassiert der Machbarkeitswahn. Die Lücken werden durch Ersatzreligionen bzw. einem Götzentum gegen Rassismus und für kleinste Minderheitenbewegungen, wie u.a. der Cancel-Culture, Political Correctness, Wokeness, Gendertum und LGBTIQ+-Bewegung, ausgefüllt. Die neuen gebieterischen und rechthaberischen Gruppierungen sehen sich als Gottheiten, wollen in geistiger Ver(w)irrung vorschreiben was zu tun ist und lassen so Diskriminierungen und Rassismus (v.a. gegen Weisse) ohne Integrationsmöglichkeiten entstehen. Dies wird zeitweise mit Inquisitions- oder Scheiterhaufenmethoden und einer "Gesinnungsdiktatur" verstärkt. Durch die bewusst geförderte Verunsicherung auf allen Ebenen, entsteht bei der grossen Mehrheit der Menschen eine immense psychische und geistige Leere, welche die Zahlen der Kranken, Heilanstalten und Hilfeangebote ins Uferlose steigen lassen.

Die propagierte wertgestützte- und regelgebundene Ordnung, die man anderen Kulturen überstülpeln will, ist eine Neuauflage des Missionierungs- und Kolonialzeitalters mit all den Folgen von klar absehbaren Konflikten. Da bei dieser totalen Überheblichkeit auch viel Geld im Spiel ist, wird die Lüge zum grossen Profittreiber. Dahinter steht ein totalitäres Gutmenschentum mit moralischer Selbsterhöhung und einer einzigen Wahrheit, welche einen öffentlichen Diskurs ablehnt, damit für eine Bevölkerungsverdummung die Meinungseinfalt zum Standard werden kann. Zusammen mit den weltweit zunehmend globalisierten und staatsunterwanderden NGO's wird eine Einheitsweltanschaung angestrebt, ohne die weit auseinanderliegenden Philosophien, Mentalitäten und Wirtschafts-/Kulturinteressen der einzelnen Völker zu berücksichtigen. Die bösen, unpassenden Menschen und Völkerggruppen werden mit hochgradigem Schwachsinn wie im tiefsten Mittelalter gejagt und u.a. mit Zensuren durchsäubert, was nur Zeichen von totaler Schwäche ist. Auch die Populismusströmungen sind Reaktionen auf Ideologien auf Basis von Heuchelei, Denkdiktaten, Sektierertum, Sanktionen, Realitätsverleugnung und völlig missbrauchtem Liberalismus für einen seligmachenden Sozialismus bzw. Kommunismus. Einseitige Umfragen und Selbstcheckertum der Medienhäuser zementieren mit einer gezielten Fragenauswahl die Mainstream-Deutungshoheit. Es braucht dringend einen klaren Diskurs, um die falsch besetzten und missbrauchten Begriffe der Medien richtigzustellen. Die Bevormundung durch das Gutmenschentum in den Bereichen Demokratie, Völker-/Menschenrechte, Moral, Werte, Covid, Klimawandel und Energieversorgung beschleunigen die Zunahme von autokratischen Systemen und Staaten, was die sogenannte Wertegesellschaft dauernd zu verhindern versucht und aber dauernd daran scheitern wird.  

Die durch Sponsoring und Staatsgelder zunehmend beeinflussbaren Hochschulen werden mit ihren "Gefälligkeitsmöglichkeiten" auch fraglich. Bei unabhängigen, echten Wissenschaften beruhen Erkenntnisse bekanntlich auf Annahmen, die sich jederzeit wieder ändern können. Doch diese werden heute durch Aktivisten aus Wissenschaft, Politik und Medienhäusern ohne Änderungsmöglichkeiten zu Tatsachen zementiert, um die eigene Deutungshoheit mit Hysterien befeuern zu können. Da bringen nur Geldkürzungen eine Umkehr. 

Wir haben heute eine geschichtsvergessene, wirtschaftsfeindliche und gottesferne Bildungsgesellschaft ohne das Denken in grossen Zeiträumen und mit einem sinkenden Bildungsniveau auf allen Ebenen. Die steigende Akademisierungsinflation bringt durch die Niveauverflachung zu wenig Innovationen und Produktivität für das nötige Wirtschaftswachstum. Studienabgänger sind wohl formal besser ausgebildet als Berufsleute, doch die Lebensintelligenz ist nicht von der Bildung abhängig. So haben wir zunehmend elitäre Menschen mit hoher Praxisferne, was vernünftige Problemlösungen immer mehr verunmöglicht. Wir bilden zu viele unterbeschäftigte Akademiker für Teilzeitarbeiten aus, die viel reden, aber wenig tun – und zu wenige Fachkräfte, die etwas können. Entscheidend wäre auch, dass Leistungen den richtigen und glaubwürdigen Stellenwert behalten, sonst werden Bewertungen/Noten bald der Vergangenheit angehören und damit den Abschwung noch mehr beschleunigen. Für lebensnahe Gesellschaftsentwicklungen braucht es in Zukunft in allen Ausbildungen und Studienrichtungen dringend obligatorische Minimalabschlüsse in Wirtschaft und Geschichte und dazu ein längeres Arbeiten an der Front, damit man erlebt woher das Geld kommt, bevor (Lebens)Stellen im öffentlichen Dienst und Bildungs-/Medienanstalten bzw. Karrieren in Parteien, Verwaltungen, Verbänden, Behörden und Verwaltungsräten angetreten werden. 

Demokratische Selbstverständlichkeiten erodieren immer mehr und wir sind unterwegs in Richtung eines durch Regierung und Verwaltung zensurierten Kommandostaates auf der Basis von Ideologien, Moralismus und Utopien mit stark vernetzten Kräften im Hintergrund. Freiheit braucht Wahrheit! Wahre und glaubwürdige Forscher, Professoren und Experten sind v.a. in der freien Wirtschaft und nicht beim Staat anzutreffen. Die privilegierten Führungseliten in der Politik agieren vielfach mit Überheblichkeiten und sind vielfach als Marionetten zweiter Klasse, die Ûrsache der Probleme. Ihre hohe Arroganz und das fehlende Rückgrat spiegelt nur ihre Unfähigkeiten. Das Ganze wird verstärkt durch eine hohe Bürokratie voller Beamten, welche sich mehrheitlich im wahren Leben nie bewähren mussten. Auch akademische (Berufs)Politiker beziehen ihren Lohn fernab vom Wirtschafts-Knowhow und von praktischen Erfahrungen. Für Wahlen müssten deshalb auf allen Ebenen eine mindestens achtjährige Berufs-, nicht Verwaltungserfahrung zu einer Minimalvoraussetzung werden. Krisenlösungen der Eliten bestehen heute v.a. in hochtrabenden Ankündigungen, statt  bodennahen Entscheiden, schöngeistigen Glaubenssätzen, statt realer Faktenbewirtschaftung und infantilen Utopien ohne Behaftungsmöglichkeiten von Verantwortlichen. Ein Verständnis für Fakten ausserhalb der eigenen Sicht wird dauernd verdrängt. Man kann wohl Realitäten ignorieren, doch die Konsequenzen daraus können beim zunehmenden Versagen nicht einfach höheren Gewalten oder selbstdefinierten Verschwörungstheorien angelastet werden. Wir leben in einer Zeit der "Reformitis", wo gewachsene Strukturen mit Bewährtem dauernd über Bord geworfen werden, statt Neuerprobtes organisch zu integrieren. Alle Unfähigkeiten gehen zurück auf Sozialisation, Bildung, weltanschauliche Einstellungen und fehlende Kompetenzen. Die lösungsorientiere Avantgarde der rechten Seite wird von der linken Seite u.a. verleumderisch wegen einer Fake-Kultur angeklagt, um die eignen Halbwahrheiten aus der Schusslinie zu nehmen. Charakter, Glaubwürdigkeit und Lebensnähe werden bei der politischen Führung immer seltener. Statt Erfahrung, Leistung und Weisheit zählen Äusserlichkeiten, wie nett, lieb, jung, was die Manipulierbarkeit durch die Mächtigen im Hintergrund ins Unermessliche verstärkt. Die Mehrheit der Politiker bewegt sich moralisierend in einer "zementierten Kaste", um ihr Handeln unter sich mit dem Motto "Macht und Geld zentral - Demokratie und Bevölkerung egal" zu legitimieren. Deshalb braucht es dringend die Zurückweisung der politischen Herrschaftsansprüche von einseitig und realitätsfremd getrimmten Politikern, Intektuellen und Experten. Mit der schamlosen Interessenpolitik geht der "Draht" für Befindlichkeit und Bedürfnisse der BürgerInnen immer mehr verloren. Dafür hat die Bevölkerung mit moralischen Trostpflastern (Verzichten, Sparsamkeit und Zuversicht) selber die Zukunft zu meistern. Für den Erhalt des Wohlstandes werden von den Utopisten u.a. gerechte (Geld)umverteilungen ohne Gegenleistungen und die Anerkennung neuer Geschlechteridentitäten auf Kosten der grossen Mehrheit propagiert, was nur eine Ablenkung von entscheidenden Lebensbereichen ist. Dies führt zur grossen bürokratischen Verwaltungsaufblähung mit Einschränkungen der Grundrechte bei der Bevölkerung. 

In den Wirtschaftsbereichen finden heute zeitgleich eine Globalisierung bzw. Fragmentierung und eine Integration bzw. ein Zerfall statt, was eine gesicherte Entwicklung infrage stellt. Die Probleme (Wirtschaftsversagen, Lieferkettenzusammenbruch, Massenzuwanderung, Arbeitslosigkeit, Teuerung, Armut, erdrückende Sozialkosten, enorme Verschuldungen und Rezession) nehmen stark zu. So ist unverantwortlich, Produkte zu verbieten, bevor die Ersatzanlagen tatsächlich existieren und sich in der Realität bewährt haben. Da ermöglicht auch die heutige Startup-Mentalität keine langfristige Konstanz. Es sind auch fragliche Bildungskonzepte die Fachkräftemangel und praxisferne Studienabgänger entstehen lassen. Eine realitätsfremde Wissenschaft und Politik schreiben direkt und indirekt der Wirtschaft immer mehr vor, was zu machen ist und so wird die Marktwirtschaft zur regulierter Plan- bzw. Staatswirtschaft getrieben, was die demokratischen Freiheiten total einengt. Da heute auch ein normales Verhältnis zum Geld schwindet, steigen Ausgaben und Schulden ins Unermessliche und es ist eine Frage der Zeit, wann und wie das sehr labile Finanzsystem kollabieren wird. In der Arbeitswelt stehen immer mehr Methoden, Maschinen und Geräte im Mittelpunkt, welche die Uniformierung und Gleichschaltung der Gesellschaft weiterentwickeln. Mit Verboten statt einer Technologieoffenheit, Beratungsorgien statt praxisnahen Produkten und einem fehlendem "Sowohlalsauch" werden wirklichkeitsnahe Angebote mit Moral- statt Realpolitik abgewürgt. Die totale Digitalisierung macht die Funktionsfähigkeit der heutigen Systeme in allen Lebensbereichen immer labiler und pannenanfälliger. Arbeitsplätze für alle sind bedroht, da ein unverhältnismässig grosser "Dienstleistungsanteil als Wasserkopf" gegenüber den Urproduktions- bzw. Verarbeitungsbereichen vorliegt. Die Informatik bzw. die Automatisierung und Roboterisierung rationalisiert immer mehr Arbeitsstellen ohne Ersatz für die grossen Menschenmassen weg. Das ruft nach einem "bedingungslose Einkommen" oder nach einer  eigentumslosen Gesellschaft mit gutbetuchten Eliten und dies führt in die totale Abhängigkeit mit hoher Machtzunahme des "Retters Staat" in Richtung Autokratie. 

 

Untersuchen wir das Zusammenspiel von Medien und Politik, um die dauernden Manipulationen durchschauen zu können.

 

"Wer den Mainstream konsumiert, weiss nicht was in der Welt passiert, sondern nur was im Medium steht."

In den völlig einseitigen Berichterstattungen der Establishment-Medienhäuser werden gegensätzliche Fakten und Argumente gar nicht mehr am Leben erhalten und so die Meinungen bis zum "Terror" nur noch in eine verdrehte Richtung getrieben. Die selbsternannten "Qualitäts-Medienhäuser" sind voller Halbwahrheiten, orchestrierten Empörungen, manipuliertem Bild-/Tonmaterial, inflationären Gutmensch-Experten, gezielten Ausgrenzungen, einseitiger Staatspropaganda und dauerndem Bashing gegenüber unpassenden (Welt)Regionen. Sie unterwandern als einseitige Menschenversteher zusammen mit grossen NGOs (wie UNO, WHO, AI etc.) in inkompetenter Weise auch immer mehr Parlamente, Regierungen und Bildungsstätten (u.a. Journalistenschulen und Universitäten), um Gesetzeslösungen möglichst stark beeinflussen zu können. Die dauernden Angriffe des Mainstream-Journalismus auf Verschwörungstheorien sind reine Ablenkungen vom eigenem, schlechte Gewissen infolge der Wohlstandsverwahrlosung ihrer Eliten. Das Internet mit ihren Plattformen wird zum grössten Spaltmedium. Mangelhaft belegte Fakten und Argumente werden durch Vorverurteilungen, Indiskretionen und zensurierten Kommentarspalten kompensiert und die kriminalromanähnlich inszenierten (Un)Wirklichkeiten und Emotionen in den Berichterstattungen verkommen zur verdummenden Unterhaltung. Mit der nahenden Roboterisierung der Informationen werden die einseitigen Ideologien noch mehr verstärkt und die Informationsverantwortung der Maschine überwiesen. Die Medienhäuser werden so zu den grössten Verziehungs- und Verblödungsanstalten der Gegenwart. Mit der Unglaubwürdigkeit von einseitigen Informationen zerfallen auch demokratische Politsysteme, Gesetze und die Rechtsstaatlichkeit auf lokaler, regionaler bzw. internationaler Ebene und fördern eine zentralistische Staatsmacht, überbordende Bürokratien mit einer Beamteninflation und zunehmenden Staatsbevormundungen mit koordinierten Lebensnormierungen. Die Entfremdung zwischen Eliten und Bevölkerung nimmt zu und damit versagt die politische Klasse immer mehr. Im Grössenwahn häufen sich immer mehr gigantische Staatsgelderverteilungen für technokratische Interventionen. Man setzt die gleichen Mittel ein, die man den Verschwörungstheoretikern vorwirft und entlarvt damit die eigene Demagogie. Die Verlogenheit in der Politik nimmt zu und die Diskussionen drehen sich vor allem um gut oder böse und nicht mehr um richtig oder falsch. Damit steht nicht mehr die Beurteilungsfreiheit, sondern der Moralismus einer Gesinnungsdiktatur im Zentrum. Wenn Minderheiten u.a. öffentliches Reden mit Gewaltandrohungen verbieten können, ist das Chaos nicht mehr fern. Umso schwächer eine Gesellschaft ist, desto stärker nehmen einengende Reaktionen und Massnahmen zu. So muss auch bei Staatskritik immer mehr aufgepasst werden was man sagt, denn Folgen daraus können Überwachung, Festhalten und Verurteilungen sein. Damit erhalten autoritäre Staatssysteme vergangener Zeiten mit «feineren» Mitteln in total verwässerten Demokratien wieder Einzug. Gegen Änderungen der politischen Gegebenheiten, wehren sich aber vielfach die Behörden, der mediale Mainstream und Teile der Bevölkerung, weil man mit der Wahl von unfähigen Führungseliten bzw. Intellektuellen das eigene Versagen nicht infrage stellen will. So wird niemand zur Rechenschaft gezogen und aus Machterhalt wird ein totaler Abschwung zugelassen, welcher letztlich die breite Bevölkerung am meisten trifft, denn die Eliten haben sich unterdessen schon lange in Sicherheit gebracht. Die Tendenz geht immer mehr zu einer weltweiten Technokratie mit einer zentralen Regierung, verbunden mit international vernetzten Konzernen, einer regelbasierten Ordnung ohne Volksmitsprache, einer Verklumpung der Medienhäuser mit Wissenschaft und Politik und dazu ein rigoroser Kontrollwahn in allen Bereichen.  

Wir sind mitten in einer "Zeit ohne Weltordnung und Weltethos" angekommen und dies mit zunehmend, einseitigen Werten, Dämonsierungen und einem Machbarkeitswahn. Dabei versuchen die Mächtigen mithilfe einer verwirrenden Experteninflation, «beauftragten» Expertisen und Selbstcheckertum, die Deutungshoheit von Wissenschaft, Politik und Medienmainstream für den Machterhalt zu zementieren. Dabei wird gezielt ein apokalyptisches Chaos eingeplant, damit Umstellungen unausweichlich werden. Je näher der Zusammenbruch, desto grösser werden die Polarisierungen und damit auch die einschränkenden Gesetze mit Nullrisikomassnahmen und totaler Überwachung. Die bewährten Grundpfeiler von Gemeinschaften, wie Kontinuität, kollektiver Zusammenhalt und nationale Identität, gehen immer mehr verloren, sodass direkt und indirekt auch Stabilität, Attraktivität und Wohlstand verschwinden. Wenn Werte und Glaube vor Wirtschaft und Arbeit gesetzt werden, zeugt dies von naiver, weltfremder Sicht. So grenzen sich immer mehr Menschen privat für mehr Freiheiten in kleineren Gruppen ab und verabschieden sich mit Unverbindlichkeiten statt Leistungen vom Engagement und gesellschaftlicher Verantwortung, was wiederum die Eliten in ihrem Tun stärkt. Im Angesicht der stark zunehmenden Apokalypsen und gezielter Angstverbreitung durch Macht- und Geldinteressen, driftet eine Kulturgemeinschaft immer mehr auseinander. Im Zentrum stehen weitgehend Geschäftsmodelle, welche den Profit mit dem Missbrauch der Natur, von der einen zur anderen Seite verschieben. Ein Gehen und Kommen mit Zerstörung des Bestehenden und neuen Entwicklungen gehört seit jeher zur Planeten- und Menschheitsgeschichte. Den Zenit kann aber eine Gesellschaft, trotz Geld und einem hinhaltenden Widerstand, nicht halten. Wohlstandsverwahrloste Zivilisationen mit abgehobenen Eliten bzw. Egokraten schlitteln, wie bei alten Hochkulturen, in Achtsamkeit und innerem Desaster in einen "ehrenvollen Untergang", bevor der Wirklichkeitsdruck wieder eine Besinnung bewirken kann.

 

Die Zukunft vorauszusagen ist schwierig. Untersuchen wir trotzdem wichtige Ursachen in der aktuellen Situation, um punktuelle Lösungen finden zu können.

 

2. Ursachen 

 

Natur

Unausgewogene und extreme Bevölkerungsentwicklungen  -   Umweltbelastungen von Boden, Wasser, Eis, Flora und Fauna   -  Klimawandel

 

Mensch

Verlorenes Verwurzelungsbewusstsein der «Flugsandgesellschaft»  -   Bildungs-/Leistungsabfall und Praxisferne   -   soziale Ungleichheit  -  eingeschränkte Zusammenarbeit   - Anonymitätsstreben  -  Selbstverwirklichungsmanie  -  Individuelles Macht- und Geldstreben  -   Sehnsucht nach offenen Grenzen und freiem Leben  

 

Wirtschaft  -  Forschung  -  Kultur   -   Medien  -   Politik

Labile Wirtschaftssysteme zwischen Liberalismus und Sozialismus    -   Abgehobenheit von Wissenschaft und Technik mit Machbarkeitswahn   -   «Analphabetentum» durch hohe Digitalisierungen    -    Masseneinwanderungen  -   Energiekrise    -  Verklumpungen zwischen Wissenschaften, Medien und Politik  

 

3. Lösungsmöglichkeiten

 

Natur

 

-Finanz-/Anreizkonzepte für einen lückenlosen Schutz der Natur, was im Gegensatz zur Klimawandelverhinderung, realisierbar ist.

-Rigorose Anpassungen mit Innovationen auf allen Ebenen, statt Verbote gegen die natürliche Klimaerwärmung des Planeten 

-Nachhaltigkeit: Keine neuen "Klima-Geschäftsmodelle" ohne evidenzbasierte Fakten  

 

Mensch

 

-Pflicht-Basisausbildung in den wirtschaftlichen und geschichtlichen Grundlagenbereichen bei sämtlichen Schul- und Studienrichtungen mit Pflichtpraktiken in der realen Wirtschaft

-Sachlichkeit ohne Ideologien und Instrumentalisierungen in der Lösungssuche

-Mehr Selbstverantwortung statt Staatsverantwortung

 

Wirtschaft  -  Forschung  -  Kultur  -  Medien  -  Politik

 

-Strikte Trennung von Wissenschaft/Forschung, Politik und Medien, um einseitige Manipulationen und Bevorzugungen auszuschliessen

-Keine fremden Einmischungen in liberale, soziale oder staatsgesteuerte Wirtschaftsordnungen durch einzelne Staaten unter dem Label einer Wertegemeinschaft

-Steuerung der Migration mit Schutz der eigenen Bevölkerung durch grosse Hilfestellungen in den Herkunftsländern, damit die Menschen nicht ihre "Wurzelheimat" verlassen müssen.  

 

FAZIT

 

"In Gemeinden muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland"

Die Grundlage aller Erkenntnisse ohne Denkverbote sollte der Zweifel an allem Wissen sein. In der westlichen Welt nehmen die Kippelemente in negative Entwicklungen immer mehr zu, weil u.a. die Probleme wegen "übergeordneten Interessen" nicht an der Wurzel angepackt werden. Stark betroffen sind dabei  Gemeindegemeinschaften. Deshalb ist die gesellschaftliche Ortsförderung eine entscheidende Einrichtung, um mit mittel- bis langfristigen, etappierten Massnahmen und Angeboten ein positives Zusammenleben zu erhalten und/oder aufzubauen. /be 31.5.22  

 

 

Statements zu Irrwegen  

 

Mit Betrachtung der westlichen Zivilisation sollen fragliche Tatsachen benannt und absurde Entwicklungen infrage gestellt werden, dies als Grundlage für faire Diskussionen und Lösungen.  

Die wichtigsten Themenbereiche sind: Wirtschaft und Gesellschaft   -   Wissenschaft und Bildung   -  Staat und Politik -  Krieg und Frieden   Medien und Kommunikation  -  Klima und Wetter  - Gesundheit und Covid19   -   Wohlstand und Energien    

 

 

Wirtschaft und Gesellschaft

 

In der westlichen Gesellschaft zeigt sich in wichtigen Lebensbereichen eine grosse, systemische Erschöpfung und diese wird mit einer sturen Wertekultur kompensiert. Die Erosionen sind allgegenwärtig, so beim Durchsetzen demokratischer Verhaltensregeln, bei der Rechtsstaatlichkeit, beim Sittenzerfall, dem Gendertum, der Katastrophengläubigkeit, den Bindungsauflösungen, den Sprachverstümmelungen, der Wissenschaftsglaubwürdigkeit, dem Bildungszerfall, der Arbeitsmoral, den Geldentwertungen und der Informationswillkür.   

 

Der westliche, elitäre Machbarkeitswahn in einer Gleichschrittmentalität ist gekennzeichnet durch eine sehr hohe Arroganz, starken Feindbildern und eine irreale Abgehobenheit gegenüber anderen Kulturen. Die Daseinsberechtigung aller Zivilisationen muss aber aus ihrer jahrhundertlangen Entwicklung diskussionslos akzeptiert werden. Masslose Gerechtigkeitsforderungen mit zum Teil verdeckten Eigeninteressen und der Ruf nach einer globalen Gleichberechtigung können nur mit diktatorischen Massnahmen und einem Kontrollwahn erreicht werden. 

 

Die Gegenwart ist gekennzeichnet durch Auseinandersetzungen zwischen Krieg und Frieden, Autokratie und Demokratie, Konditionierungen und Freiheit, aktivistische Forschung und freie Wissenschaft, Moralismus und Vernunft, Meinungszensur und Meinungsfreiheit, Rassismus und Antirassismus, Macht und Ohnmacht, Unrechtsstaat und Rechtsstaat, kranker und gesunder Menschenverstand, Bequemlichkeit und Eigenverantwortung, Gemeineigentum und Privateigentum, Konsum und Kultur und Umweltzerstörung und Umweltschutz. Diese Spannungsfelder können nur miteinander im Gespräch gelöst werden und dazu braucht es Kompromisse und nichArroganz mit eigenzentrierten Glaubenssätzen.

 

Eine ideologiegetriebene Elite schafft es heute, bei einer eigentlich gebildeten Gesellschaft, die lang aufgebauten Lebensgrundlagen einer Zivilisation zu zerstören. Dies liegt am einseitig medienstärkten Narrativ der selektiven Wahrnehmung, wo die logische, vernünftige und objektive Sicht und die korrekten, wahrhaftigen und validen Argumente im grossen Stil wissenschaftlich, politisch und medial im grossen Stil manipuliert werden.  

 

Jede Gesellschaft trägt Keime der Auflösung in sich, welche u.a. durch Moralismus, Bequemlichkeit, Unbelastbarkeit, Rauschanfälligkeit und Egoismus gefördert werden. Die starken Konsens- und Harmoniebedürfnisse mit ideologischen Fiktionen statt belegten Fakten, sind nur die Ablenkung von  gesellschaftlichen Auflösungen.

 

Positive Änderungen brauchen einen gewaltigen Leidensdruck. Mit einseitigen Ideologien, Moralismus und Lügen in einem Zwangskorsett, statt klarer Rationalität und Vernunft geht’s zurück in die Vergangenheit. So stützen auf einem unwissenschaftlichen Fundament viele kleine Lügen eine grosse Lüge. Diese verzerrt das Denken, um das Schamgefühl zu unterdrücken. Danach lügt man weiter, um die Folgen des queren Denkens zu verdecken und versteckt sich hinter einer Gesinnung, statt die eigene Urteilskraft für ein Verstehenwollen statt Herrschen einzusetzen.

 

Die Multikultur- und Wertegemeinschaft führt mit der unglaubwürdigen Doppelmoral zu einem Werteimperialismus. Die Anerkennung belegter Wahrheiten und Tatsachen schmerzen gewaltig, wenn konträre Eigeninteressen im Wege stehen. Deshalb werden mit dauernder Wiederholung unseriöse Narrative umgedeutet, belegte Tatsachen ausgegrenzt und die Lügen gesellschaftskonform gemacht. Werte sollen weltweit anderen Kulturen aufgepfropft werden, um das machthungrige Missionierungs- und Kolonisierungszeitalter zu wiederholen. Doch bis zur Realisierung hätte die westliche Zivilisation sicher keine Partner mehr!

 

Der Werterausch ist eine Ablenkung von Realitäten, damit moralisches Tun die Selbsterhöhung und das Wohlgefühl steigern kann. Trotzdem werden die Völker- und Menschenrechte durch die sogenannte Wertegemeinschaft weitgehend nur dort eingehalten, wo der Eigennutz nicht tangiert wird. Klare Unwahrheiten werden nachträglich «begriffen» und so die Unmoral zur Moral gemacht. Mit dem Aufspringen von Wirtschaftsunternehmen auf diesen Trend zeigt, dass die Angst die Profite zu verpassen, obwohl übers Ganze gesehen langerprobte Nachhaltigkeiten für die Natur praktisch nicht gegeben sind.

 

Die postindustrielle gesättigte und orientierungslose Gesellschaft rennt für den Wohlstand einer virtuellen Wirtschaft mit Freizeit vor Arbeit, Erholung vor Leistung und bedingungsloses Einkommen vor Eigenverantwortung nach. Einer solch bedenklichen Zivilisation voller Infragestellungen bzw. Verunsicherungen mit dem Vorwand einer Zeitenwende u.a. für's Experimentieren, Implantieren und Manipulieren, kann nicht mehr geholfen werden.

 

Wer die Geschichte mit ihren Ursachen für aktuelle Ereignisse einfach ausblendet, hat gefährliche Bildungslücken. Wie Wurzeln für jede natürliche Entwicklung grundlegend sind, liegen in den Geschichtsereignissen die entscheidenden Tatsachen von aktuellen Situationen. Aber durch die irren "Strömungen" in der sogenannten Bildungs- und Wertegemeinschaft werden diese Tatsachen durch Wissenschafter, Politiker und Mainstream-Medien koordiniert ausgegrenzt. Es geht nicht um Gerechtigkeit und Menschenrettung, sondern um Selbstgerechtigkeit mit gewaltigen Profiten des industriellen-militärisch-bürokratischen Komplexes, der aber für eine "vorbildliche Menschlichkeit" mit inflationären Narrativen vernebelt wird.

 

Wissenschaft und Bildung

 

Die Wissenschaft muss die Dinge und Mechanismen auf der Grundlage von Naturgesetzen erforschen und nicht versuchen diese zu verändern, einen forschungsfeindlichen Konsens zu inszenieren oder mit politisch-agitatorischem Vorgehen die Forschung zu missbrauchen.

 

Wegen Defiziten bei wissenschaftlichen Arbeiten und Geldern, treten Wissenschaftler immer marktschreierischer auf, was nur auf die Abhängigkeit vom Sponsoring und Staatssubventionen hinweist und ein Machtkartell mit einer Verkettung zwischen Wissenschaft, Politik und Mainstream-Medien aufzeigt.

 

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen belegt sein, ohne mit tendenziösen Interpretationen die Menschen nach willkürlichen Kriterien zu selektionieren, pathologisieren und diffamieren.  

 

Wir haben zunehmend ein fragliches Bildungssystem. Scheinbar brauchen die zunehmenden Studienabgänger immer weniger lebensnahes Wissen und Tun, denn mit Glaubenssätzen braucht es keine Fakten und Argumente mehr.

 

Die einseitige Propaganda von hochanerkannten Bildungsstätten mit Einflussnahme auf verschiedenen Ebenen ist ein Affront für ein echtes, wissenschaftliches Arbeiten.  

 

Wir haben eine Bildungsgesellschaft in fortgeschrittener Selbstzerstörung, wo die Zivilisation sich mit wertgefärbten Fahnen selber auflöst, zuerst die Wirtschaft, dann die Bevölkerung und am Schluss der Staat mit seiner Politik.  

 

 

Staat und Politik

 

Die Kämpfe zwischen Autokratie – Demokratie sind nur Scheingefechte, denn es geht in beiden Systemen um Macht und Geld, ohne die vollen Freiheiten und korrekte demokratische Abläufe für die Bevölkerung zu garantieren. Den Kapitalismus und Kommunismus in Reinkultur gibt es weltweit nicht mehr. Dafür zeigen sich in einzelnen Staaten eine Mischung der beiden Wirtschaftsordnungen mit verschieden grossen Anteilen und unterschiedlichen Erfolgen. 

 

In der Politik gibt es auf die Dauer keine Feinde oder Freunde, sondern nur Machtinteressen mit eigener Moral und Werten. Das Volk ist oft klüger als die Eliten. Die Arroganz der Macht entsteht aus einem Grössenwahn mit u.a. Inkompetenz, Blindheit und Abgehobenheit, wo belegte Fakten durch Lügen missbraucht und dies als vorbildliches «Menschlichkeitsverhalten» deklariert wird. Hier passen sich Autokratien und Demokratien auf verschiedenen Wegen an.   

   

 

Weil die Politik v.a. durch interessengetriebene Eliten, die immer wählbar sein wollen, gestaltet wird und die Menschen in ihren Freiheiten, Rechten und Pflichten schwierig zu kontrollieren sind, entstehen mit oder ohne Bevölkerung restriktivere Gesetze zur einfacheren Führung der Gesellschaft, was automatisch demokratische und/oder autokratische Mechanismen auslöst und eine klare Staatslenkung beeinträchtigt.

 

 

Krieg und Frieden

 

«Ich mahne unablässig zum Frieden. Dieser, auch ein ungerechter, ist besser als der gerechteste Krieg.“ Marcus Tullius Cicero 

Mit Einbildungen, Wünschen und Herbeireden von Entwicklungen wird eine Bildungsgesellschaft völlig unglaubwürdig. Kriegsverlängerungsstrategien statt Friedensverhandlungen können nur den Eliten in einem total dekadenten Zustand einfallen. Ganz sicher wird die Nicht-Defossilisierung weltweit noch für viele Jahrzehnte aktuell bleiben, das Wachstumsmodell durch die neuen Energiestrategien mit unnachhaltigen Energieformen wirtschaftlich und gesellschaftlich scheitern und das Machtzentrum für eine gesicherte Zukunft, mit Eindämmung die Hegemonie der USA, sich zu China-Russland-Indien verschieben.

 

«Man darf die offensichtlichen Ursachen eines Krieges nicht mit den tieferen Ursachen verwechseln und diejenigen, welche ihn ausgelöst haben sind nicht zu verwechseln mit denen, die ihn unvermeidlich gemacht haben». Charles-Louis de Montesquie

Die Machtzerschlagung Russlands und einen Systemwechsel ist seit Jahren das erklärte Ziel des USA mit ihren Verbündeten. Die Vorkriegszeiten der letzten 20 Jahre mit dauernden Provokationen und die unaufhörliche NATO-Osterweiterung, haben Russland in die Ecke und Enge getrieben. Viele belegbare Vorkommnisse gehören zur klaren Mitverantwortung des Westens, was aber medial mit Feindesfreundlichkeit und Desinformation ausgeblendet wird. Die Geld- und Waffengeber in Washington, London und Brüssel verbunden mit einer zunehmenden Förderung einer eigenen «Kriegsliebe», sind die eigentlichen Kriegstreiber und Friedensverhinderer in einem offensichtlichen Stellvertreterkrieg, wo man die Ukraine mit Waffenlieferungen und mit dem Angebot zum EU- und NATO-Beitritt ausbluten oder alle Akteure mit einer Eskalationsspirale gemeinsam in einen Weltenbrand hineinschlittern lässt. 

 

„Die Stärke einer Zivilisation wird nicht gemessen an ihrer Fähigkeit, Kriege zu führen, sondern vielmehr an ihrer Fähigkeit, sie zu vermeiden.“  Gene Roddenberry

Das Nicht-lernen-Wollen oder -Können einer Friedenssicherung geht auf fehlende Bereitschaft zurück andere Kulturen und Traditionen mit Respekt ihre Standpunkt zu verstehen, ernst zu nehmen und das Gespräch unbeirrt ins Zentrum zu stellen. Mit dem «Schwarz-Weiss-Verfahren» des Gutmenschentums wird die Schuld in totaler Wirtschaftsvergessenheit und Verlogenheit einseitig verteilt. Dies ist umso tragischer, als die europäische Einigung ein Friedensprojekt war, das auf Schutt und Asche der europäischen Kriege von 1916 bis 1945 begründet ist.

 

 

Medien und Kommunikation

 

Die Mainstream-Medien befeuern mit emotionalen Worten und Bildern dauernd Berichterstattungen. Diese gezielte Berauschung für eine Ausschaltung des gesunden Menschenverstandes ist Opium zur Belämmerung der Hirne einer wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft. Ausgewogene Informationen sind heute nicht mehr gefragt und es herrscht dadurch eine einseitige Einfalt statt Vielfalt.

 

In den selbstpropagierten «Leitmedien» herrscht gezielte Propaganda, manipuliert mit Wiederholungen von verbotenen Wahrheiten und aufgenötigten Lügen, dies durch eine schöngeredete Wertegemeinschaft. Mit Halbwahrheiten und Fakes wird ein Lügengebäude errichtet, dies zur Erhaltung der eigenen Deutungshoheit. Wunschdenken wird durch gezielte Propaganda in Komplizenschaft mit Wissenschaft und Politik zu Tatsachen gedreht.  

 

Redaktionen halten sich dauernd für nahezu unfehlbar. Sie sind die neuen Kirchen der Gegenwart mit einer koordinierten Einheitsmeinung. Wenn neue Faktenlagen auftauchen und aufzeigen, dass frühere Aussagen nicht unfehlbar waren, wird mit totalem Schweigen der Wahrheit ausgewichen und damit das Versagen vertuscht. Durch eine einseitige Meinungsinflation mit der Ausblendung verschiedener Sichten und evidenzbasierter Fakten, werden die gekauften Mainstream-Medien von Tag zu Tag unglaubwürdiger und beschleunigen die Gesellschaftsspaltung. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich so durch die Intoleranz gegenüber anderen Sichten und der Bemäntelung des Machtmissbrauchs durch die Öffentlichkeits- und Konzernmedien nicht mehr repräsentiert.  

 

Journalisten können alles und nichts, Hauptsache der Brotkorb stimmt. Mit dem Motto «Wir ordnen ein» werden Beiträge persönlich und nicht ausgewogen. Persönliche Meinungen, Standpunkte und Kommentare mit einseitig ideologischen Färbungen werden mit wenig evidenzbasierten Fakten irgendwoher mit mangelnden Recherchen übernommen, was schwache Kompetenzen, Fachkenntnisse und Lebens- bzw. Berufserfahrungen voraussetzt. Informationen stehen damit auf einem Praktikantenniveau vergleichbar mit dem modernen Influencertum, der sich mit minimen Erfahrungen und wenig Weisheiten über Wasser hält.

 

Faktenchecker beurteilen vor allem Gesinnungen und weniger die Fakten. Es sind Lügenzentralen, die bestimmte Quellen, zwecks Erhaltung der Meinungshoheit, als einzige Wahrheit definieren und alles andere als Fake News abtun. Doch menschliche Erfahrungen zeaigen, dass wer mit Gewissheiten beginnt, im Zweifel endet und wer mit Zweifel startet, klare Gewissheiten erhalten wird.

 

Mit dem finanziellen und ideellen Verbund von Wissenschaft, Politik und Mainstream-Medien entsteht in Komplizenschaft ein mafiöses Kartell, welches herbeigeredete und organisierte «Katastrophen», mit weitgehend deckungsgleichen Eingriffen und Mechanismen dauernd manipuliert:

-Globale Befeuerung von Ängsten, Verunsicherungen, Spaltungen und Emotionen auf allen Kanälen durch gegenseitig unterwanderte Forscher, Experten, NGOs, Behörden und Medienhäuser, damit Menschen dank einem realitätsfernen Gutmenschentum leicht für alle Problemlösungen eingeschüchtert und gleichgerichtet werden können.

-Inflationäre Studien, Analysen und Lösungsanordnungen von Gutmenschen aus Wissenschaft und Expertengremien mit Verdrehungen, Halbwahrheiten und Fakenews, um klare Tatsachen mit einem Lügenkonstrukt zu diskreditieren

-Dauernde Steigerung von einschränkende Massnahmen für das "Wohl der Menschen", um mit Narrativen die Deutungshoheit für das profitable Machtkartell aus Wissenschaft, Politik und Mainstream-Medien zu erhalten und alle anderen Sichten als Lügen auszugrenzen   

 

Die sogenannten Qualitätsmedien haben eigenbeauftragte Selbstkontrollen durch gesinnungsunabhängige Institute, statt gesinnungsunabhängige Fremdkontrollen. So können Halbwahrheiten und Fake News unbestraft inszeniert werden. Sich des eigenen Verstandes zu bedienen, wurde den Mainstreamkonsumenten schon längst ausgetrieben, denn es zählt nicht mehr die ehrliche Schlagzeile, sondern die Schlagseite.

 

Die Zukunft braucht einen echten Diskurs verschiedene Meinungen mit verschiedener Meinungen und erhärteten Faktengrundlagen. In der Realität haben aber Leser, Hörer und Zuschauer ein Urteil über die Medienszene schon lange gefällt: Die Auflagen und Einschaltquoten gehen konstant zurück, weil korrumpierte Lügen-, Ausgrenzungs- und Spaltungsmedien entstanden sind und ausgewogene und aufklärende Informationen mit belegten Sichten ein Wunschdenken bleiben.

 

 

Klima und Wetter

 

Das Klima wird nicht durch den Menschen, sondern durch den Planeten gemacht und ändert sich seit Jahrmillionen nach eigenen Gesetzen. Man kann wohl über belegte Fakten diskutieren, aber nicht mit eigene Einbildungen, Modellsimulationen und Inszenierungen mit Daten ab ca. 1850. Die Narrativwerbung gehört zur kommerziellen Angstmache für ein Geschäftsmodell, wo die Profite von einer Seite zur andern geschoben werden und die Natur als Feigenblatt missbraucht wird. Wissenschaft, Medien und Politiker wollen mit einem Kartell die (Staats)Gelder fliessen lassen und damit ihre Deutungshoheit zementieren. Sich den wandelnden Umständen mit allen Mitteln anzupassen und den wirklich machbaren Umweltschutz zu forcieren, wäre das Gebot der Stunde und nicht auf Manipulationen des Weltklimas mit unnützen Geldern zu beharren.

 

Aktivistische Forscher, moralisierende Politiker und dogmatische Mainstream-Medien verbreiten seit Jahrzehnten gezielt Halbwahrheiten und Fehlinformationen zum Weltklima, obwohl das Klima auch wissenschaftlich weder geschützt, noch gestoppt, noch mit Billionen und einer Religion manipuliert werden kann.

 

Es gibt keine Klima-Leugner, sondern nur Menschen, die gegen aufwendige und praxisferne Klimamassnahmen sind, wo die Natur als Feigenblatt eingesetzt wird. Die «Klimaneutralität» und «Netto Null» sind Narrative für Disziplinierungsmassnahmen der Bevölkerung mit wirtschafts- und sozialfernen Lösungen, die auch einen totalen Crash beschleunigen.  /bb 3.11.22 

  

 

 

                                                                                     OF3    

                                                                                               Hallen    Sportplätze    Veranstaltungsplatz   Bad   Bewegungsorte

 

 

 

Ein Sport-/Freizeitzentrum muss in einer Gemeinde eine ganzjährige, möglichst wetterunabhängige Begegnungsstätte für die grosse Einwohnermehrheit aus allen Schichten zwischen Gross und Klein sein. Dazu braucht es, neben Räumen und Infrastrukturen für die Hauptsportarten, vielseitige Bewegungsangebote in Verbindung mit der umgebenden Natur, Kultur und den Erholungsmöglichkeiten. 

 

Ein Sportzentrum sollte zu einem Hotspot für den Spitzen-/Breitensport für die Bevölkerungsmehrheit werden. Dazu müssen möglichst viele Sportangebote vernetzt mit dem Sportzentrum als Ausgangs-/Zielort und Durchgangsort angeboten werden.

Für den Bau und Betrieb sollten der Umweltschutz (u.a. Bodenverdichtungen) und die Wirtschaftlichkeit (Investitions- und Betriebskosten, Subventionsaufwand, Energieverbrauch pro Besucher) zentral sein. Die Sporträumlichkeiten und Plätze sollten auch für verschiedene Gemeinde-Veranstaltungen eingesetzt werden können. Dazu müssen ein klares Verkehr-/Parkplatzkonzept für den motorisierten Verkehr, ein geordneter Langsamverkehr und ÖV-Anschlüsse gewährleistet sein. Im Weiteren wären auch Reserveflächen für spätere Ergänzungsbauten von Vorteil.

Zur Kommunikation/Information braucht es im ganzen Gelände Hinweistafeln/Stelen mit einheitlicher Präsentation der Angebote, der Wege und der einzelnen Treffpunkte. Dazu sollte ein Flyer das Sportzentrum mit allen Angeboten, Jahresveranstaltungen, Belegungsplänen und wichtigen Kontaktadressen vorstellen, was auch auf der Webseite abrufbar sein sollte.

Der Sport- und Freizeitpark kann aus einer Grosshalle mit Begegnungsräumen, einem Eisfeld und einem Restaurant bestehen. Ein Freiluft- oder Hallenbad mit Kleinspielplätzen und Verpflegungsmöglichkeiten wäre eine ideale Ergänzung.  

Im Aussenbereich des Sportzentrums sollten Sportplätze, Angebote in der freien Natur und Erholungs-/Verpflegungsmöglichkeiten miteinander vernetzt sein.

Bei den Sportplätzen könnten Allwetter-Rasenplätze mit einer 400m-Leichtathletik-Rundbahn, weiter ein BMX-Parcours, ein Calisthenicspark, Tennisplätze, Beachvolleyballplätze, ein Skatepark, ein Minigolfplatz und eine «Spiellandschaft» für Jugendliche angeboten werden.            

Mit dem Sportzentrum als Ausgangs-/Zielort könnten ein «Bänkliweg» mit der Gemeindegeschichte (Audio), einen Skulpturenweg/Platz mit einheimischen Künstlern und ein Trackingtourenweg verbunden werden.     

Unter den Angeboten in der freien Natur wären als Durchgangsort des Sportzentrums ein Spazierwegnetz, ein Wanderwegnetz (So/Wi), ein Bikeroutennetz, ein Helsana-Trail, ein OL-Trainings-Parcours, ein Reitwegnetz, ein Kneippweg, ein Geochaching-Parcours, eine Langlaufloipe, ein Schneeschuhlaufwegnetz, eine Schlittelpiste und verschiedene Themenwege (u.a. Märchenweg, Aromenweg, Bauerhofweg und Waldentdeckungsweg) ideale Möglichkeiten.

Zur Erholung und Verpflegung sollten rings um das Sportzentrum Rast-, Grill- und Picknickplätze mit  Bistro vorhanden sein. Hinzu wären Plätze für Gesellschaftsspiele, wie Bodenschach, Tischtennis, Boccia und Pétanque eine wichtige Abrundung.           

         

Besonderes

 

Bei den Angeboten sollten "Alleinstellungsmerkmale" (USP) in den Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen der Region die Hauptrolle spielen. Für die Finanzierung muss ein breitabgedecktes Konzept vorhanden sein, ohne die Gemeinde gross belasten zu müssen. Zur Zusammenarbeit sollten möglichst viele Gemeinde-Akteure eingeladen werden und der Unterhalt und die Betreuung der verschiedenen Angebote können die einzelnen Vereinigungen selber übernehmen und so beste Eigenwerbung für ihre Organisation bieten.

 

FAZIT

 

Für die Akzeptanz eines Sport- und Freizeitparks bei der Bevölkerung sollten möglichst viele Synergien vorhanden sein, damit alle Menschen animiert werden sich zu treffen, sich zu bewegen und Neues  auszuprobieren. Eine vorbildliche, gesellschaftliche Ortsförderung dieser Art finden wir in Capriasca im Tessin. /be 22.5.22  

 

 

Quellen («ArenaSport", Capriasca/TI)

 

www.capriasca.ch/Arena-Sportiva-e9d85100   

www.visitcapriasca.ch/arena-sportiva

www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/gemeinden 

 

 

 

 

Bildung mit fragwürdigen Realitäten

    

    update 30.7.22              

                     

Nachfolgend ein Konzept mit zeitüberdauernden Grundsätzen für eine reflektierte Praxis. Eingebettet in eine „ABC-Struktur“ werden grundlegende Themen durch erfahrene Praktiker in kurzen Statements beleuchtet.

 

 

Das „Bildungs-ABC“

 

A nforderungen

„Die heterogenen Philosophien in den Bereichen Ausbildung, Führung und Organisation brauchen eine verbindliche Ausgangslage.“ 

Entscheidend für das Image, d.h. die Stärke und Glaubwürdigkeit von Bildungsstätten sind klare Bildungs-, Werte- bzw. Leistungsprofile, eine Identifikation der Lehrenden bzw. Lernenden mit dem Wirkungsort, ein anerkannter Standard für das wirklich Relevante und ein definierter Minimalkonsens bei den Qualitätskontrollen. Lehrpläne werden heute mit Abbau von "harten" Kompetenzen in den Stoffanforderungen und bei den Hürden zur Qualitätsstärkung (u.a. Aufnahmeprüfungen, Bewertungen, Noten) immer mehr nach unten angepasst. Dafür werden "weiche" Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen, Geschlechterrollen, Selbstreflexion oder Kritikfähigkeit dauernd erweitert. Das passt zum Trend zur fächerlosen Bildung als Produkt des praxisfernen Konstruktivismus, wo die Realität für jedes Individuum ein Konstrukt der persönlichen Wahrnehmung und Gehirnleistung ist und objektive Tatsachen keine Rolle spielen. So wird ein schülerzentriertes, selbsttätiges, entdeckendes Lernen mit kooperativen Lernformen in Gruppen eingesetzt, um Strukturen zu erkennen, Vermutungen zu formulieren oder sich auf offene Aufgaben einzulassen, wie es in Lehrplänen steht. Durch den grossen Überhang von praxisfernen Kompetenzen als Begriffshülsen, entsteht ein lückenhaftes Fachwissen ("Flatterwissen"), mit schlecht vernetztem Denken bzw. Tun und damit ein klarer Bildungsabbau. 

 

B ereitschaft

„Wer das Ziel kennt, findet den Weg!“

Ohne klare Zielvorgaben stellt der zunehmende Individualismus eine qualitativ hochstehende Ausbildung in Frage. Mit dem Trend die Fächer beliebig wählen zu können, entsteht durch den Weg des geringsten Widerstandes eine starke Zunahme des Mittelmasses bei Studierenden und Abschlüssen auf allen Ebenen. Auch die inflationären Kursangebote für (Aufnahme)Prüfungsvorbereitungen und dergleichen sind ein schlechtes Zeichen für das Ausbildungsniveau der öffentlichen Bildungsstätten.  

 

C ontrolling 

„Als Steuerungsinstrument (nicht als Macht - und Disziplinierungsmittel) für Verhalten und Lernleistungen in Schule und Alltag braucht es aussagekräftige Erfolgskontrollen, denn Vertrauen ist gut, Kontrolle aber nützlicher!“

Das Controlling als feedbackgesteuertes Vorgehen ist zentral für jede Ausbildung, Führung und Erziehung. Nur transparente und ausgewogene Qualifikationen mit klar umschriebenen Inhalten, welche auch vor den Lehrenden nicht Halt machen dürfen, finden die nötige Beachtung aller Adressaten. Wichtig ist aber dabei, dass eine IST-Zustandsanalyse zum Ausgangspunkt für persönliche Optimierungen wird und dass genügend Zeit für Beratungen in schwierigen Situationen vorhanden ist.

 

D efizite

"Bildungsstätten können nicht alle gesellschaftlichen Lücken (Werte, Normen, Prinzipien) schliessen oder kompensieren."

Die Situation: SchülerInnen frustriert, Eltern verunsichert und LehrerInnen überfordert. Die heutige Informationsflut in den Schulen blockiert immer mehr die Festlegung von Verantwortlichkeiten. Statt eine Reduktion auf das Wesentliche entstehen Oberflächlichkeit, Verwirrung und Betriebsamkeit, welche sich in personalintensiven Experimenten, mangelnden Erprobungszeiten und hohen Papierstapeln widerspiegeln. Dazu kommt von allen Seiten Kritik (u.a. Eltern, Behörden, Anwälte) an die Schulen, welche die Bürokratie mit dauernden Absprachen, zahllosen Bewertungsbögen, detaillierten Lernberichten, hohen Prüfungskadenzen und abgehobene Strategiekonzepten stark aufblähen und das Lehren und Lernen zum Nebenschauplatz machen. Erst wenn die überladenen Zielsetzungen bei den erzieherischen und ausbildungsmässigen Erwartungen abgebaut sind, kann in der (Aus)bildung wieder gelernt, gefördert und geleistet werden. Wichtig wäre u.a. eine Entrümpelung der Lehrpläne und ein Ausstieg von „Frühfremdsprachen“, um die Ressourcen für eine bessere Förderung von Naturwissenschaften, Mathematik und Muttersprache einzusetzen. So haben wir auch zunehmend elitären Menschen mit steigender Praxisferne und schwachen Leistungen. Wir bilden zu viele Akademiker "für die Halde" aus, die viel reden, aber wenig tun – und zu wenige Berufsleute in handwerklich, technischen und kaufmännischen Bereichen, die etwas können. Es braucht aber auch die Bereitschaft der Öffentlichkeit die Ausbildung in der Qualitätsförderung kompromisslos zu stützen. 

 

E rfolge

"Der Erfolgreiche ist daran gewohnt Dinge zu tun, die Erfolglose nicht tun mögen".

Glaube an das Unmögliche und es wird möglich! Der Erfolg beginnt im Kopf und die Eigenverantwortung in den Taten. Dazu gehört einen Lebenssinn zu haben, mit hoher Selbstdisziplin auf Ziele hin zu arbeiten, eine positive Lebenseinstellung zu entwickeln, grundsätzlich das Beste für sich bzw. für die Mitwelt zu geben, auf die eigenen Stärken (ohne die Schwächen auszublenden) zu setzen und sich von Erfolgreichen inspirieren zu lassen. Die Schulen sollten nicht nur über Werte diskutieren, sondern diese im Alltag zwingend und messbar ohne Instrumentalisierungen umsetzen. Eine vorbildliche Ausbildung setzt die Prioritäten vor allem auf solide Grundlagen und ein Instrumentarium, um auch den späteren Lebens-/Arbeitsalltag optimal bewältigen zu können. Für die grosse Mehrheit der Menschen hat das selbstgesteuerte Lernen klare Grenzen. Deshalb braucht es auf allen Stufen einen geplanten und verbindlichen Einsatz von erlernten, wirkungsvollen Lernstrategien, damit letztlich jede(r) AnwenderIn selber seinen effizienten Lern- und Lebensstil entwickeln kann. 

 

F orderungen

„Wer kein Risiko trägt, wird träge. Nur was gefordert (kontrolliert und korrigiert wird), fördert wirksam und macht glaubwürdig!“

Für die Lernfreude mit Langzeitwirkungen braucht es vor allem Interesse an der Sache, den Willen zur Leistung und ein konsequentes Training. Die Lehrenden sind zunehmend einer Allianz von Verwaltungsbeamten, Bildungsforschern, Verlagen und Politikern, d.h. einer Bildungsindustrie ausgesetzt. So bleiben Reformen abgehoben, weil diese mehrheitlich von praxisfernen Personen ausgeheckt werden, welche die „Front“ schnell verlassen oder gar nie richtig erlebt und ausgestanden haben. Professionalisierung ist sicher in einzelnen Bereichen nötig, doch muss diese an der Basis beginnen und nicht von oben aufgepfropft werden. Für Lehrende und Lernende sollten verbindliche Lern-/Arbeitskonzepte als Standard im Mittelpunkt stehen und nicht das Ausweichen in beliebige Tätigkeiten, um der herausfordernden „Knochenarbeit“ entfliehen zu können. Nur harte aber faire Bildung verhindert den Zerfall von Zivilisationen!  

 

G esundheit

„Der menschliche Selbsterhaltungstrieb ist zentral, doch dieser neigt öfters zur Trägheit oder Hyperaktivität, was der Gesundheit nicht förderlich ist.“

Man kennt heute mehr denn je die Zusammenhänge für eine gesunde Lebensführung. Trotzdem wird unsere Gesellschaft nicht gesünder, im Gegenteil. Das Wohlbefinden entsteht vor allem durch erlebnis-, prozess- und ergebnisorientierte Auseinandersetzungen mit der Natur, den Menschen und den Bildungs-/Arbeitswelten. Dazu können eine ausgewogene Ernährung, eine regelmässige Bewegung, eine psychische bzw. mentale Selbstbestimmung, eine positive Lebenseinstellung und eingeplante Erholungsmomente/Pausen die Gesundheit optimieren oder erhalten.

 

H öhenflüge

„Bleiben wir auf dem Boden, statt dauernd abzuheben“

Trotz vielen Geistesströmungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Zeit gilt es immer wieder sich auf Wahrheiten und Realitäten zurückzubesinnen. Lebenstüchtigkeit und Innovationen entstehen vor allem im mittel- und langfristigen Erleben, Denken und Handeln und nicht durch philosophische Träumereien und dauerndem Reformaktivismus, was nur eine Flucht vor harten Realitäten bedeutet. Dies geschieht auch in den lückenhaften LehrerInnenausbildungen mit den zunehmend lebensfernen Technokraten. Hier wird eine Bildung vergegaukelt, die es gar nicht gibt und entsprechend entstehen dann Frustrationen und psychischen Belastungen im Alltag, was die Zahlen der Berufsausstiege zunehmend steigen lässt. Es braucht weniger abgehobene Bildungswissenschaften, dafür mehr Praxisnähe, Erfahrungen und eine starke Anfangsbetreuung bzw. Begleitung bei allen neu Ausgebildeten. Zudem sollten Konkurrenzsituationen mit Aufstiegsperspektiven und besonderen Entlastungen für Bildungsentwicklungen gefördert werden.

 

I ndividualisierung

„Die zunehmende Individualisierung fördert die Egozentrik und damit wird es schwieriger Einzelne und Gruppen zu lenken und zu integrieren“.

Mit einem unverbindlichen Lebensstil und dem heute salonfähigen Egoismus werden paradiesische Zustände einsuggeriert und das individuelle Lustprinzip mit dem Selbstverwirklichungsbestreben zur obersten Maxime erhoben. So ist es völlig lebensfremd und willkürlich die Lehrpläne auf reinen Kompetenzen aufzubauen und den Fächerkanon aufzuheben. Nachhaltige Kompetenzen lernt man nur in Vernetzung mit umfassenden Fächerinhalten. Damit das Lernen ein starker Lebensinhalt wird, muss man sich mit den wesentlichen Stoffinhalten intensiv befassen. Sich dauernd mit den zunehmenden Halbwertzeiten zu entschuldigen, heisst die unendlichen Möglichkeiten des menschlichen Gehirns völlig zu unterschätzen, denn umso grösser das Grundwissens- und Könnensrepertoire, desto schneller und besser kann man Neues in Bestehendes integrieren und dadurch das vernetzte Wissen steigern bzw. optimieren!

 

J ustierungen

„Die Grenzen zwischen „ultimativem Kick“ und Absinken in die Belanglosigkeit liegen auch in der Bildung nahe beieinander!“

Hinter dem heutigen Trend immer wieder Neues erleben zu müssen, liegt meistens Leere und Langeweile. Um die Betriebsamkeit zu stützen, wird eine „Zeittotschlag-Maschinerie“ aufgebaut, was die Konzentration schwächt und auch zu Sinnkrisen führen kann. Die Schule darf dies nicht zu einem Etikettenschwindel weiterentwickeln! Es gilt die Langeweile als Durchgangsstadium auszuhalten und zugleich auch besinnlichen Gedanken mehr Raum zu geben.

 

 K ompetenzen

„Die Fach- und die Selbstkompetenz können durch Methoden- und Sozialkompetenzen optimiert, aber nie durch diese ersetzt werden!“  

Ohne klare und starke Selbstkompetenzen sind eine zuverlässige Selbstorganisation (u.a. Methodenkompetenz), eine fruchtbare Zusammenarbeit (u.a. Sozialkompetenz) und eine seriöse Fächerkompetenz nicht zu erreichen. Nur auf eine Kompetenzeninflation zu setzen und als Konsequenz daraus Bewertungen/Noten für mangelndes Fachwissen abschaffen zu wollen, führt zu einer klaren Bildungsverkümmerung. Wir sollten das Lernen wieder so arrangieren, dass Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit, Präzision, Ordnung, Regelmässigkeit, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen sinnmachend sind. Nur so kann dem heutigen Trend zur „chaotischen“ Auflösung von Strukturen und Fächern eine überzeugende Gegenposition geboten werden. Die eigene Bestätigung darf aber nicht nur über die Leistungsbetonung gesucht werden, denn eine anerkannte Fehlerkultur bei Versagensmomenten bzw. Niederlagen erhöhen Eigeninitiative und Kreativität!

 

L eistung

„Wir müssen uns mit den Besten und nicht mit den Schlechten messen. Es braucht auch mehr Mut zur Ungleichheit, d.h. die Förderung all jener, die etwas leisten wollen!“

Der junge Mensch ist von Natur aus neugierig, wissensdurstig und will Leistungen erbringen, welche gewürdigt, begutachtet, bewertet und belohnt werden möchten. Da bewirkt eine Antileistungsgesellschaft das Gegenteil. Starke Bildung braucht vor allem Talent und Fähigkeiten. Ohne Herausforderungen und leichten Überforderungen wird nur ein Bruchteil der bestmöglichen Entfaltung möglich. Wer glaubt, er könne sich dauernd zurücklehnen, hat schon verloren, denn vielseitig belastbare Menschen sind lebens- und überlebensresistenter. Für ein hohes Anspruchsniveau braucht es regelmässige Leistungsvergleiche mit sich selbst und mit andern. Statt gegen den Strom zu schwimmen, werden aber die Mängel vielfach mit der Überbetonung von Sozialkompetenzen, Unterhaltung und Dauerbespassung kompensiert. Was fehlt ist die echte Bereitschaft für Fortschritte in der Sache wirklich überzeugt und hundertprozentig etwas leisten zu wollen.  Dazu sollte echte Professionalität statt Minimalismus zur Devise werden. Wen wundert's, dass mit der Reduzierung von Anstrengung und Leistungsdruck, die Ausbildung im Mittelmass stagniert, dadurch die entsprechenden Berufsbereiche bzw. Abschlüsse entwertet werden und die Ausgebildeten letztlich mit diesen unverantwortlichen Fehlsteuerungen zu den Verlierern gehören. 

 

 

M otivation

„Je höher die (Selbst-)Motivation, desto grösser der Lernerfolg!“

Die fast hektische Suche nach immer neuen Stoffinhalten und Motivationsmitteln mit einer entsprechenden Methoden- und Materialinflationen wirkt wie eine kurzfristige Droge. Die echte Motivation entsteht einerseits aus Neugier, Wissensdrang, Beharrlichkeit und anderseits aus innerer Überzeugung nach einer wichtigen und richtigen Sache zu streben und nicht nach Lohn. Entscheidend ist dabei die Konzentration auf das Wesentliche, damit die Inhalte vielfältig variiert, trainiert und angewandt werden können. Jeder Mensch kann sich die Motivation mit Selbstdisziplin, Einsatz und Wille weitgehend selber aneignen, wenn das Umfeld stimmt, d.h. wenn man den Sinn der Sache erkennt. So müssen die Lernenden erlebnismässig erfahren, dass eigenes Können und Wissen den grössten Beitrag zur Lernmotivation bringen und nicht inszenierte "Spielereien".  

 

N iveau

"Abbau ist leichter als das Niveau zu halten!“

Die Verschulung der Gesellschaft nimmt zu, der Wirkungsgrad des Unterrichts ist dürftig und das allgemeine Bildungsniveau stagniert. Reden wir nicht dauernd von Toleranz, denn diese ist häufig eine Entschuldigung für Unvermögen und eine geduldete Unsorgfältigkeit! Hüten wir uns vor Fachleuten, welche unter dem Deckmantel eines übertriebenen Harmoniebedürfnisses mit Kuschel- und Wohlfühlpädagogik die Ausbildung neu erfinden und möglichst viele Schranken abbauen wollen, stattdessen aber eine Orientierungslosigkeit fördern. Zu argumentieren, dass heute andere Fertigkeiten bzw. Fähigkeiten nötig sind, entschärft das Problem der schlechten Selbstkompetenz und des ungenügenden Wissens nicht. Gefragt ist auch eine vorbildhafte und weitsichtige Einstellung der Lehrenden, welche den Lernenden bewusst machen, wie das Fehlen eigener Lern- und Fachkompetenzen sich im Leben auswirkt, Die grosse Mehrheit ist durch das selbständige Gruppenlernen, das auch deutlich mehr Zeit braucht, überfordert. Ohne starke Selbstkompetenzen und bewusst antrainierten Lern- und Arbeitstechniken ist die Mehrheit der Lernenden in der Wissensverarbeitung auch in Gruppen überfordert! Dies zeigt sich auch in der grösser werdenden Schere zwischen gut und schlecht Gebildeten, in den Lehr-/Studiumsabbrüchen, beim zunehmenden Versagen bei Abschlussprüfungen und im sinkenden Bildungsniveau gemäss PISA-Studien.

 

O rganisation

"Nur in einem geordneten System entstehen langfristig nachhaltige Fortschritte und dazu ist Planung in allen Lebensbereichen etwas Zentrales.“

Die heutige Regelschule mit «integrierten» SonderschülerInnen und HeilpädagogInnen für Sonderbehandlungen, birgt die Gefahr von Stigmatisierungen, Bremsung des Unterrichts und  Kompetenzenwirrwarr im Klassenzimmer. Mit übermässigen Teilzeitstellen kann keine Schule seriös geführt werden, d.h. deutlich weniger Kleinpensen hätten stark positive Auswirkungen auf Beziehungen, Leistungen und die Wirkungsorte. Für ein nachhaltiges Lernen braucht es weniger äussere "Motivationsspritzen“, dafür eigene, positive Emotionen und Leistungen bis hin in den Grenzbereich. Doch wie sollen junge Menschen optimale Lern-/Arbeitsstrategien entwickeln, wenn diese bei den Lehrenden fehlen, bzw. vielfach ein praxisfremdes Selbstmanagement vorhanden ist?

 

P lausch

"Immer mehr wird eine vordergründig angenehme Unterrichtsatmosphäre mit dem Ausblenden von grundlegenden Zielen, Forderungen und Durchsetzung erkauft."

Der „Aktionismus“, welcher mit dauerndem Animationsdenken den Lernprozess fördern will, muss durch anspruchvolles Unterrichten ersetzt werden, damit Lust und Freude durch die Informationsinhalte selber entstehen und so der Oberflächlichkeit entgegengewirkt werden kann. Auch die neuen Lehrmittel, gekennzeichnet v.a. durch Bilder und Farben, statt präzisen Strukturen, sind das Abbild des heutigen Zeitgeistes. Immer höhere Ausbildungszahlen bringen letztlich ein Niveauabbau, eine Zunahme der Bildungsbürokratie und die Gefahr von fehlenden Abschlüssen. Die Schulen sind „Weltmeister im Fordern“, jedoch schwach im verbindlichem Durchsetzen von Forderungen. Wie können sich so echt Engagierte gegen das sachte Mobbing der "Fun-Animatoren“ in einer "Spassgesellschaft" wehren?

 

Q ualität

„Das gelebte, persönliche Vorbild hat die grösste Prägewirkung!“

Langfristig garantieren nur Kontinuität und Konsequenz einen wirklichen Erfolg. Es ist wichtig Grundwerte, wie die „alten“ Tugenden Ehrlichkeit, Fleiss, Gründlichkeit, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Disziplin, Durchhaltewille, Identifikation und Einordnung in die Gruppe, zu fördern. Der Unterricht darf nicht zum Tummelfeld von Entspannungstherapien, Fun und Kommunikationsspielen umfunktioniert werden, um die nötigen Belastbarkeiten auszublenden. Begrenzen wir die Schwerpunkte endlich wieder auf "Kerngeschäfte". Die uferlose Digitalisierung im Unterricht hat auch grundlegende Schwächen, denn das Wissen der "Maschine" muss durch intensives und vernetztes Selbsttun im menschlichen Gehirn ankommen. Bekennen wir uns zu strengen, aber durchsetzbaren Qualitätsforderungen und Selektionen, damit die fragwürdige, oberflächliche Reformhektik auf ein Normalmass zurückkehren und so auch wieder eine fundierte Grundausbildung für die Alltagstauglichkeit im Mittelpunkt stehen kann.

 

R eformen

„Nicht nur der Weg ist das Ziel, sondern auch das Tun.“

Lernen in Eigenverantwortung und nicht in Staatsverantwortung muss im Zentrum stehen. Die heutigen Reformen sind nicht vom Schüler aus gedacht, sondern durch lebensferne Ausbildner. Alle Menschen haben einen eigenen Lernstil und gehen deshalb verschiedene Wege, um dasselbe Lernresultat zu erreichen. Der persönliche Erfolg basiert aber immer auf klaren, eindeutig anzuvisierenden Zielen, präzisen Leistungs-/Qualitätsstandards und eine Konzentration auf das Wesentliche, ohne den Instrumentalisierungen ausgesetzt zu sein. Die Förderung der persönlichen Einsatzbereitschaft muss primär von einer antrainierten Eigenverantwortung und nicht durch den dauernden Ruf der Bildungsbürokraten nach Mitsprache und Mitbestimmung ausgehen. Das Erreichen von starken Lösungen in der Ausbildung, am Arbeitsplatz oder im Privatleben liegt in einem individuellen Vorgehen, wo die "richtigen Dinge“ richtiger getan werden. Erfolgreich Lehrende setzen stoffangepasste Lehrmethoden, starke Führung und hohes Engagement ein. Deshalb müssen auch Schulen wieder zurückgehen zu transparenten Methoden, wirkungsvollen Tugenden und starken Beziehungsfähigkeiten, wo Fachkenntnisse und eigene Lern-/Lebensstrategien im Zentrum stehen.  

 

S tress

Stress und Ängste gehören zum Leben, entscheidend ist nur ihr Mass!"

Kein Wunder, dass heute fast alle Belastungen als Stress empfunden werden! Ursprünglich als Überlebensschutz (Angriff oder Flucht) gegen äussere Gefahren gedacht, kann heute die aufgestaute Energie schwierig abgebaut werden. Währenddem positiver Stress („Eustress“) belebend wirkt, entstehen bei einem negativen Stress („Distress“) Denk- und Handlungsblockaden. Es sind vor allem die Grösse der Frustrationen und Angstgefühle im Alltag, die für unser Wohlbefinden leistungshemmend oder leistungssteigernd wirken. Entscheidend ist, Lernstrategien einzusetzen, welche den Stress und die Ängste gar nicht entstehen lassen oder den richtigen Umgang mit ihnen bringen.

 

T eamwork

„Teamarbeit ist ein mehrheitlich ausgeglichenes Geben und Nehmen und bringt Synergien und persönliche Gewinne!“

Echte Synergien in der Zusammenarbeit entstehen vor allem dann, wenn das spezielle Basis-/Kernwissen jedes Einzelnen in der Gruppe eingebracht und mit Ideen von Anderen zu einem Mehrwert vernetzt werden kann. Statt das Einzelkämpfertum zu beklagen, sollte man wenige, aber verbindliche Spielregeln für ein gelebtes Teamverhalten in den Bildungsstätten einsetzen.

 

U nterricht

"Das spielerische Unterrichten allein bringt es auf die Dauer nicht, denn weitgehend muss Können und Wissen durch (Knochen-) Arbeit antrainiert werden."

Es braucht Menschen, welche unbeirrt auch gegen modische Zeitströmungen und Widerstände konsequent das zeitüberdauernde Bewährte suchen und fordern und nicht mit unverbindlichen Ideen eine sogenannte „menschliche Atmosphäre“ für das eigene Überleben in der heutigen „Ich-Gesellschaft“, erkaufen. Es braucht vor allem authentische Erlebnisse, damit der zunehmende Verlust der Natürlichkeit durch die Medialisierung aufgehalten werden kann. Entscheidend für den Lernerfolg sind die Beziehungen zu Lehrpersonen. Wir brauchen Lehrende mit überzeugender Ernsthaftigkeit und keine Therapeuten, welche vor lauter Beratungen die Entscheidungsfähigkeiten ersticken lassen. Begleiten statt führen heisst die eigene Verantwortung minimieren, was sich entsprechend auch auf die Lernenden überträgt! 

 

V erbindlichkeit

„Wieder mehr Sein als Schein!“

Unsere Gesellschaft hungert nach Äusserlichkeiten. Mit einem unverbindlichen Lebensstil und dem heute salonfähigen Egoismus werden paradiesische Zustände einsuggeriert und das individuelle Lustprinzip mit dem Selbstverwirklichungsstreben zur obersten Maxime erhoben. Für eine flächendeckende Verbreitung von Lernkompetenzen mit dazugehörenden Erfolgskontrollen müssen die Ausbildungsstätten die Verantwortung wieder übernehmen, aber ein effizientes Lernen muss durch die Lehrenden auch vorgelebt werden. 

 

W ertungssystem

„Bildung muss ganzheitlich bewertet werden!“

Nur durch selbstinszenierte „Kopfarbeit“ kann vernetztes Wissen und Können erreicht werden. Wir sind im Alltag dauernd eigenen und/oder fremden Leistungs-/Erfolgskontrollen ausgesetzt, welche immer für ein objektives Qualitätsniveau gefragt sind. Nur eine transparente Qualifikation mit klaren Inhalten, welche auch vor den Lehrenden nicht Halt machen darf, findet die nötige Beachtung wichtiger Adressaten. Sicher kann kein Bewertungssystem den Menschen umfassend beurteilen, doch es ist ein Irrtum, eine eigentliche Illusion zu glauben, die grosse Mehrheit der Menschen könne ohne eingeübte Bewertungen in einem selektionsorientierten Alltag erfolgreich bestehen. Wo Selektion nicht nach Leistung betrieben wird, erfolgt sie nach der Wirtschaftskraft!

 

X ilophon

"In der Stille wachsen grosse Dinge!"

Ruhe ist heute fast unerträglich geworden und deshalb versucht man die „Leere“ mit möglichst viel Musik, Lärm und Betriebsamkeit flächendeckend zu überspielen. Auch im Unterricht fehlen vielfach Momente der Stille.

  

Y oga

„Alte Methoden werden durch Personen als überholt bezeichnet, welche um jeden Preis Neues einführen wollen, bzw. mit neuen Lernwegen die ganze Welt auf den Kopf stellen möchten."

Der gezielte Einsatz von neuen Techniken und Methoden ist erwünscht, bedingt aber für längerfristige Erfolge auch Gegenwelten durch konkrete Auseinandersetzungen und Beschäftigungen mit den Realitäten. Es gilt nicht nur mit vorgefertigten, simulierten Stoffkonzepten auf Prüfungsinhalte hinzuarbeiten, sondern es muss auch eine Auseinandersetzung mit echten und relevanten Themen des Alltags entstehen.  

 

Z weiklassigkeit

„Eine Gleichstellung aller Fächer kann nur mit der Gleichbehandlung des Bewertungssystems erreicht werden“.

Aus Gründen der ganzheitlichen Ausbildung und der Gleichberechtigung von „Kopf, Herz und Hand“ müssen alle Fächer gesetzlich mit gleichen Ellen gemessen bzw. gewichtet und belohnt werden. Sonderstellungen erzeugen negative Qualifizierungen in der gesellschaftlichen und politischen Realität, d.h. bewertungsfreie Fächer und Nebenfächer bleiben zweitklassig, werden nicht ernst genommen und verunmöglichen damit eine hohe Bildungskultur. /be 20.6.22

 

 

 

 

Sport als Gesundheitsprävention?

    

 

Gedanken für einen nachhaltigen Sport

 

Für eine seriöse Standortbestimmung wagen wir den Versuch mit zeitüberdauernden Grundsätzen zu neuen Impulsen für eine "reflektierte Praxis“ zu gelangen. Eingebettet in eine ABC-Struktur ohne Gewichtungsabsichten, werden nachstehend grundlegende Bereiche in kurzen Statements mit Situation, Konsequenzen und Forderungen beleuchtet.

 

Sport-ABC

 

A nsehen

"Bei der „wichtigsten Nebensache der Welt“ fehlt eine echte Gesellschaftsintegration, d.h. der Sport zählt letztlich wenig!“.

Dieses zentrale Problem beeinflusst alle gegenwärtigen Diskussionen und Reformbestrebungen. Vonnöten wäre ein klares Statement zur sytemrelevanten Stellung des Sports für die Gesellschaft, Gesundheit und Politik, das auf einen verpflichtenden Minimalkonsens ausgerichtet sein sollte. Zur Qualitätssteigerung müsste aber auch eine Beschränkung auf das Wesentliche und Machbare postuliert werden. Damit die weitverbreiteten Lippenbekenntnisse praxisgerecht umgesetzt werden können, sollte v. a. eine enge und intensive Zusammenarbeit zwischen Schulen, Vereinen, Ausbildung-/Berufsorganisationen, Ärzteschaft bzw. der Gesetzgebung institutionalisiert und das Ganze einer permanenten Qualitätskontrolle unterstellt werden.

 

B ewertungssystem

„Vertrauen ist gut, Kontrolle aber nützlicher! Als Steuerungsinstrument für Leistungen in Schule, Beruf und Alltag (nicht als Macht - und Disziplinierungsmittel) braucht es Erfolgskontrollen“.

Kein Bewertungssystem kann den Menschen umfassend beurteilen. Wir sind aber im Alltag dauernd eigenen und/oder fremde Leistungs-/Erfolgskontrollen ausgesetzt, welche entscheiden. So hat die Schule, welche auf das wirkliche Leben vorbereiten will, auch im Sport einen professionellen Beitrag zu leisten. Ansonsten müsste man konsequenterweise die fachliche Beurteilung in allen Fächern, Lebens- und Berufsbereichen aufheben, was eine klare Niveausenkung nach sich zieht.

 

C ontrolling 

„Wenn der Sport zur Gesundheit einen aussagekräftigen Beitrag leisten will, darf die Beurteilung der körperlichen Grundlagen nicht ausgeschlossen werden“.

Dazu braucht es flächendeckende, neutrale Bestandesaufnahmen in den motorischen Fähigkeiten. Das Controlling ist das A und O jeglicher Ausbildung, Erziehung und Führung. Es entsteht nur durch eine offizielle Qualifikation mit transparenten Standards für alle Adressaten. Entscheidend ist dabei aber, dass genügend Zeit für die Beratung eingeräumt wird und die IST-Zustandsanalyse damit zum Ausgangspunkt für ein geplantes und konsequent durchgeführtes Sporttreiben wird.

  

D efizite

"Die Sporterziehung selber kann alle Defizite einer Gemeinschaft nicht ausbaden und kompensieren."

Erst wenn die Zielüberladenheit und die grossen Erwartungen in den Sport abgebaut sind, d.h. alle Bildungs- und Lebensbereiche ihren Beitrag in der sozialen und emotionalen Erziehung wirklich einsetzen, können beim Sportunterricht wieder das Lernen, Fordern und Leisten im Mittelpunkt stehen.  

Es geht auch darum das Versteckspiel zwischen den Entscheidungsträgern (Eltern, Lehrer und Politiker) im Bereich der Gesundheits-Investitionen zu beenden, denn ohne ein flächendeckendes und verbindliches Präventionskonzept durch dem Sport können die finanziellen Aufwendungen für die Volkgesundheit immer weniger erbracht werden. 

  

E rfolg

„Glaube an das Unmögliche und das Unmögliche wird möglich!“

Mit den einfachen Grundprinzipien auf Ziele hin zu arbeiten, mit Willen etwas Positives tun zu wollen und in jedem Moment das Beste für sich und die Mitmenschen zu geben, müssen die Voraussetzungen konsequent erarbeitet werden. Eine erfolgreiche Schule setzt mittel- und langfristig die Prioritäten vor allem auf die Grundlagenausbildung und Informationen, welche die Einsicht für ein optimales Gesundheitsverhalten fördern. Statt dauernd den Trends nachzulaufen, muss der Hauptaufwand zum Sporttreiben in Eigenverantwortung geschehen, um mit einem zielgerichteten „Methodenmix“  selber zur Leistungsfähigkeit und zur Lebensqualität gelangen zu können.

 

F orderungen

„Nur was gefordert (kontrolliert und korrigiert wird), fördert wirksam und macht glaubwürdig!“

Dazu braucht es Grenzerfahrungen mit einem regelmässigen Training (was Drillphasen nicht ausschliesst) und den Wettbewerb. Damit können entscheidende Fortschritte in der Selbstkompetenz mit Langzeitwirkung erreicht werden, was eine unabdingbare Voraussetzung für die Methoden- und Sozialkompetenzen ist.

 

G esundheit

 "Die Gesundheit kann man nicht ermogeln und die zunehmende Wissenslawine im Gesundheitsbereich macht unsere Gesellschaft nicht mündiger!"

Man weiss heute mehr denn je über die Zusammenhänge für eine gesunde Lebensführung, doch unsere Gesellschaft wird dadurch nicht gesünder. Neben dem Selbsterhaltungstrieb haben die meisten Menschen einen tiefsitzenden Widerstand gegen jegliche Formen der Leibesertüchtigung und neigen deshalb zur Trägheit. Zentral für eine allseitige Gesundheitsförderung sind eine angepasste Ernährung, tägliche Bewegung und die Vermeidung von Süchtverhalten (Alkohol, Nikotin u.a.).  

 

H ilfe

„Belastbare Menschen sind lebens- und überlebenstüchtiger."

Die Förderung der motorischen Fähigkeiten und eine gezielte Gesundheitserziehung können nur mit möglichst mess- und beobachtbaren Qualitätsstandards erwirkt werden. Wirksames Training entsteht v.a. durch grenznahe Belastungen, denn ohne einen gewissen Druck (Stress) schöpft der verwöhnte und satte Mensch nur einen Bruchteil seiner Möglichkeiten aus, welche ihn zu einer positiven Selbstentfaltung bringen.

 

l lusionen

„Es ist ein gefährlicher Irrtum, eine eigentliche Illusion zu glauben, man könne ohne Bewertungen die sogenannt „musischen Fächer“ als eine Art idyllische Insel in einem selektionsorientierten System sinnerfüllt aufrechterhalten!“  

Für ein zukunftsgerichtetes Sportprofil mit mehr Tiefgang und glaubwürdiger Legitimation, sollte ein praxisorientiertes Minimalkonzept erarbeitet werden, damit für jede Stufe verbindliche Qualitätsstandards aufgestellt und durchgesetzt werden können.

 

J ustierungen

„Die Grenzen zwischen „ultimativem Kick“ und Absinken in die Belanglosigkeit liegen nahe beieinander!“

Scheinbar müssen Notzeiten und Schmerzen durchlebt werden, bis der berechtigte Aufschrei zur bedenklichen Aufwand-/Ertragssituation im Sportunterricht wahrgenommen wird.

 

K önnen

"Damit der Sport zur regelmässigen Freizeitbeschäftigung wird, braucht man ihn in allen seinen Facetten regelmässig zu betreiben und zu erleben“.

In einer Anfangsphase hat das Schnuppern wohl seine Berechtigung, doch im Hinblick auf eine echte Gesundheitsprävention müssen Schritt um Schritt höhere Belastungen gefordert, durchgesetzt und ausgewiesen werden. Dazu sollten verschiedene Disziplinen trainiert werden, um ganzheitliche Grundlagen zu entwickeln. Sich auf die abnehmenden Halbwertzeiten des Trainings zu berufen, ebnet den Weg zur Bequemlichkeit, denn umso grösser das Wissens- und Könnensrepertoire, umso schneller und besser kann man Neues integrieren und das individuelle Niveau optimieren.

 

L eistung

„Weniger Minimalismus, Eigenprofit und Besserwissen sollte zur Devise werden!“

Der allgemeine körperliche Leistungsabfall wird heute mit der Überbetonung von Sozial- und Methodenkompetenzen verwischt bzw. überspielt, was das durchschnittliche, desolate Niveau noch verstärkt. Der Sport soll primär zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit beitragen und die anderen Zielsetzungen ergeben sich weitgehend automatisch. Der junge Mensch ist neugierig, wissensdurstig, und will Leistungen erbringen, welche begutachtet, bewertet und belohnt werden. Bestimmte Gruppen, welche das Leistungsdenken in unserer Gesellschaft ausklammern wollen, fördern den Trend zum Mittelmass und zur Nivellierung nach unten.

 

M otivation 

„Weniger ist mehr!“

Die fast hektische Suche nach immer neuen Motivationsmitteln und die entsprechende Inflation bei Sportarten und Materialien sind vielfach Gags und wirken als kurze Droge. Zudem verunmöglicht heute ein Übermass von Übungs- und Spielvarianten eine seriöse Kontinuität in der Umsetzung des Wesentlichen. Entscheidend sind nicht "hunderte von Übungs- und Spielvarianten pro Disziplin", sondern wenige Grundmuster, die aber nach bestimmten Kriterien vielfältig variiert und hartnäckig trainiert werden. Eine Schule für`s Leben beinhaltet Arbeit vor der Entspannung, denn die Körperbewegung beieinflusst auch die „Hirnbewegungen“ in der allgemeinen (Aus)bildung!

 

N iveau

"Abbauen ist leichter als aufbauen!"

Hüten wir uns vor lebensfremden Fachleuten, welche unter dem Deckmantel der Menschlichkeit und Freiheit die Ausbildung neu erfinden und möglichst viele Schranken auflösen wollen, stattdessen aber eine Niveausenkung im Bildungs-, Sport- und Erziehungssystem bewirken. Lern- und Leistungsfortschritte brauchen vor allem Training und weniger Theorie. Das Können ist nämlich die grösste Motivation für ein lebenslanges Sporttreiben!

 

O rganisation

"Nur in einem geordneten System entstehen langfristig nachhaltige Fortschritte und dazu ist Planung von grossem Vorteil.“

Die Förderung der persönlichen Einsatzbereitschaft und die Steigerung der Lebensqualität muss primär von der Eigenverantwortung und Eigentätigkeit mit einer individuellen Basisausbildung in der betreffenden Sportart ausgehen. Für das nachhaltige Lernen braucht es wenig äussere "Motivationsspritzen“, dafür eigene, positive Emotionen und Leistungen im Grenzbereich. Die Bewegungseffizienz in den heutigen Sportlektionen mit durchschnittlich 30% Netto-Aktivitäten pro Person (ohne Weg, Umziehen, Duschen zu berücksichtigen) kann sicher nicht als Vorbild dienen.

 

P lausch

"Immer mehr wird die Unterrichtsatmosphäre mit dem Ausblenden von grundlegenden Forderungen erkauft."

Es braucht klare, systematische und verbindliche Zielsetzungen in den Lehrplänen, welche auch durch entsprechende Lehrmittel gestützt werden. Die gegenwärtige Beliebigkeit und Bespassung im Sportunterricht, welche zur Animation und Auflockerung ihre Berechtigung haben, müssen, um der zunehmenden Oberflächlichkeit und der damit einhergehenden Verwässerungen entgegenzuwirken, unbedingt zurückgestellt werden.   

 

Q ualität

„Das persönliche Vorbild hat die grösste Prägewirkung!“

Wichtig ist, dass der Sportunterricht in den Hauptinhalten nicht zum Tummelfeld von Trend- und Funsportarten,  Entspannungstherapien und dergleichen umfunktioniert wird, um den Belastungen und Leistungen auszuweichen. Langfristig garantieren nur Kontinuität und Konsequenz einen wirklichen Erfolg. Dies setzt aber personale Grundwerte (u.a. die „alten Tugenden“ Fleiss, Disziplin und Ordnung) voraus, welche auch für eine Teamarbeit unabdingbar sind.

 

R ichtung

"Jeder Mensch hat das Anrecht, neben der Beurteilung der geistigen und sozialen Kapazitäten, ein klares Feedback für seinen körperlichen Fähigkeiten zu erhalten."

Aus Gründen der Chancengleichheit und Gleichberechtigung von „Kopf, Herz und Hand“ müssen alle Fächer mit gleichen Ellen gemessen und belohnt werden können. Nur so kann eine ausgewogene Erziehung und Ausbildung stattfinden, welche auch Aggressionen und Frust merklich abbauen können.

 

S elbstkompetenzen

„Der Erfolg beginnt im Kopf und die Eigenverantwortung in den Taten.“

Wir sollten zur Gesundheitsprophylaxe wieder Sport treiben, bei dem Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit, Präzision, Regelmässigkeit, Einsatzbereitschaft und Durchhalten selbstverständlich sind. Die persönliche Bestätigung darf aber nicht immer über die Leistungsbetonung und den Sieg gesucht werden, denn für die optimale Befindlichkeit hat auch das positive Umgehen mit Niederlagen eine grosse Bedeutung, sofern man jederzeit das Beste gibt.

 

T eamkompetenz

„Wirklich Wertvolles im Leben hat immer seinen Preis!“

Das Wohlbefinden durch den Sport entsteht vor allem durch erlebnis- (Grenzerfahrung/ Geselligkeit), prozess- und ergebnisorientierte Auseinandersetzungen mit der Natur, den Menschen und der persönlichen Sportart. Durch eine positive Lebenseinstellung und ein Gemeinschaftsdenken wird das Ganze noch verstärkt.

 

U nterstützung

"Das Spielerische allein bringt es auf die Dauer nicht, denn vielfach muss das „Glück“ und die Einsicht durch (Knochen-)Arbeit erzwungen» werden".

Dazu braucht es praxisorientiert ausgebildete Personen (Erzieher, Lehrer, Trainer u.a.), welche ohne Angst vor Prestigeverlust konsequent, auch gegen Widerstände und Besserwisser, das Beste suchen. Wer dies als Unmenschlichkeit bezeichnet, unterstützt letztlich eine zunehmende Dekadenz. Wir brauchen für die Front keine „modernen Therapeuten“ und Sportwissenschaftler, welche vor lauter Beratungen bzw. Begleitungen die persönliche Entscheidungsfreiheit und die Eigenverantwortung ersticken lassen.

 

V ergnügen

„Mehr Sein als Schein!“

Das Geschäft mit Fitness- und Ernährungskonzepten explodiert heute, doch die Bevölkerung wird  trotzdem immer fetter. Unsere Gesellschaft „versportlicht», doch mit Sport im eigentlichen Sinne hat dies nicht mehr viel zu tun. Mit einem sportlichen Lebensstil werden paradiesische Zustände einsuggeriert, wo das individuelle Lustprinzip und das Selbstverwirklichungsstreben zur obersten Maxime werden. Was fehlt ist der „Urhunger“ wirklich etwas leisten zu wollen. Kein Wunder, dass jegliche Belastung weit herum als Stress empfunden wird. Bewegung widerspricht evolutionsmässig der menschlichen Natur. Wir werden träge geboren und bewegen uns freiwillig nur dann, wenn es die Lebensumstände erfordern. Auch das Gehirn und die Psyche haben sich so entwickelt, dass sie uns nur zur Bewegung anstacheln, wenn es nötig ist. Sport kann Freude und Ehrgeiz wecken, aber auch als Schmach und Frust erlebt werden. Deshalb ist ein Zwang Sport treiben zu müssen auch zu hinterfragen, umso mehr Aufwand und Ertrag für die Gesundheit vielfach nicht stimmen. 

 

W ege

"Die egozentrische Einstellung vieler Menschen und leistungsfeindliche Trends in den Ausbildungsstätten, lässt die Berechtigung des Sports als Ausbildungsfach infrage stellen".

Wir könnten einen einfacheren Weg gehen und uns den grossen Aufwand an Planung, Lernen, Erfolgskontrollen, ausgebildeten Fachleuten und teurer Organisation ersparen, indem jedem Einzelnen als Freizeitbetätigung die heutige „Vergnügungs- und Erholungssportkultur“ überlassen wird! Dabei müssen aber bei Fehlentwicklungen (u.a. Übergewicht, Rückenschäden, Schlaffheit Unfallanfälligkeit,) die Einzelnen selber die Verantwortung übernehmen und nicht damit die Gemeinschaft (finanziell) belasten.

 

X ilophon

"In der Stille wachsen grosse Dinge!"

Ruhe ist heute fast unerträglich geworden und deshalb versucht man die Leere mit möglichst viel Aktivitäten und Geräuschen als dauernden Background zu überspielen, statt nur gezielt in Unterrichtssequenzen eine bewegungsunterstützende Musik einzusetzen.

 

Y oga 

"Mit ihr möchte man die ganze Welt auf den Kopf stellen."

Mentales Training und ausgewählte Literatur unterstützen Konzentration und Effektivität, damit Unterrichtsmethoden nicht dauernd neu erfunden werden müssen.

 

Z weitklassigkeit

„Ein höherer Integrationsgrad und damit die dringliche Anerkennung und Gleichstellung des Sports im Fächerkanon kann nur mit einer Gleichbehandlung des Bewertungssystems und als Promotionsfach erreicht werden“.

Sonderstellungen erzeugen negative Qualifizierungen in der gesellschaftlichen und politischen Realität, d.h. Noten, welche die tatsächliche Realität nicht spiegeln und bewertungsfreie Fächer bleiben zweitklassig und werden nicht ernst genommen. So kann man ruhig die Abschaffung des Sportunterrichts ins Auge fassen! /be 25.8.22

 

 

Schweizerische Umfrage 2022 zur

gesellschaftlichen Ortsförderung

 

«Jede Gemeinde sollte eine Feriendestination für den Alltag sein.»

 

Das schweizerische «Infozentrum zur gesellschaftlichen Ortsförderung» hat verschiedene Gemeinden nach Projektrealisierungen, welche in Zusammenarbeit mit Förderungsorganisationen, Vereinen und Bevölkerung umgesetzt wurden, untersucht. Entscheidend in den 5 wichtigsten Bereichen ist, dass für alle Bevölkerungsschichten ausgewogene Angebote entstehen. Die Ergebnisse des Jahres 2022 sind nachfolgend mit Prioritäten aufgeführt, welche den Beurteilungen der Bevölkerung entsprechen. Damit kann jede Gemeinde ihre Situation beurteilen und entsprechende Massnahmen für die Zukunft treffen.

 

Bereiche                                                                                                                 Prioritäten                                                                                                        

Landschaft und Ortsbild

 

-Wege am Wasser (Bäche, Flüsse, Seen)

-Naturpark (Wälder, Wiesen, Gewässer)  

-Naturstätten (u.a. Höhlen, Geolog. Entdeckungen, Wasserfälle, Naturweiher)

 

 

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Einrichtungen und Infrastrukturen

 

-Wegleitsystem für den Langsamverkehr

-Einrichtung von Begegnungszonen

-Einheitliche "Möbelierungen" im öffentlichen Raum

-Strassenbanner zu Traditionen – Kulinarik - Persönlichkeiten

-Flanier-/Spazierwegnetz

-Ruhebänkenetz mit Ortsgeschichteausschnitten in 2 Sprachen

 (Tafeln und/oder Audiotexte)

-Adventfensterweg in Quartieren

-Lichterweg mit Laternen (dazu Feuerstellen, Bilder, Gesangs-/Erzählgruppen, 

 Getränkeaschankstellen)

-Digitales Ortsmuseum mit Fotos, Filmen, Videos aus der

Vergangenheit und Gegenwart in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung

-Selbsterklärende Themenwege zur Natur (Landschaften, Pflanzen, Tiere)

und Kultur/Sport (u.a. Geschichte, Kunst, Kulinarik) mit QR-Code für ergänzende

Informationen

-«Gripspfad» als Rätselparcours

-Brunnenweg

-Skulpturenweg/platz

-Ortsrundweg mit Stelen

-Fixer Veranstaltungsplatz/Veranstaltungsbühne

-Höhenweg und/oder Aussichtsplattform zur Örtlichkeit

-Bergbelebung mit Bistro, Lift u.a.

-Schaukäserei mit Milch - Käsereiweg

-Streichelzoo

-Bahn-Miniaturanlage

-Schienenveloparcours

-Alte, historische Stätten (u.a. Ruinen, Burgen, Gebäude)

-Generationenplatz mit Gesellschaftsspielen (Bodenschach - Boccia - Pétanque   -

 Tischtennis u.a.)

-Naturspielplatz

-Abenteuerspielplatz

-Skatepark

-Kletterpark

-Seilpark

-Rutschbahn

-Downhillstrecke 

-Wanderwegnetz mit Feuerstellen

-Bikenetz

-Fixer OL-Parcours

-Laufträff

-Fitnessparcours

-Seebelebung: Wassersportplatz (Standup-Padeln, Kanu, Surfen u.a.)

-Badesee

-Sauna und Barfussweg am Gewässer

-Hallenbad

-Eisbahn

-Schlittelpiste

-Schneeschuhlaufnetz

 

 

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Kultur/Sport und Veranstaltungen

 

-Regelmässige Ortsführungen für die Bevölkerung

-Begegnungstag für Jung und Alt

-Dorffest für alle

-Food-Festival mit einheimischer Kulinarik

-Speise-/Getränkekarten in allen Gaststätten mit speziellen, einheimischen Menüs

 und Getränken  

-Frischmarkt

-Kindespielfest

-Jugend-Kunstwettbewerb

-Kunsthandwerkpräsentationen

-Openairkino-Tage

-Seeüberquerung

-Flussschwimmen

-Slowuptag

-Öffentliches Eisstockschiessen

-Tag der offenen Türe/Besichtigungen zum einheimischen Schaffen

 (Landwirtschaft, Handwerk/Industrie, Dienstleistungen

 

 

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Zusammenleben und Zusammenarbeit

 

-Familien-/Kinder-Jahresprogramme

-Jugend-/Alters-Jahresprogramme

-Jugend-Tischmesse zur Nachwuchsförderung

-Neuzuzügertag

-Jahres-Ortsförderungspreis für Verdienste zur Ortsförderung durch Einzelpersonen

oder Organisationen

 

 

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Kommunikation und Information

 

-Ortseingangstafeln mit Veranstaltungshinweisen

-Kurz-Beschriftungen inkl. QR-Code von Plätzen, Strassen und Häusern    

-Einheitlicher Veranstaltungskalender für Bewohner und Besucher

-Freizeitangebote mit Karten auf digitaler Plattform

-Rezeptsammlung von einheimischer Kulinarik in digitaler Form

-WELAN-Verbindungen auf Plätzen und in öffentlichen Gebäuden

-Zentrale Plattform für die Freiwilligenarbeit

-Infocenter für Einwohner und Besucher (zu Natur, Geografie, Geschichte,

Kultur und Wirtschaft der Gemeinde)

-Regelmässige Newsletter der Gemeinde für die ganze Bevölkerung

-Melde-/Aufwertungsvorschläge durch die Bevölkerung mit

 spez. App und Jahresauswertungen

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Quellen

 

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/bereiche#QT

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/bereiche#B

http://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/ideenfaecher