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Grundlagen

Grundlgen 5 

 

 

 

 

 

Die gesellschaftliche Ortsförderung erhöht das Vertrauen in der Bevölkerung.

 

 

Eine Koordination der gesellschaftlichen Ortsförderung für ein Wohlfühlambiente muss zentral bei den Behörden oder einer offiziellen Organisation angesiedelt, professionell geführt, durch Behörden/Verwaltung gezielt unterstützt und in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung umgesetzt werden.

 

 

THEMEN

 

-So gelingt die gesellschaftliche Ortsförderung

-ABC der gesellschaftlichen Ortsförderung

-Bevölkerungsumfrage zur gesellschaftlichen Ortsförderung

-Grundsätze zur gesellschaftlichen Ortsförderung

-Administrativ-Vorlagen zur gesellschaftichen Ortsförderung

 

 

                                                                                                                                                                    images Volksnhe

BEITRÄGE

 

                                                                                                                                                                       

So gelingt die gesellschaftliche Ortsförderung

 

 

Von einer starken Lebensqualität profitieren alle Volksschichten. Deshalb brauchen wir heute mehr kritische Menschen und Medien, die unpopuläre Situationen zu Ortschaftsentwicklungen ansprechen, statt diese schön zu reden. Mit verschiedenen Meinungen aus der Bevölkerung betrachten wir im Folgenden den Einfluss der gesellschaftlichen Ortsförderung auf die Lebensqualität, die Volksnähe und die Entwicklung von Gemeinden.  

                                                                                                                                                                         

1. Die gesellschaftliche Ortsförderung entscheidet über die Stärke der Lebensqualität 

                

„Die gesellschaftliche Ortsförderung gehört, neben der Wirtschaftsförderung, in Gemeinden, Quartieren, Agglomerationen und Städten zum wichtigsten Instrument einer nachhaltigen Innenentwicklung, damit für den Alltag der Bevölkerung (Wohnen, Arbeit und Freizeit) ein anziehendes Umfeld geschaffen werden kann."             

"In wirklich erfolgreichen Gemeinden ist die offizielle Ortsförderung eine Drehscheibe für eine positive Gesellschaftsentwicklung. Mit einer koordinierten und ins Gemeindeleben eingebetteten Ortsförderung nehmen positive Lebensgefühle, Identifikation und Zusammenhalt in der Bevölkerung spürbar zu. Dabei wäre es auch wichtig, dass Private in ihrer Umgebung das Bild des Quartiers durch kleine Beiträge aufwerten würden." 

„Erst eine sicht-, hör- und spürbare Wertschätzung der gesellschaftlichen Ortsförderung durch die Behörden und Gemeindeakteure gibt den Bewohnern das Gefühl, dass die Lebensqualität wirklich ernst genommen wird."

"Eine politisch getragene Koordination der gesellschaftlichen Ortsförderung ist für ein Umfeld mit Harmonie, Identifikation und Integration unumgänglich. Von einer solchen Einrichtung kann die Bevölkerung stark profitieren.“ 

„Die gesellschaftliche Ortsförderung versucht anziehende Aufenthalts- und Begegnungsorte zu fördern, damit Anonymität und Verödungen in Quartieren und Strassenzügen verhindert und mit einem attraktiven Ortsbild die Aktivitäten der Bevölkerung in der eigenen Umgebung gesteigert werden können."  

„Der Begriff Geschmack als Vorliebe definiert, ist sicher ein persönliches Werturteil im ethisch-moralischen und sozialen Sinn. Doch bilden sich mit der Zeit in der breiten Bevölkerung allgemeingültige Standards für ein starkes Ambiente. Damit beeinflusst ein ausgeprägter Sinn für Ästhetik die Ausstrahlung und Wohnlichkeit einer Örtlichkeit ganz entscheidend."

„Mit der gesellschaftlichgen Ortsförderung gilt es das Lebenswerte zu erhalten bzw. zu fördern. Dazu gehören auch eine intakte Landschaft und Umwelt, welche aber auch eine spürbare Wertschöpfung erbringen müssen und nicht nur eine Parklandschaft zur individuellen Erholung bleiben dürfen, sonst müsst man dies finanziell entgelten."  

                                                                                                                                                                                  

2. Die gesellschaftliche Ortsförderung bringt mehr Volksnähe

       

„Eine sachbezogene Kommunikation ist die Voraussetzung für eine echte Zusammenarbeit. So muss die Bevölkerung zum Zusammengehen eingeladen und immer miteinbezogen werden. Dabei verstärkt eine echte Anerkennung der Freiwilligenarbeit auch Engagement, Identifikation und Stolz in der Bevölkerung. Eine Ortsförderungsstelle ist auch eine Plattform, wo sich Menschen jeglichen Alters und Vereine direkt in die Gemeindezukunft einbringen und mit ihr auseinandersetzen können.“  

"Es geht nicht um eine Einmischung bei den Akteuren, sondern um die Stärkung von Synergien. Eine organisierte, gesellschartliche Ortsförderung bringt starke Bindungseffekte. Damit fühlen sich Menschen verstanden, sozial aufgehoben und auch emotional ernst genommen. Zusätzlich braucht es aber Vertrauen, Respekt, Wertschätzung, Freundlichkeit, Dienen und Anstand, um die dringenden Gegengewichte zu den zunehmenden Unverbindlichkeiten in unserer Gesellschaft zu schaffen.“ 

„Nur mit klaren „Aussensichten“ können wichtige Kriterien für die gesellschaftliche Ortsförderung ins richtige Licht gestellt und Partikularinteressen neutralisiert werden. Zentral müssen eine sachliche Information und Kommunikation mit belegten Fakten und Zahlen sein. Solange aber Eigennutz, trotz dauerdem Ruf nach Zusammenarbeit, durch verbändelte Platzhirsche und Interessenfilz alltäglich ist, gehören Blockaden in der Gemeindeentwicklung zum Alltag. Das Untersichbleibenwollen von Exponenten von Gemeinden mit dem Dünkel des Besserwissens, Besserkönnens und des Mehrbesserseins verhindert die dringend notwendige Öffnung für Fortschritte zugunsten aller Bevölkerungsschichten.“ 

„In der gesellschaftllichen Ortsförderung haben verschiedene Werthaltungen Platz. Wutbürgerinnen mit ihren Einwänden entstehen nicht einfach, sondern werden durch Menschen gemacht. Mit diesem Unwort wird Macht zementiert, indem Unangepasste gebrandmarkt, bzw. ausgegrenzt werden, damit "Seilschaften" ihre Interessen durchzuboxen können. Was fehlt, ist letzlich mehr Herz für die Bevölkerung!“

„Wirtschaftliche Organisationen, u.a. bäuerlichen Genossenschaften, sollten sich für öffentliche Infrastrukturbereiche und damit für die gesellschaftliche Ortsförderung und Bevölkerung auch finanziell stark engagieren, statt nur die eigenen (Immobilien-) Profite zu maximieren und die entstehenden Folgekosten den Steuerzahlern zu überlassen." 

"Die gesellschaftliche Ortsförderung wird vielerorts stark vernachlässigt und ist auch vielfach inexistent. Die Erfahrung zeigt: Wer für die eigene Bevölkerung in der Innenpolitik versagt, kompensiert dies meistens in der Aussenpolitik mit der Tourismusförderung. Diese hat unverhältnismässig hohe Subventionen auf allen Ebenen im Vergleich zu ihrer jährlichen Wertschöpfung (CH: pro Jahr durchschnittlich 3%-Wertschöpfungsanteil und 4% der  Arbeitsstellen) und bringt Profite für einige Dienstleister, nicht aber für die grosse Bevölkerungsmehrheit." 

"Die gesellschaftliche Ortsförderung darf nicht dem Diktat der Tourismusbranche ausgeliefert sein, denn eine Vermarktungsorganisation verfolgt andere Interessen. Eine Krämermentalität verstärkt die Situation zusätzlich. Es gibt aber Unternehmer, welche wegen der einschüchternden Meinungsdiktatur durch touristische Interessengruppen eine Geschäftsgefährdung befürchten und deshalb einfach schweigen bzw. nicht öffentlich zur gesellschaftlichen Ortsförderung stehen." 

„Worte können stärker als Taten sein. Eine kritische Presse muss der gesellschaftlichen Ortsförderung einen ebenso grossen Raum wie der Wirtschaftsförderung anbieten. Es braucht gleich lange Spiesse, denn eine gesellschaftliche Ortsförderung ist ebenso wichtig wie Wirtschaft und Tourismus!" 

„Solange eine gewisse, regionale „Monopolpresse“ nur eine Standortsentwicklung durch Gutmenschen, viel Eigenlob (um Abonnenten, Inserenten, eigenes Überleben zu sichern) und den Tourismus als zentralen Wirtschaftsmotor propagiert, verkennt sie gesellschaftliche Tatsachen. Da zudem grossmehrheitlich nur die Äusserlichkeiten und Schönheiten einer Region im Zentrum stehen, werden durch mangelnde Substanz die Stärkung der "inneren" Lebensqualität der Bevölkerung vernachlässigt. 

                                                                                                                                                                          

3. Die gesellschaftliche Ortsförderung ermöglicht praxisnahe Entwicklungen 

 

„Eine Koordination der gesellschaftlichen Ortsförderung für ein Wohlfühlambiente muss zentral bei den Behörden angesiedelt, professionell geführt, durch die Verwaltung gezielt unterstützt und in offizieller Zusammenarbeit mit der Bevölkerung umgesetzt werden. Die Aufgleisung der gesellschaftlichen Ortsförderung durch profitorientierte Organisationen bringt aus vielen Erfahrungen keine nachhaltigen Fortschritte.“  

„Die gesellschaftliche Ortsförderung hat einen viel höheren Stellenwert als die Besucherförderung und muss deshalb entsprechend finanziell unterstützt werden. Konsequente Leistungsvereinbarungen zwischen Behörden und mitarbeitenden Organisationen sind die Grundlagen für eine anerkennende Zusammenarbeit. Nur mit einem professionellen Controlling bleibt die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft transparent.“

"Das Vorgehen von Behörden, ohne bindende Zusammenarbeit und garantierte Finanzunterstützung, die gesellschaftliche Ortsförderung einfach einem Verein ohne Vereinbarungen, Leistungsaufträge und garantierter Finanzunterstützung zu überlassen, ist völlig unprofessionell. Aufwertungen in der Lebensqualität für die Bevölkerung durch eine offizielle Ortsförderungsstelle sollten mit einem jährlichen Minimalbetrag von Fr. 2.-- pro Einwohner im Gemeindebudget ausgewiesen sein."

"Wo wenig gegeben wird, kann nicht Vieles erwartet werden! Innovation setzt immer harte Arbeit voraus, spielt aber bei der Entwicklung von starken Standortmarken für Produkte und Dienstleistungen und damit für die Attraktivität einer Gemeinde eine entscheidende Rolle. Es sollte auch naheliegend sein, dass bevor vermarktet und verkauft wird, starke Angebote in allen Bereichen für alle Bevölkerungskreise vorhanden sein müssen. Deshalb ist in wirtschaftlich-gesellschaftlich erfolgreichen Gemeinden die koordinierte, gesellschaftliche Ortsförderung zentral und auch Chefsache!" 

„Eine Unterordnung zugunsten einer gemeinsamen Sache ist ein Beitrag zur Harmonie zwischen den Akteuren einer Gemeinde, was aber auch echte, gegenseitige Wertschätzung voraussetzt. Dazu braucht es mehr Demut, also ein Dienen und nicht individuelles oder vereinsmässiges Machtstreben mit Ausgrenzungen von Menschen und Organisationen.“ 

„Es dürfen durch bestimmte Organisationen und Personen keine Parallelstrukturen entstehen, d.h. die Kräfte müssen für das Gemeinwohl der Bevölkerung einheitlich gebündelt werden. Damit wird das Wohlfühlambiente gestärkt, was Engagement und Aktivitäten steigert und eine fortschrittliche Lebenskultur fördert. Solange die gesellschaftliche Ortsförderung vom Tourismus abhängig gemacht wird, bleibt die eigene Bevölkerung zweitrangig!"

„Für positive Entwicklungen braucht es eine weitsichtige Ermöglichungspolitik! Nur eine klare Aufgabentrennung zwischen der Ortsförderung für die Lebensqualität der Bewohner und der profitorientierten Ortsvermarktung für Besucher, macht Kräfte frei für transparente und erfolgreiche Entwicklungen.“

"Der Zustand der koordinierten, gesellschaftlichen Ortsförderung für die eigene Bevölkerung ist vielfach das Spiegelbild der Rangierung der Gemeinde in der kantonalen Steuerstatistik."

„Wenn man zu den kantonalen „Steuerhöllen“ gehört, sollte man wenigsten aus dem hohen Substrat eine attraktive Lebensqualität mit Substanz für die Bevölkerung bieten und nicht durch hohe Gebühren die Belastungen noch verstärken."  

"Voraussehen, Vorausdenken, Vorausgehen sind zentrale Hauptaktivitäten von Behörden und Verwaltung. Solange eine Gemeindeführung, aus Angst vor zu vielen Mängeln, sich mit der gesellschaftlichen Ortsförderung nicht intensiv auseinandersetzt, wird die Lebensqualität in der Bevölkerung nur herbei- und schöngeredet und damit auch dringende Reformen ausgeblendet bzw. verhindert!"  

 

Fazit

Beurteilen Sie nun den Ist-Zustand in Ihrer Gemeinde. Listen Sie die positiven und negativen Situationen an Hand der obigen Aussagen auf und leiten Sie das Feedback (auch mit Fotos) den Behörden weiter, damit mit der Lebensqualität der Bevölkerung eine eindrückliche Vorzeigegemeinde entstehen kann. /gofch 9.23

 

 

 

 

ABC DER GESELLSCHAFTLICHEN ORTSFÖRDERUNG

  

In der Ortsentwicklung gehört die „gesellschaftliche Ortsförderung“ zum entscheidenden Bereich für eine starke Lebensqualität in der Bevölkerung. Damit die Zusammenhänge besser erkannt werden und eine positive Gemeindeentwicklung möglich wird, informieren wir über die wichtigsten Schlüsselbegriffe.

 

  • A     wie Attraktivität 

Die gesellschaftliche Ortsförderung ist, neben der Wirtschaftsförderung, das zweite Standbein für eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung. Es geht vor allem um Lebensqualität und Attraktivität, gleichzeitig aber auch um eine nachhaltige Stärkung von Anziehungskraft und gesellschaftliche Wertschöpfung einer Gemeinde. Für die Wohlfühlqualität ist die gesellschaftliche Ortsförderung der ideale gemeinsame Nenner für die Bevölkerung und die Behörden, um sich mit der Zukunftsentwicklung konkret auseinandersetzen zu können.

„Eine offizielle, gesellschaftliche Ortsförderung ist die beste Visitenkarte für jede Gemeinde!“

 

  • B      wie Bedeutung  

Bei der Ortsförderung geht es um die gesellschaftlichen und bei der Vermarktung einer Gemeinde durch den Tourismus um wirtschaftlichen Profite. Diese Bereiche müssen klar unterschieden werden, denn sie brauchen verschiedene Zielsetzungen, Ressourcen und Kernkompetenzen. Für Bindungseffekte in der Gemeindeentwicklung ist es entscheidend, dass die gesellschaftliche Ortsförderung in den Bereichen Dorf-/Landschaftsbild, Wohnlichkeit/Ambiente, Verkehr/Umwelt, Freizeit/Unterhaltung und Kommunikation/Information eine Leadstellung innehat. 

„Wer eine gesellschaftliche Ortsförderung verhindert, zerstört für die Bevölkerung eine positive Gemeindeentwicklung.“  

 

  • C     wie Chefsache

Für einen nachhaltigen Erfolg muss die gesellschaftliche Ortsförderung zur offiziellen Chefsache erklärt werden, denn sie ist ein zentrales Entwicklungsinstrument jeder erfolgreichen Gemeinde. Der Rang einer Gemeinde in der kantonalen Steuerstatistik ist meistens auch das Abbild der Wertschätzung der Ortsförderung durch die Behörden! Eine positive Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Behörden darf nicht dem Zufall überlassen werden. Dazu braucht es eine offizielle Ansprechstelle der Gemeinde oder die bindende Zusammenarbeit mit einer ausgelagerten Ortsförderungsorganisation. Nur mit klaren Zielsetzungen, transparenten Organisationsstrukturen und das Gespür für die Anliegen der breiten Bevölkerung, kann Glaubwürdigkeit und Vertrauen für eine gemeinsame und positive Ortsentwicklung gewonnen werden. 

„Eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung braucht eine konsequente Wirtschafts- und Gesellschaftsförderung.“

 

  • D      wie Durchblick    

Für die Analyse einer Gemeindeentwicklung braucht es eine umfassende und transparente Auslegeordnung mit allen wichtigen Kennzahlen der lokalen Wirtschaft und Gesellschaft. Erst mit einer glaubwürdigen Zahlengrundlage ist es möglich die nötigen Vorkehrungen für alle Bevölkerungsinteressen breit zu diskutieren, zu planen und umzusetzen. Konsequente Mehrheitsentscheide auf allen Ebenen garantieren den nötigen Konsens, weil damit Partikularinteressen neutralisiert werden können.  

„Erst eine spürbare Wertschätzung der gersellschaftliuchen Ortsförderung durch die Behörden gibt das Gefühl auch ernst genommen zu werden.“  

 

  • E       wie Erfolg

Erfolg ist die stärkste Triebfeder für positive Entwicklungen. Dies ist lern- und machbar, sofern die Akteure aller Interessensvertretungen auf Augenhöhe, paritätisch und ohne Ausgrenzungen mitentscheiden können. Ein gemeinsames und erfolgreiches Tun braucht transparente und verbindliche Spielregeln, welche ausnahmslos von allen eingehalten und von den Verantwortlichen kontrolliert bzw. durchgesetzt werden müssen. Nur so können abträgliche „Seilschaften“ für die Zementierung von Partikularinteressen verhindert werden.

„Eine sachbezogene Kommunikation ist eine der Hauptvoraussetzungen für eine echte Zusammenarbeit.“  

 

  • F       wie Führung

Ohne Führungsverantwortung funktioniert keine Gemeinschaft. Die gesellschaftliche Ortsförderung ist, neben der Wirtschaftsförderung, für die Zukunftsentwicklung einer Gemeinde eine zentrale Aufgabe der Gemeindeführung. Deshalb sollten Akteure aus Organisationen, Vereinen und Freiwilligengruppen mit finanzieller Unterstützung Beiträge für die Gemeinde leisten können. Der personelle und finanzielle Aufwand lohnt sich in einer koordinierten Ortsförderung immer, denn sie stärkt Lebensqualität und „Wir-Gefühl“.  

„Führen heisst selber hinstehen und sich nicht durch Sprecher vertreten lassen, um nicht den Kopf nicht hinhalten zu müssen.“  

 

  • G      wie Gemeinwohl

Das Gemeinwohl ist ein wichtiges Ziel für eine positive Gesamtentwicklung einer Gesellschaft. Mit einer institutionell eingerichteten gesellschaftlichen Ortsförderung entstehen optimale Synergien für eine Gesamtsicht, damit ein Gleichgewicht zwischen einem Geben und Nehmen zugunsten aller Akteure möglich wird. Dies ist auch der Garant, dass das Prinzip des Stärkeren eingeschränkt und damit respektvoll miteinander umgegangen werden kann.

„Solange das Denken von gewissen Interessengruppen "gemietet" wird, sind Blockaden in der Gemeindeentwicklung programmiert.“

  

  • H      wie Handeln

Wieviel wird von Professionalität geredet, aber effektiv wenig erreicht! Starke Leistungen zu bieten und Halbheiten zu vermeiden braucht Ehrlichkeit. Entscheidend dabei ist das Engagement für die Sache ohne versteckt eigene Vorteile und Profite anzustreben. Dies bringt echte Hochgefühle und damit immer wieder Energien für uneigennütziges Handeln. Eine schwache gesellschaftliche Ortsförderung ist nicht die Folge von fehlendem Geld, sondern von mangelndem Willen die Partikularinteressen einzuschränken. Dauernd von Potentialen zu reden ist nur eine Ablenkung. um nicht handeln zu müssen. 

„Wer dauernd von Zusammenarbeit redet, strebt das Gegenteil an, damit die eigenen Ziele schneller erreicht werden können.“  

 

  • I        wie  Innovation

Ohne Innovation gibt es keine grossen Veränderungen. Grundlagen dazu sind Intuition und Kreativität. Aber erst durch praxisnahe Umsetzungen aussergewöhnlicher Ideen für begehrte Angebote, entstehen Erfolge. Wie in einem Unternehmen müssen in der gesellschaftliche Ortsförderung primär hochstehende, ortspezifische Angebote unter Berücksichtigung von Tradition und Moderne im Mittelpunkt stehen. Damit kommen, neben einer guten Bildung, auch grundlegende Tugenden, wie Ausdauer, Präzision und Zielstrebigkeit der Bevölkerung zum Zuge. Richtig verstandene gesellschaftlichen Ortsförderung ist der Motor für eine starke regionale Entwicklung nach innen, denn wo man sich wohlfühlt steigen die Aktivitäten und damit die Chancen der Wertschöpfungssteigerung.  

„Innovation ist eine Grundvoraussetzung für eine positive Entwicklung.“  

 

  • J       wie  Jedermann/Jedefrau 

Es ist zu einfach nach Lebensqualität zu rufen, ohne über eigenes Engagement nachzudenken und dafür echt auch etwas leisten zu wollen. So sind Jedermann/Jedefrau aufgerufen Ideen für die eigene Umgebung, die Gemeinde und die Region zu entwickeln. Diese sollten dann einzeln oder in Gruppen über eine organisierte Koordinationsstelle der Gemeinde eingebracht, diskutiert und realisiert werden können. Auf diese Art können sich auch junge Menschen engagieren, um sich in der Gesellschaft sinnvoll zu integrieren und mitarbeiten zu können. 

„Ein Diktat durch Touristiker in der Gemeindeentwicklung geht auf Kosten der Lebensqualität der Bevölkerung, denn die gesellschaftliche Ortförderung braucht andere Kompetenzen als die Besucherförderung.“  

 

  • K      wie  Kommunikation

Die Bevölkerung sollte durch die Gemeinde eingeladen werden, um miteinander die Zukunft zu gestalten. So wird eine offizielle Koordinationsstelle für die gesellschaftliche Ortsförderung die beste Grundlage, um die Meinungsbildung für die Akteure aus der Gesellschaft zu koordinieren. Für die nötige Konsenssuche sind, neben entsprechenden Kompetenzen, die Gesprächsbereitschaft und die Meinungsfreiheit zwischen Behörden/Verwaltung und der Bevölkerung eine unabdingbare Voraussetzung. Teure Experten sind nicht nötig, denn „gleich lange Spiesse“, paritätische Auseinandersetzungen und konsequente Mehrheitsentscheide sind der beste Selbstregelungsmechanismus. Nur ehrliche Kommunikation, Information und Transparenz schaffen Vertrauen und damit auch das Mittragen von Entscheidungen.

„Ohne Transparenz gibt es kein Vertrauen.“  

 

  • L       wie Leistungsvereinbarungen 

Zwischen Behörden und Bevölkerung bringt nur eine konsequente Offenheit das nötige Vertrauen, welches auch für die Zusammenarbeit entscheidend ist. Das grundlegende Mittel für fristgerechte und zielorientierte Umsetzungen sind klare Leistungsvereinbarungen (Geld gegen Leistung) auf allen Ebenen. So haben alle Akteure die Chance sich für Projekte einzusetzen. Mit einem solchen Vorgehen können Präferenzen, Bevorzugungen und einseitige Absprachen weitgehend verhindert und das Engagement von Einzelpersonen und Gruppen in der Gemeinde belohnt werden.

„Leistungsvereinbarungen sind Grundlagen, um die Finanzen im Griff behalten zu können.“

 

  • M      wie Mitverantwortung

Eine erfolgreiche gesellschaftliche Ortsförderung kann auf die Länge nur gelingen, wenn die Zusammenarbeit zwischen Behörden/Verwaltung und Bevölkerung ernst genommen und auch durch Organisationen und Medien mitgetragen wird. Alle Akteure einer Gemeinde müssen sich den gemeinsamen Zielsetzungen und Umgangsregeln einer Koordinationsstelle ohne Eigeninteressen ein- und unterordnen können. Für eine echte Mitsprache und Zusammenarbeit braucht es vor allem eine gegenseitige Menschenachtung. Nur so können Synergien, Mehrwerte und Mitverantwortung für eine gemeinsame Sache entstehen und auch sich weiter entwickeln. 

„Eine Unter- und Einordnung von Akteuren für eine gemeinsame Sache gehören zum minimalen Anstand.“

  

  • N      wie Natur 

Die Natur beeinflusst Menschen und damit auch die Gesellschaftsentwicklung. Das Hauptproblem ist, in welchem Mass unsere Umwelt geschützt und genutzt werden soll. Ganz sicher ist das Prinzip, dass nicht mehr verbraucht werden soll als durch die Natur wieder bereitgestellt werden kann, ein wichtiges Richtkriterium für eine nachhaltige Entwicklung. Doch es ist auch realitätsfremd, wenn eine Region ein Naturpark für Besucher werden soll und dadurch für die einheimische Bevölkerung, welche schliesslich jahraus und jahrein hier arbeiten und leben muss, eine nutzbringende Bewirtschaftung mit der nötigen Wertschöpfung verhindert wird!

„Die Stärkung der gesellschaftlichen Ortsförderung ist vor allem eine Sache der Einstellung und nicht jene des Geldes.“  

 

  • O      wie Organisation

Eine gesellschaftliche Ortsförderung kann verschieden organisiert werden. Einerseits ist es möglich bei den Behörden eine kleine, ressortübergreifende Koordinationsstelle (inkl. Melde-/Ansprechstelle und Controlling) für die wichtigsten Bereiche der Ortsförderung einzurichten. Anderseits kann die Verantwortung mit klarer Vereinbarung und mit genügender finanzieller Unterstützung aus dem Jahresbudget an eine spezielle Organisation der Ortsförderung ausgelagert werden. Die stärkste Wirkung hat aber sicherlich eine „Dachorganisation für die Wirtschafts-/Ortsförderung und Ortsvermarktung“ unter Führung von politischen und gesellschaftlichen Exponenten, welche alle Kräfte einer Gemeinde vereinigt und damit grosse Synergien für die Ortsentwicklung schaffen kann. Eine Informations- bzw. Begegnungsstelle für Bewohner und Besucher hätte zusätzlich eine starke Signalwirkung für ein echtes Zusammengehen und eine grosse Ausstrahlung der Gemeinde.

„Nur eine klare Trennung zwischen der gesellschaftlichen Ortsförderung für die Lebensqualität der Bewohner und der Ortsvermarktung für Besucher, macht Kräfte frei für eine erfolgreiche Gemeindeentwicklung.“  

 

  • P       wie  Planung

Die Bereiche der Ortsförderung mit ihren Beiträgen zu den Landschafts-/Siedlungsbildern, zur Wohnqualität, zur Verkehrsgestaltung, zu den Freizeitmöglichkeiten und zur Kommunikation bzw. Information sind zu lebenswichtig für die Bevölkerung, um sie nicht einer offiziellen Koordinationsstelle zu unterstellen. Entscheidend ist es die gesellschaftliche Ortsförderung klar zu definieren, was aber nur zusammen mit den politischen Behörden entstehen kann. In einer klaren Auslegeordnung sollten eine langfristige Schwerpunktplanung mit praxisnahen Etappierungen und Umsetzungen vorbereitet und vollzogen werden. Ein solches Vorgehen gibt Bindungseffekte und damit fühlen sich Menschen verstanden, sozial aufgehoben und auch emotional ernst genommen.

„Profitorientierte Gruppierungen können keine ausgewogene, gesellschaftliche Ortsförderung entwickeln."  

 

  • Q      wie Qualität

Bei der gesellschaftlichen  Ortsförderung ist die Lebensqualität für die eigene Bevölkerung zentral. Nur ein unmissverständliches Qualitätsdenken bringt Erfolg für alle Beteiligten. Sicher wird damit der Aufwand an Ressourcen, Arbeit und Kosten grösser, doch Langlebigkeit und Nachhaltigkeit sind durch nichts Anderes zu ersetzen. Es muss alles daran gesetzt werden, dass durch Planung und Koordination ein anspruchsvolles Niveau erreicht bzw. gehalten werden kann. Dazu braucht es auch ein gezieltes Controlling mit regelmässigen Feedbacks.

„Im Zentrum muss die Förderung des örtlichen Ambientes stehen, damit vor allem eine Verödung von Quartieren verhindert werden kann."

 

  • R      wie Respekt

Im menschlichen Umgang sind Respekt und Freundlichkeit entscheidende Kriterien für ein gesellschaftliches Gleichgewicht. Eigene Zielesetzungen müssen sicher nicht sofort zurückgenommen werden, aber die Überlegungen des Gegenübers müssen fundiert durchdacht werden. Mit einem Geben vor dem Nehmen können ein Konsens und damit gemeinsame Werte, Vertrauen und gegenseitige Anerkennung entwickelt werden. Bei Projektumsetzungen werden so eigensinniges „Rosinenpicken“, „Trittbrettfahren“ und eine einschüchternde „Meinungsdiktatur“ von Gruppierungen verhindert.  

„Wer sich gegen gleiche Pflichten und Rechte in einem Team wehrt, will vor allem seine Eigeninteressen durchsetzen.“        

                  

  • S       wie  Synergien

Jede Gemeinde könnte sich grossen personellen, materiellen und finanziellen Aufwand ersparen, wenn Bevölkerung, Organisationen und Einzelpersonen bei der gesellschaftlichen Ortsförderung miteinbezogen und auch offiziell unterstützt würden. Es gilt also möglichst Synergien zu schaffen und damit Identifikation und Verantwortung nah bei der Bevölkerung zu halten. Mit einer vernetzten Zusammenarbeit könnten viele Probleme versachlicht und schon an den Wurzeln gelöst werden. Dazu braucht es aber eine funktionierende Koordination durch eine gezielte Entwicklung der gesellschaftlichen Ortsförderung und eine offizielle Ansprechstelle für die Bevölkerung.

„Ein  neutrales Controlling unterstützt eine Entwicklung in die richtige Richtung.“

 

  • T       wie Träumereien

Erfolgreiche Gemeinden verdanken ihre Situation nicht den Träumereien und dem Zufall. Hinter Erfolgen steht immer harte Arbeit, welche vielfach verborgen bleibt. Erst die richtige Mischung zwischen Althergebrachtem und Neuentwicklungen macht eine echte Lebensqualität aus. Aufgefrischtes kann ebenso anziehend wie Neues wirken, wenn es mit Geschmack und Liebe zum Detail in eine gemütliche Umgebung eingebettet ist. Ein offenes Feedback ist ein guter Gradmesser für die Anerkennung oder Missbilligung der Arbeit von Behörden, Verwaltung und Organisationen.      

„Wer sich nicht einem umfassenden Feedback stellen kann, sollte die Öffentlichkeit meiden.“

 

  • U      wie Umgang

Ohne Wertschätzung, Freundlichkeit, Dienen, Respekt und Anstand gibt es kein gegenseitiges Vertrauen. Dies führt auch schnell zu Unterstellungen und Barrieren zwischen verschiedenen Interessengruppen. Dazu kommt noch, dass Vieles gezielt auf die (unmessbare) emotionale Ebene verschoben wird, um von den echten Fakten ablenken zu können. In der gesellschaftlichen Ortsförderung sind Menschen gefragt, welche sich unbeirrt zugunsten der Sache für die ganze Bevölkerung und nicht für Kommerz und Partikularinteressen einsetzen.  

„Für wirkliche Fortschritte braucht es eine weitsichtige Ermöglichungs- und nicht eine Verhinderungspolitik!“   

 

  • V       wie Voraussetzung

Nur mit einer koordinierten gesellschaftlichen Ortsförderung kann die Lebensqualität der eigenen Bevölkerung nachhaltig im Mittelpunkt gestellt werden. Damit eine klare Aufgabenaufteilung möglich wird, müssen die Begriffe Ortsförderung (für Bewohner) und Ortsvermarktung (für Besucher) klar auseinander gehalten werden. Mit gemeinsamen Zielen in einem transparent organisierten Umfeld sollten alle Kräfte einer Gemeinde für die gesellschaftliche Ortsförderung gebündelt werden. Dabei müssten private Unternehmen und Investoren erleichterte Voraussetzungen für ihre Öffentlichkeitsbeiträge erhalten. Ebenfalls sollten sich u.a. alle bäuerlichen Genossenschaften für öffentliche Infrastrukturbereiche finanziell engagieren, statt nur die eigenen (Immobilien)Profite zu maximieren und die entstehenden Folgekosten bei den Infrastrukturen den Steuerzahlern zu überlassen!

„Es braucht viele "Aussensichten" um Fakten ins richtige Licht zu stellen und einseitige Interessen zu neutralisieren.“  

 

    W        wie WutbürgerInnen 

„Wutbürgerinnen“ entstehen nicht einfach, sondern werden von jenen gemacht, welche Menschen ausgrenzen wollen. Mit diesem Unwort werden abgesprochene Macht- und Interessensphären zementiert und „unangepasste“ Menschen, welche den Finger auf öffentliche Ungereimtheiten halten, gebrandmarkt und in eine Ecke gestellt. Es gibt auch viele BürgerInnen, welche wegen einschüchternder "Meinungsdiktatur" gewisser Interessengruppen einfach schweigen, um ihr Unternehmen nicht einer Überlebungsgefährdung auszusetzen. 

„Eine Gemeinde sollte an einer offizielle Unterstützung der gesellschaftlichen Ortsförderung brennend interessiert sein, um so auch Private zu animieren in ihrer Umgebung ein einladendes Ambiente für das Ortsbild zu bieten."

 

  • X       wie  Xilophon

Musikinstrumente drücken sich individuell oder im Verbund in Harmonien aus. Grundlagen dazu sind ein rhythmisches und dynamisches Tongefüge, welches auf klaren Regeln basiert und zur Entfaltung gebracht werden kann. Sicher gibt es hie und da Disharmonien, doch Musik begeistert vor allem durch das harmonische Zusammenspiel. Die gesellschaftliche Ortsförderung ist mit einer Musikformation vergleichbar, wo sich die einzelnen Akteure einem Ganzen unterstellen und einordnen, damit harmonische Entwicklungen möglich werden.

„Harmonie in der Gesellschaft basiert vor allem auf Wertschätzung.“  

 

  • Y       wie  Yoga

Mit einer Konzentration auf Geist, Seele und Körper werden im Yoga neue Kräfte für den Lebensalltag freigemacht. Das „auf den Kopf stellen“ kann Überraschungen bewirken, denn die Konfrontation verschiedener Ansichten ermöglicht ein “Querdenken“ und befruchtet damit Diskussionen und Auseinandersetzungen in grossem Masse. So können in echter Zusammenarbeit auf Augenhöhe verschiedene Wege für aussergewöhnliche Entwicklungen geebnet und mit neuen Einsichten kann Unmögliches auch möglich gemacht werden.     

"Solange Platzhirsche eine Meinungs- und Einschüchterungsdiktatur betreiben, wird eine ausgewogene Gemeindeentwicklung blockiert.“  

 

  • Z       wie  Zusammenarbeit                      

Eine gesellschaftliche Ortsförderung stärkt, auch im Hinblick auf Schlafgemeinden, die Lebensqualität, die Attraktivität und das Gemeinwohl in den Wohn-, Alltags- und Freizeitbereichen. Es ist Sache der Behörden die Bevölkerung dahin zu sensibilisieren, dass durch eine gezielte Ortsförderung spürbare Mehrwerte  und gleichzeitig ein gewisser Stolz und starke Wir-Gefühle entstehen. Eine zentral koordinierte Freiwilligenarbeit könnte grosse Entlastungen für die gesellschaftliche Ortsförderung bewirken. Für eine effiziente Zusammenarbeit braucht es vor allem Aufgabenteilungen mit klaren Regeln, denn nur so kann gegenseitiges Vertrauen und ein menschenfreundlicher Umgang ohne Ausgrenzung entstehen. / gofch 6.17

„Wo wenig gegeben wird, kann man nicht Vieles erwarten!“

                                                                                                                                                                                             

 

 

BEVÖLKERUNGSUMFRAGE zur Lebensqualität

 

Ausgewogene Befragungen sind das beste Mittel um eine Ausgangslage zu eruieren, damit ohne Partikularinteressen die Meinung der Bevölkerung in den Mittelpunkt gestellt werden kann. 

 

1. Die Attraktivität

 

1.1 Die Einschätzung der Anziehungskraft der Ortschaft

           

Welche Eigenschaften treffen auf ………………........      (Gemeinde) zu?

Bewerten Sie die aktuelle Situation mit den Noten (auch Halbnoten) zwischen 1-6.

  -                                                                                                    +                                                                                  Noten 

hässlich

schön

 

ungemütlich

gepflegt

 

unsympathisch

sympathisch

 

unfreundlich

zuvorkommend

 

hektisch

ruhig

 

einfallslos

kreativ

 

laut

leise

 

rückständig

fortschrittlich

 

eintönig

abwechslungsreich

 

teuer

günstig

 

altmodisch

modern

 

wenig Athmospäre

viel Ambiente

 

Durchschnittsnote  

 

 

           

                                                                      

1.2 Die Beurteilung der Lebensqualität in wichtigen Lebensbereichen   

 

Bewerten Sie mit den Noten 1–6 (auch Halbnoten) die aktuelle Situation.                                         Noten

 

1.2.1 Landschafts-/Ortsoptik

Ausgewogener Stil (Plätze, Strassen, Bauten)   -   Ruhe und gute Luft     -     Ambiente

 

1.2.2 Wohnen

Wohnqualität (Lärm, Umgebung) - Wohnungsmieten/Immobilienpreise   -  Erholungsräume

 

1.2.3 Infrastukturen; öffentliche Einrichtungen, Leitungsnetze, Mobilitätsmöglichkeiten

Strassen/Wege/Plätze  -   Verkehrskonzept (ÖV-Angebote, Langsamverkehr, Parkplatzangebote)    -    Besondere Gebäude    

 

1.2.4 Einkaufen

Food         -           Non Food           -     Spezialprodukte

 

1.2.5 Gastronomie

Ambiente       -         Freundlichkeit       -         Preisniveau

 

1.2.6 Arbeit

Berufsvielfalt       -         Stellenangebot         -       Einkommensniveau

 

1.2.7 Freizeit: Veranstaltungen und Unterhaltung mit Kultur/Sport 

Vielfalt         -        Ausgewogenheit             -         Qualität

 

1.2.8 Bildung

Schultypen     -     Niveau      -         Qualität

 

1.2.9 Gesundheitswesen

Angebotsvielfalt        -         Qualität           -         Sicherheit

 

1.2.10 Zusammenleben

Kontaktmöglichkeiten – Familienangebote - Altersangebote   - Vereinsleben  -   Soziales Netz

 

1.2.11 Lebenskosten

Steuern  -  Gebühren  -   Preisniveau bei den Angeboten

 

1.2.12 Informationen/Auskünfte durch Behörden/Verwaltung

Einheitlichkeit    -     Verständlichkeit    -   Serviceumfang

 

Durchschnittsnote 

 

 

 

1.3 Visionen zur Lebensqualität

 

Bitte ergänzen Sie die die einzelnen Themen in der Tabelle mit je 3 eigenen Vorschlägen.

 

Thema                                                  Details                                                  Vorschläge              

1. Natur

-Landschaft

-Klima/Wetter

-Erholungsräume

 

2. Wohnsituation

-Ortsbild

-Ruhe

-Luftqualität  

 

3. Infrastrukturen 

    

-Motorisierter Verkehr

-Langsamverkehr

-öffentlicher Verkehr  

 

4. Einkaufsmöglichkeiten

-Food

-Nonfood

-Spezialangebote

 

5. Gastronomie

-Ambiente

-Angebote

-Preise

 

6. Arbeitsmarkt

-Berufsvielfalt

-Arbeitstellenangebote

-Einkommensniveau

 

7. (Allwetter) Freizeitangebote

-Kultur

-Sport

-Vereinstätigkeiten

-Veranstaltungen

-Unterhaltung  

 

8. Bildung

-Schultypen

-Niveau

-Bildungskurseangebot

 

9. Gesundheitsversorgung

-Grundversorgung

-Spezialistenangebot

-Betreuungsqualität

 

10. Zusammenleben

-Kontaktmöglichkeiten

-Familienangebote

-Altersangebote

-Jugendangebote

-Allg. Hilfsangebote

 

11. Lebenskosten

-Steuern

-Gebühren

-Wohnungsmieten    

 

12. Kommunikation (Behörden/Verwaltung)

-Informationsmittel 

-Informationsqualität  

-Dienstleistungsumfang

 

 

   

 

 

 2. Aufwertungen durch die gesellschaftliche Ortsförderung 

 

Neben der Wirtschaftsförderung gehört die gesellschaftliche Ortsförderung zum zweiten Standbein für eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung. Das Hauptziel der Ortsförderung sind Beiträge für eine starke Lebensqualität bei der Bevölkerung, denn sie ist eine Drehscheibe und zugleich eine Visitenkarte jeder Gemeinde.

 

Welche Aufwertungen (Auffrischungen/Ergänzungen/Neuentwicklungen) zur Ortschaftentwicklung der Region sollten durch die Gemeinde zusammen mit anderen Organisationen realisiert werden? (A: Realisiertes;  B: Prioritäten: Geben Sie den erprobten Vorschlägen eine Priorität zwischen 1 bis 3.

                                                                                                                                                                                            

I   Umwelt und Ambiente

 A  B

„Grünes Band“ (Begrünungen durch Bäume, Pflanzen und Blumen)

„Saubere Ortschaft“ (Putzaktionen)

Obligatorische Baustellen-Einfassungen mit Bildern zu Natur und Kultur der Region

Erholungs-Park mit Pflanzen, Blumen, Wasserspielen u.a.

Exkursionsangebote für Naturerlebnisse

Anziehendes Ortsbild

(Gestaltung von Bauten, Strassen, Plätzen, Beleuchtung, Dekorationen)

Weiteres:

II   Einrichtungen und Infrastrukturen
 A  B

Überdachte Bühne im Park

Ruheecken mit Bänken und Pflanzen  

Einladende Strassenbeleuchtungen

Weihnachts-/Festbeleuchtungen

Einheitliche „Möbelierung“ des öffentlichen Raums

Zentrale Wetterstation 

Banner zu Persönlichkeiten, Kulinarik, Traditionen 

Verkehrsgestaltung

     Einheitliches, dezentes Signalisationssystem ohne Schilderwald

      Flanierzone im Zentrum

     Zentrale Veloparkplatzstellen        

    Parkplatzkonzept mit Verkehrsleitsystem

    Shuttlebetrieb ab  Grossparkplätzen

     Tempo 30 in der Kernzone

     Eingeschränkendes Nachtfahrverbot

     Barrierefreie Infrastrukturen in der Kernzone         

Bücher-Café

Digitales Ortsmuseum (Fotos, Filme, Videos u.a.)

Ausstellungssaal für Veranstaltugen in Verbindung mit Verwaltungsgebäude

Einladung von Privatpersonen zur Unterstützung des Ortsbildes in ihrer Umgebung

Bergbelebung

Sessellift – Restaurant – Rutschbahn – Wanderwegnetz - Velopiste - Bikenetz       

Seebelebung

Bistros  - Wassersportplatz mit Verleih von Booten, Kanus, Pedalos     -   Flussbaden oder Badeseen   -     Info-Stand im Naturschutzgebiet

Weiteres:

 

III Veranstaltungen und Unterhaltung mit Kultur/Bewegung/Sport  
 A  B
 

Kultur                                              

Kreativtag  mit u.a. Bildern, Plakaten, Steinen, Fassadengestaltung, Garten-/Parkgestaltung)          

Kultur-/Bewegungstreffen für Senioren

Kunsthandwerk-Messe

Kunst-Ausstellung von Jugendlichen  

Open-air-Kino

Foodfestival       

Bikefestival     

 

Musikfestival (u. a. Blues, Jazz, Rock) 

Lifebands in Gaststätten

Strassenmusikanten   

Drehorgeltreffen

Tanzpartys +50 

 

Volkstheater

Kabarett

Erzählnacht

 

Wochen-/Frischmärkte (u.a. Bauern-, Biomarkt, Blumen-, Flohmarkt)     

Spielwarenmesse       

Jobbörse für Jugendliche

Tischmesse für Jugendvereine

  

 

Bewegungs- und Begegnungstage für Familien und Kinder              

     -Seifenkistenrennen

     -Bikewettkampf

     -Kindertage

           -Bastelkurse

           -Zeichenwettbewerb     

           -Buchfestival

           -Puppentheater

           -Skirennen

          -Geschicklichkeitparcours

-Flohmarkt  


     
       

Aktionstage mit einheimischen Produkten auf dem Markt

Einheimische Menüangebote in Gaststätten

Spezialitätenecke von einheimischen Produkten in Schaufenstern  

Hystorische Führungen zur Ortschaft

Ausstellungen

     -Handwerkerprodukte (u.a. Bergholz)

     -Landwirtschaftsprodukte (u.a. Kräuter)        

     -Dienstleistungsprodukte

 Neuzuzügertreffen

 Orts-/Quartierfeste für die Bevölkerung

Advents-/Weihnachtszeit-Aktivitäten

       -Rundgang mit Adventsfenster

     -Märlifahrzeug

     -Kerzenziehen

     -Lichterschwimmen

     -Chlauseinzug

     -Sternsingen

Tracking mit Tieren (Esel, Lama etc.) mit Einkehr

Mondscheinwanderungen    

Handysafary

App-Touren

Geocaching

Foxtrail

 

Weiteres:

Einrichtungen für Bewegung und Sport    

Sportcenter mit Mehrzweckhalle

Sportaktivitätenpark

Hallenbad

Seilpark

Rutsch-/Rodelbahn    

Downhillparcours

Airbordcenter

Schienenvelo-Parcours

Abenteuer-Kombi-Spielplatz für Kinder und Jugendliche

Naturspielplatz

Klettersteig

Fitnessgeräteparcours auf Spazierwegen

Seerundweg     

Spazierwegnetz

Pilgerwegnetz 

Bike-/E-Bikewegnetz

Inlineskatenetz

Fixer OL-Parcours

Segway-Netz   

Reitweg-Netz   

Buggypistennetz        

Gesellschaftsspielplatz (u.a. Bodenschach, Boccia, Ping Pong)           

Exkursionen zu Naturschauplätzen

Rundgänge zu Ruinen, alten Häusern, Burgen, religiöse Orte u.a.

Panorarmawege mit Tafeln und Aussichtspunkten

Kneipweg

Grillplatz-Netz für Wanderwege

Aussichtspunktetour

Mondscheinwanderungen

Parcours „Wasserwelten“        

Wassertretweg

Offizielle Schlittelbahn

Schneeschuhlauf-Netz

Eisbahn

       
       
Weiteres:

 

     
       

IV Gesundheit und Zusammenleben

 A  B  

     

Label für einheimische Produkte

     

Begegnungs-/Gesundheitstag

     

Seeüberquerung

     

Vorträge/Kurse Gesundheit

     

Fortbildungsabende 

     

     

Aktion Offene Türen: Handwerker, Künstler u. a. Bäckerei, Brauerei, Obstgut, Bauernhof

     

Permanente Schaufensterecken mit einheimischen Produkten

     

Einheimisches Kulinarikfest

     

Getränkedegustationen

     

Koordinationsstelle Freiwilligenarbeit

     

Gesellschaftlicher Ortsförderungstag

     

Info-/Auskunftsstelle zur Ortsförderung

     

     

     

     

     

     
       
       
Weiteres:      

 

     

 V Kommunikation  und  Information       

 A  B  

Infopoint der gesellschaftlichen Ortsförderung

     

Label/Motto für die Örtlichkeit

     

Einladende Webseite

     

Einheitlicher Veranstaltungskalender für alle Akteure  

     

Infotafeln für Aktualitäten an Dorfeingängen      

     

Aussichtstafeln

     
     

     

Einheitliches Informationssystem für

     

           -motorisierten Verkehr ohne „Schilderwald“

     

          -Langsamverkehr mit Fusswegleitsystem

     

Anschriften wichtiger historischer Plätze, Wege, Gebäude,  

     

QR-Codeanschriften   

     

Themenwege

     

        -Erlebnispfade zu Geografie, Geschichte/Kultur, Natur

     

        -Brunnenweg mit historischen Gebäuden

     

       -Märchenpfad       

     

       -Gourmetlehrpfad

     

       -Kapellen- und Schutzhüttenweg

     

       -Gripspfad

     

       -Spiritueller Weg

     

Kreuzworträtsel-Folgen über die Region

     

     

Freizeitkarte der Region

     

Rezeptbuch mit einheimischen Gerichten und Getränken

     

Broschüre „Ort im Wandel der Zeit“

     

Malhefte zur Gemeinde

     

Flyer aller "Themenwege"      

     
Auskunftsstelle Ortsförderung      

Regelmässige Seite mit Beiträgen zur Ortsförderung in der Lokalzeitung         

     

Webseite zur Ortsförderung

     

Videofilm über die Region

      

Infozentrum für Bewohner und Besucher mit Verköstigungsmöglichkeiten, Verkauf von einheimischen Produkten und interaktiven Informationen      

      

Öffentlicher Monatsstammtisch zur gesellschaftlichen Ortsförderung            

     

Internet-Plattform-Programm für Anregungen/Einwände aus der Bevölkerung

   

 Weiteres:                       

     

     
       

                                                                                                                                                                                                  /be 1.18      

3. Allgemeine Daten der Befragten (Bitte ankreuzen und ausfüllen)

 

-Alter                         16-19Jahre

                                   20-34

                                   35-49

                                   50-64

                                   65 und älter

-Geschlecht              weiblich

                                  männlich

-Schulbildung          Primar-/Sekundarschule

                                  Lehre/Berufsschule

                                  Meister (eidg. Diplom)

                                  Maturität

                                  Fachhochschule/Universität

-Haushalt                   1 Person

                                   2 Personen

                                   3-4 Personen

                                   5 und mehr Personen

-Beruf                        Schülerin/Studentin

                                   Angestellter, Beamter

                                   Facharbeiterin, Meister (eidg. Diplom)

                                   Leitender Angestellter, Chefbeamter

                                   Selbständig erwerbend, Freiberufler

                                   Hausfrau/Hausmann

                                   RentnerIn

                                   Ohne Beschäftigung

-Wohngegend           PLZ

-Arbeitsort                -Pendler (Orte ausserhalb der Gemeinde) mit

                                               -Fahrrad

                                               -ÖV

                                               -Auto

                                 -Nichtpendler

                                                                                                                               

 

 

GRUNDSÄTZE ZUR GESELLSCHAFTLICHEN ORTSFÖRDERUNG

 

 

Die nachfolgenden, wichtigen Statements entstanden aus grossen Erfahrungen verschiedenster Gemeinde- und Beratungsstellen. Für eine positive Entwicklung der gesellschaftlichen Ortsförderung braucht es eine offizielle Anerkennung der nachfolgenden Grundsätze durch die Behörden.

 

Merksätze                                                                                                                  Quellen                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

1. Das offizielle Standbein für eine anziehende Lebens-, Wohlfühl- und Aufenthaltsqualität in jeder Gemeinde ist, neben der wirtschaftliche Standortförderung, eine ebenso stark organisierte, gesellschaftliche Ortsförderung.

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/uebersicht

2. Mit einer klaren Aufgabenteilung zwischen der gesellschaftlichen (gemeinnützigen) Ortsförderung und der wirtschaftlichen (profitorientierten) Standortsförderung inkl.Vermarktung, können Kompetenzen und Ressourcen am richtigen Ort eingesetzt werden.

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/ziele#B

3. Für das Zusammenleben, das Zusammenarbeiten und das Zusammengehen braucht es eine gesellschaftliche Ortsförderung, welche bei einer Behördestelle oder bei einer offiziellen Organisation als «rechte Hand» oder als «Think Tank» der Behörde, angesiedelt ist.

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/bedeutung#DW

4. Die gesellschaftliche Ortsförderung bietet die Gewähr für richtige Zusammenhalt, Identifikation und Kommunikation im Alltag und fördert Volksnähe, Bindungseffekte und Wertschätzung für alle Altersschichten in der Bevölkerung.

5. Für Ambiente, Ausstrahlung und Attraktivität einer Gemeinde sollte der Fokus vor allem auf das Landschafts-/Ortsbild, optimierte Einrichtungen/Infrastrukturen, organisiertes Zusammengehen (Vereins-/Freiwilligenarbeit, Familien-, Jugend-/Altersarbeit), besondere Veranstaltungen in Kultur-/Sportbereichen und transparente Kommunikation/Information gelegt werden.

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/bereiche#TD

6. Die gesellschaftlichen Ortsförderung ist als Koordinationsstelle eine Drehscheibe für ein aktives Gemeindeleben und hat damit eine besondere Stellung unter den Akteuren. 

7. Die gesellschaftliche Ortsförderung sollte alle Kräfte einer Gemeinde vereinen, um mit Leistungsaufträgen und Leistungsvereinbarungen das Gemeinwesen zusammen mit den Behörden erfolgreich weiterzuentwickeln. 

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/grundlagen#A

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/ziele#A

8. Die idealen Mittel für die Verankerung der gesellschaftlichen Ortsförderung in der Bevölkerung sind öffentliche Vorträge, Umfragen, Preisverleihung für Einzel-/Vereinsbeiträge zur gesellschaftlichen Ortsförderung und regionale/schweizerische Tagungen. 

 

9. Zur erfolgreichen Integration der gesellschaftlichen Ortsförderung bei den Behörden sind ein öffentlicher Info-Stand in einem Gemeinderaum, regelmässige Informationen in den Medien bzw. im Netz, ein Tool für Kritik/Anregungen der Bevölkerung zur Gemeinde und ein Behördevertreter in der Führung der Ortsförderungsstelle von grosser Bedeutung. 

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/grundlagen#CV

10. Zur finanziellen Unterstützung für die konkreten Umsetzungen gehören mindestens Fr. 2.—pro Einwohner/Jahr ins Budget jeder Gemeinde.  

11. Der Austausch mit anderen Ortsförderungsorganisationen, Beratungsstellen und Verbänden bringt ideale Möglichkeiten für eigene Weiterentwicklungen.

https://www.ortsfoerderung-schweiz.ch/index.php/news

12. Einen positiven Vorzeigestatus mit der gesellschaftlichen Ortsförderung zu erreichen, sollte das Ziel jeder Gemeinde sein. (siehe Beromünster, Spiez, Neuhausen a. R.)

https://www.5-sterne-region.ch/

https://www.spiez.com/info/kontakt-ueber-uns/spiez-marketing-ag

https://neuhausen.ch/ortsmarketing

 

 /be 3.25

 

 

 

Administrativ-Vorlagen für die gesellschaftliche Ortsförderung (GOF)

 

Diese Zusammenstellung ist das Ergebnis von Beiträgen verschiedener Vereinigungen.

 

1. POSITIONIERUNG

 

Motto: "Die eigene Bevölkerung zuerst."

 

Leitbild

Die GOF fördert mit Präsenz und besonderen Beiträgen die Entwicklung der Wohn-, Arbeits- und Freizeitregion, um in der eigenen Bevölkerung das Zusammengehen, die Zusammenarbeit und die Integration zu stärken.

 

Leitziele

Die GOF ist Anlaufstelle für Ideen aus der Bevölkerung, erarbeitet konkrete Konzepte für gesellschaftliche Entwicklungen, und arbeitet eng mit den Behörden zusammen.

Die GOF hält regelmässigen Kontakt und Austausch mit allen Akteuren der Gemeinde und koordiniert das Vorgehen in der Region.

Die GOF sucht Sponsoren, Gönner und Mitarbeitende für die gesellschaftliche Ortsförderung.

Die GOF als gemeinnützige Vereinigung verwirklicht die gesellschaftliche Ortsförderung in den Bereichen Einrichtungen, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Zusammenleben und Informationen.

Die GOF orientiert regelmässig über Geleistetes und Geplantes durch verschiedene Kanäle (u.a. auf der eigenen, den behördlichen bzw. den Vereinswebseiten) die Öffentlichkeit.

 

Leitbereiche

1. Anlaufstelle für

Themen

Priorität 1

Themen

Priorität 2

Themen

Priorität 3

-Behörden/Verwaltung

                                             

-Vereine/Organisationen

     

-Bevölkerung

     
     

2.  Zusammenarbeit

     

-Behörden

     

-Vereine

     

-Organisationen

     

-schweiz. Organisationen der gesellschaftlichen Ortsförderung

     
     
     

3. Beiträge zu

     

-Einrichtungen

     

-Infrastrukturen

     

-Veranstaltungen

     

-Projekte

     

-Informationen

     

durch -eigene Realisierung   

     

          -externe Mitarbeit

     

          -versch. Vereine

     
     

4. Informationen an

     -Behörden

     

     -Mitglieder

     

     -Vereine/Organisationen

     

   

     

5. Werbung/Sponsoren

     
     

 

2. PRÄSENTATION der gesellschaftlichen Ortsförderung

 

Ziele

Öffentliche Anerkennung und Wertschätzung

 

Mittel

 

-intern

-effiziente Führung der Organisation GOF

-Infodossier und Pflichtenheft zu allen Tätigkeiten

-Arbeitsaufteilung im Vorstand

 

-extern

-Zusammenarbeit mit

              -Vereinigungen und Privatpersonen der gesellschaftlichen Ortsförderung

              -Behörden/Verwaltung

              -überregionale Organisationen

 

-Fachpersonal aus anderen Organisationen

-Wenige, aber spezielle Auftritte

-Newsletter für Mitglieder, Behörden und potentielle Sponsoren

-Informative Webseite

-Informative Banner, Flyer, Inserate für die Öffentlichkeit

-Regelmässige Medienbeiträge zu Tätigkeiten

-Bevölkerungs-/Mitgliederumfragen für Feedbacks

-Finanzielle Unterstützung ortsfördernder Gruppierungen

-Mitgliederwerbung

-Sponsorensuche

 

3. VORSTANDSARBEIT

 

3.1 Pflichtenheftschwerpunkte der gesellschaftlichen Ortsförderungs (GOF)

-Die GOF hat idealerweise 5-9 Vorstandsmitglieder.

-Die GOF hat einen festgelegten Plan mit max. 6 Jahressitzungen.

-Die GOF realisiert, unterstützt und begleitet die Angebote in den Bereichen Einrichtungen, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Zusammebarbeut und Informationen der Gemeinde.

-Die GOF erstellt bis Ende Jahr ein Jahresprogramm mit allen Tätigkeiten für das Folgejahr.

-Die GOF ist auf der eigenen und fremden Webseiten (mit Hinweisen) präsent.

-Die GOF orientiert Mitglieder, Behörden und alle Akteure der Region mit Newslettern und Presseberichten über ihre Tätigkeiten.

-Die GOF bereitet frühzeitig Eingaben zu Handen der Behörden für finanzielle Unterstützung konkreter Projekte

 für das Folgejahr.

-Die GOF erstellt bis Ende Jahr die Vereinsabrechnung, das Budget und Sponsoringanfragen für das Folgejahr

-Die GOF führt in den ersten 3 Monaten des Jahres die Generalversammlung ihrer Organisation durch.

 

3.2 Chargenbeschriebe

 

Bereiche          Präsident                        Vizepräsident                 Aktuar                        Kassier

Ziele

Aktive Präsentation des Vereins

Unterstützung/Vertretung des Präsidenten

Korrekte Informationen  

Management der Finanzen  

Aufgaben

Führung des Vereins gemäss Leitbild und Leitbereichen

Aufgabenteilung und Unterstützung des Präsidenten

-Protokolle von Sitzungen, GV

-Informationen der Vereinsmitglieder

-Führung der Mitgliederlisten

-Einzug von Beiträgen Mitglieder, Sponsoren

-Durchführung von Einzahlungen, Mahnungen und Buchhaltung

-Jahresabschluss des Vereins

-Kontakt mit Revisionsstelle

Organisation

-Leitung der Sitzungen -Durchführung des Jahresprogramms

-Kontakt mit Vereinen Unternehmen und Behörden

-Aufgabenteilung mit    Präsident

-Mithilfe beim Jahresprogrammgestaltung

Begleitung von Veranstaltungen/Projekten

Aufgabenteilung mit Präsident

Erstellung Jahresbericht

-Führung von Vereinschronik und Vereinsarchiv

Information

Austausch mit wichtigen Akteuren und der Bevölkerung

Aufträge durch Präsident

Betreuung der Infostelle 

Infostelle nach innen 

Kontakte

Allgemeine Kontakte nach innen und aussen

Aufträge des Präsidenten

 

Austausch mit Vorstandsmitglieder

Austausch mit Vorstandsmitgliedern

 

Bereiche         PR-Verantwortliche           Leitung Projekte           Leitung Events             Vertretung  

                                                                                                                                                  Behörde          

Ziele

Koordination der Werbung

Evaluation von Projekten

Ausarbeitung/

Koordination von Veranstaltungen

Zusammenarbeit mit Behörden

Aufgaben

-Verantwortung für Werbe-/Sponsoring-, Unterstützungsaufgaben

Ausarbeitung/Koordination, Übertragung von Einzelprojekten

Ausarbeitung/Koordination, Übertragung von Einzelveranstaltungen

Austausch mit Vorstand

Organisation

Durchführung der Aufträge

Ablauf und Realisierungsvorgehen

Ablauf und Realisierungsvorgehen

Information

Berichterstattung im Vorstand

Berichterstattung im Vorstand

Berichterstattung im Vorstand

Direkte Mitteilungen aus den Behörden

Kontakte

Suche/Betreuung von Sponsoren

Zusammenarbeit mit entsprechenden Personen/Vereinen

Zusammenarbeit mit entsprechenden Personen/Vereinen

Vermittlung zwischen Behörden und Vereinen

 

 

3.3 Jahressitzungsplanung

 

Sitzungen                          Schwerpunkte       

Januar   KW           1. Sitzung

GV-Vorbereitung, Jahresprogramm, Jahresabschluss, PR-/Sponsoringplanung, Jahresbudget, Prov. Sitzungstermine

März      KW          GV

Spez.  Unterlagen

April      KW            2. Sitzung

Versand GV-Unterlagen, Jahresbeiträge, Berichte von Ressort

Juli         KW          3. Sitzung

Mitgliederwerbung

Sept.     KW           4. Sitzung

Mahnungen, Berichte der Ressort

Nov.      KW            5. Sitzung

GV: Termin, Ort, prov. Traktanden, Berichte der Ressort, Wahlen

 

 

3.4 Sitzungsschwerpunkteplanung (zum Ankreuzen)

 

                                       

Bereiche      

1. Sitzung             

2. Sitzung       

3.  Sitzung          

4. Sitzung    

5. Sitzung            

GV

                       

1. Begrüssung/

    Vorstellung                   

                   

  

  

                             

  

  

2.Protokollgenehmigung

 

                        

                       

                       

 

 

3. Mitteilungen für

     -Vorstands-Mitglieder

     -Behörden

     -Medien

 

 

 

 

 

 

4. Anträge/Berichte von  

     Vorstandsmitgliedern

   

 

 

 

 

 

 

5.Rückblick                       

     -Einzelressorts

     -Ressortverteilung

     -Pflichtenheft    

     -Laufende/abge-

      schlossene Arbeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Ausblick

     -Probleme

     -Neue Ideen

     -Mitglieder-Werbung

     -Sponsoring

     -Inserate

     -Jahresplanung

     -Sitzungstermine

     -Vorstandsklausur

     -Öffentlichkeitsarbeit

     -Medienberichte

     -Newsletter für 

      Mitglieder

     -Flyer

     -Webseite

     -Archiv

     -Suche neue

      Vorstandsmitglieder

     -Aktualisierung der

       Pendenzenliste

     -Vorbereitung GV

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Finanzen

    -Aktuelle Situation

    -Neue Zahlungen

    -Anträge an Behörden

    -Neue Unterstützungen

    -Versand

     Jahresbeiträge

    -Mahnungen

    -Jahresabschluss

    -Revision

 

  

 

  

 

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

3.5 Jahresprogramm

Thema    

Beschrieb   -   Aufwand   -  Kosten                       

Ausführung 

Besonderes

 

 

 

-Lead                      

-Mitbeteiligung

-fremde Organisation

 

1. Einrichtungen/

    Infrastrukturen

 

 

 

 

 

 

 

2. Veranstaltungen

 

 

 

 

 

 

 

3. Informationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.6 Zusammenstellung abgeschlossener Angebote   (DM Einsiedeln)

1. Einrichtungen/

    Infrastrukturen

2. Veranstaltungen

3. Kommunikation/

     Informationen

     

Projekt «Dorfrundweg – von Platz zu Platz»

Mitarbeit «Clinch-Wallfahrt»

Bevölkerungsumfrage «Massnahmen

zur gesellschaftlichen Ortsförderung»

Projekt «Neue Weihnachtsbeleuchtung» 

Teilnahme an der Gewerbeausstellung (Gewa)

Malheft «Krah und Kräh»

Unterstützung Projekt «Natureisbahn»

«1. Augustfeiertreffen in Altdorf» als Gast

Neue Webseite «Dorfmarketing»

Projekt «Siegerpodest für Vereine»

Unterstützung Iron-Bike-Anlass

«Kräh und Krah-Beiträge» als Kolumne

  in der Presse

Unterstützung «Infotafel beim Hauptplatz»

Neuzuzügertreffen mit Beteiligung  

«Neues Konzept gesellschaftliche

  Ortsförderung»

Projekt «Panoramaweg Sihlsee» mit Infotafeln

Beurteilungsbericht zum Weihnachtsmarkt

Unterstützung «Naturspielplatz»

Mitarbeit «Projekt EKS und IG Naturspass»

„Einsiedeln im Wandel der Zeit“ Beitrag

 auf der Webseite

Projekt «Dorfundweg»

Open-Air-Kino am See

Plakat am Bahnhof „Jahresveranstaltungen Einsiedeln» 

Projekt «Panoramatafel Vogelherd»

Mitarbeit bei «Hiesig choched Hiesigs»

Plakat am Bahnhof «Museen in

Einsiedeln»  

Projekt «Begrüssungstafeln für Dorfeingänge»

«Weekend am See»

Neues Konzept «Aufwertung der

Hauptstrasse»

Projekt «Memoryspiel für Familien»

Aktion «Poschtä z’Einsiedlä»

Malbüchlein «Kräh und Krah» 

Fortsetzung

Unterstützung «Projekt Angelika»

Teilnahme «Füür im Advent»

Umfrage «Vereinszusammenarbeit im

Bezirk»

Projekt «Kugelschreiber-Aktion»

Kolumne in der Presse „Kräh und Krah“ 

Eröffnung Vereinsarchiv  

Broschüre «Brunnenrundgang im Dorf»

als Beitrag auf der Webseite

Projekt «Wetterstation am Bahnhof»

Broschüre „Einsiedeln im Wandel der

Zeit“ für Neuzuzüger

Projekt «Renovation Galgenchappeli»

Reportage über den Verein Dorfmarketing

in der Presse

Projekt «Freitagsmarkt»

Projekt «Wildbiendli-Paradies»

Infoevent «Willerzeller-Viadukt»

Mitgestaltung Projekt „Gärtli-Treffpunkt“

Neuer Veranstaltungskalender für die

Region (Website: EinLink)

Neue Infostelle für den Verein

Überarbeitung Webseite des Vereins

Erneuerung «Dorfrundweg»

Neue Kolumne „Guettag“ in der Presse

Erneuerung «Panoramaweg am Sihlsee»

Aktion Einkauf «Ä starche Gaischt»

 

 

3.7 Ideenliste nach Hauptbereichen für Jahres-Planungen  (DM Einsiedeln)

1.Einrichtungen/Infrastrukturen

  in Natur und Siedlung für die eigene

  Bevölkerung

2. Veranstaltungen mit Natur -

    Kultur - Sport für die eigene

    Bevölkerung

3. Kommunikation/

    Informationen für

    die eigene Bevölkerung

-Informationsstand zur gesell-

 schaftlichen Ortsförderung

 im Gemeindegebäude

-Regelmässige

 Ortsführungen

 

-Neue Broschüre

 «Paracelsus»

 

-Projekt «Kapellen/Schutzhüttenweg

 am See»

-Tischmesse für Jugendvereine

 

-Jahresprogramm für die

 einheimische Bevölkerung

-Meditationsweg

-Familientreff-Tag  

 

«Plattform Einsiedeln plus“ mit

  allen Akteuren der Gemeinde 

-Projekt «Fussgängerleitsystem»

-Besondere

 Seniorenrundgänge

-Schaufensterecken mit

 einheimischen Angeboten

-Tag der offenen Türen bei

 Gewerbe, Handwerk,Industrie

 

-Rutschbahn

-Slow-up-Tag

 

-Dowhillstrecke

-Foxtrail Einsiedeln

 

-offizieller Schlittelweg

-Tag der gesellschaftlichen

 Ortsförderung mit Preisverleihung

 zur gesellschaftlichen Ortsförderung

 

 

-Stationen zum Thema «Wasserwelten»

 

 

-Hafen mit Verleih von

 Wasserfortbewegungsmittel

 

 

-Sauna am See

 

 

-Weg mit Ruheecken und Infos zur

 Geschichte der Region

 

 

-Ortsmuseum

 

 

-Künstlerweg

 

 

-Künstlersaal in Verbindung mit

 Gasthof

 

 

-Projekt Draisinebahnstrecke

 

 

-Flussbadestellen

 

 

-Projekt Barfuss-/Kneippweg

 

 

-Projekt Abenteuerspielplatz

 

 

-Projekt «Beschriftung der hist.

 Gebäude u. Wege»

 

 

-Projekt «Blumenkörbe in der

 Hauptstrasse»

 

 

-Projekt «Info-Rundgang Paracelsus»

 

 

-Projekt „Banner mit historischen

 Persönlichkeiten und Traditionen»   

 

 

-Projekt «Fussgängerleitsystem»

 

 

-Projekt «Viertel-Treffpunkt»

 

 

-Projekt «Begegnungszone»  

 

 

-Projekt «100 Bäume- für’s Dorf»           

 

 /be 3.25

 

 

 

4. Mitgliederliste (gemäss Vereinsname)

 

5. Vereinsstatuten (gemäss Vereinsname)

 

6. Zusammenstellung: Unterstützungen/Sponsoring, Werbung

     (gemäss Ortsangeboten)

 

7. Finanzwesen: Muster-Jahresabrechnung

     (gemäss Vereinsname)