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Die gesellschaftliche Ortsförderung verstärkt Synergien unter allen Gemeindeakteuren.

 

 

 

Beiträge 2019

 

- Gemeinden zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung         

- Machen Sie sich ein Bild von der Ortsförderung in Ihrer Wohngemeinde     

- ABC zur Klimaveränderung

- Desinformationen sind die Klimalüge!       
    
 
 
 

- Eine positive Gemeindeentwicklung ist kein Zufall                                              

- Die Positionierung der gesellschaftlichen Ortsförderung braucht Augenhöhe mit der Wirtschafts-/Standortförderung                           

- Das Ambiente entscheidet über die Aufenthaltsqualität einer Gemeinde  

 -Gesellschaftliche Ortsförderung ist nicht touristische Ortsvermarktung            

 -Die Natur ist nur ein Teil der Lebensqualität    
 
              

- Was braucht es für Begegnungs- und Lebensqualität in Gemeinden?                                                                   

- Die Bewertung von Gemeindebehörden                                                                

                                                                              

       

Gemeinden zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung

 

Es sind immer wieder die gleichen Kriterien, welche für eine positive Ortentwicklung ausschlaggebend sind.

 

1. Die Ortsförderung (OF) in einer Gemeinde muss für eine optimale Lebensqualität ein zentraler Bereich sein.

 

1.1 Die Voraussetzungen

 

-Für eine positive Entwicklung muss die OF politisch offiziell in der Gemeinde eingebettet sein.

-Für Gemeinden müssen klare schriftliche Rahmenbedingungen für die OF vorhanden sein.

-Für die Lebensqualität der Bewohner sollten vor allem folgende Bereiche gefördert werden:

-Umwelt, Ambiente, Sicherheit

-Einrichtungen, Infrastrukturen, Mobilität

-Veranstaltungen, Unterhaltung, einheimische Produkte

-Gesundheit, Bildung, Sozialer Ausgleich

-Kommunikation, Information, BürgerInnenservice

-Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit in der Ortsförderung sind:

-ein politischer Wille für eine koordinierte Ortsförderung 

-ein Netzwerk mit starker lokaler Verankerung aller Akteure

-eine Zusammenarbeit für Synergien mit dem Motto

"Bewahren - Erneuern - Weiterentwickeln - Neuentwickeln"                                                                   

-Die Bereiche der OF können bereichs- oder projektbezogen angepackt werden, aber der Nutzen und die Akzeptanz müssen regelmässig überprüft werden.

 

1.2 Die Organisation

 

-Die koordinierte OF muss mit einer verantwortlichen Person im Gemeindeorganigramm integriert sein und eine Ansprechstelle für die Bevölkerung haben.

-Es kann auch eine spezielle Organisation mit einem Ausschuss/Geschäftsstelle/Sekretariat für die OF gegründet werden, in der die Ortsakteure vertreten sind und durch klare Vereinbarungen eine Zusammenarbeit mit den Behörden mittels Leistungsaufträgen organisiert ist.

-Eine dritte Variante wäre die Gründung einer "selbstständigen Dachgesellschaft", welche für Ortsförderung, Ortsvermarktung und Wirtschaftsförderung zuständig ist.        

                                       

1.3 Fazit

Dass bestimmte Exponenten der Gemeinden sich gegen eine transparente und effiziente OF wehren, liegt eindeutig an der Erhaltung des eigenen Macht- und Entscheidungszirkels. So können engagierte Menschen und Organisationen kaltgestellt werden und zurück bleiben alle, welche dann in «eigener Zusammenarbeit» den Stillstand noch mehr zementieren und dadurch sich immer mehr von den echten Bedürfnissen der Bevölkerungsmehrheit entfernen.  

 

2. Der Tourismus als Ortsvermarktung  

 

"Der Tourismus und seine Regionen stöhnen, aber die Probleme sind weitgehend hausgemacht."

 

2.1 Die fehlende Kontinuität

Sicher gibt es die altbekannte Frankenstärke, aber nur deshalb bleiben die Besucher vom In- und Ausland nicht weg. Die Gründe: Die anderen Länder haben aufgeholt, die Schweiz ist weniger begehrt und ihre Wettbewerbsfähigkeit hat wegen beschränkter Attraktivität klar abgenommen. Das hat mehrere Ursachen. Wenn schon propagiert wird die Natur ins Zentrum zu stellen, sollte dies konsequent mit natürlichen und erschwinglichen Angeboten für alle getan werden. Die "High-Tech-Attraktionen" mit immer grösseren Inszenierungen (Seilparks, Klettersteige, Seilrutschen, Rodelbahnen, Aussichtsplattformen, Hängebrücken) sind nur Zeichen einer völlig ausgereizten, profitorientierten Zeit. Entscheidend für das Gleichgewicht wäre Mass und Konzentration bei solchen Funparks. Der Reisebranche fehlt auch eine garantierte Nachhaltigkeit, denn Wetter, Klima, Naturereignisse, schlechte Konjunkturentwicklungen und zunehmende Konkurrenz attraktiverer Regionen bringen keine Kontinuität im Gleichgewicht mit der Natur. Kommt hinzu, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft nicht durch Geld ersetzt oder erlernt werden können. Zusammengefasst: Ein starkes Profitdenken mit einer Abzockermentalität für das Überleben gewisser Regionen vermindert die Anziehungskraft jeder Destination und dies ist eine «Giftmischung» für den Tourismus.  

 

2.2 Der Tourismus ist nur ein kleiner Teil des wirtschaftlichen Wertschöpfungspotentials einer Gemeinde 

Unsere «Tourismus-Gelehrten» sollten sich weniger mit Theoriemodellen abgeben und sich weniger in den «erlauchten Kreisen des Expertentourismus» bewegen. Es braucht mehr Praktiker als Theoretiker, mehr lebensnahe Angebote und einen einfacheren (günstigeren) Vermarktungsaufwand auch für die kleinen Anbieter! Im neuesten Konzept sollen nun finanzstarke Individualreisende angesprochen werden. Damit werden aber "Normalanbieter" immer weniger genügen und "kalt" ausrangiert. So werden Millionen aus Steuergeldern, die auf allen Staatsebenen (Bund, Kantone und Gemeinden) "abgeholt" werden können, einseitig eingesetzt und touristische Unternehmen durch Staatssubventionen unterstützt. Das ist keine Lösung in einer freien Marktwirtschaft, denn andere (auch bereichsübergreifende) Dienstleistungsanbieterbranchen sind von Staatsgeldern ausgeschlossen. Die Unterstützungshöhe ist zudem in keinem Verhältnis zur jährlichen Wertschöpfung der Tourismusbranche, denn schweizweit ist die Ortsvermarktung durchschnittlich mit 3% an der Gesamtwertschöpfung der Wirtschaft beteiligt und es sind dazu rund 4% aller Arbeitskräfte eingesetzt. Für eine erfolgreiche Besuchersteuerung braucht es weniger Destinationen mittels regionaler Zusammenschlüsse. Vom Angebot her müssen, trotz föderaler Struktur, unbedingt Schwerpunkte gebildet werden, damit ein nichtssagendes "Tuttifrutti" vermieden werden kann. Dabei sollten für Besucher die Inhalte viel wichtiger sein als die Werbung! Die Eigenverantwortung und Selbsthilfe und nicht Subventionen müssen in den in den Mittelpunkt gestellt werden, was aber auch Reformen nach sich ziehen muss, denn die Welt, die Reisemotive und Reiseangebote werden sich noch dramastisch verändern.

 

2.3 Fazit

 

In den Unternehmen hat die Werbung durchschnittlich einen Anteil von einigen Prozenten. Der Rest wird in die Produkteherstellung und/oder Dienstleistungen investiert. So sind in der Ortsförderung starke Angebote für die Lebensqualität der Gemeindebewohner und weniger für die Vermarktung gefragt. Damit ist auch gesagt, dass viel mehr Mittel in der Ortsförderung als in der Besucherförderung (Tourismus) eingesetzt werden müssen.

 

3. Die gesellschaftliche Ortsförderung ist die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Ortsvermarktung 

Für eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung bieten die Wirtschaftsförderung und die gesellschaftliche Ortsförderung für Lebensqualität, Identifikation und Zusammenhalt einer Gemeinde entscheidende Grundlagen einer nachhaltigen Innenentwicklung. Die Vermarktung einer Region ist das Kerngeschäft von touristischen Organisationen im Dienstleistungssektor, wie Hotellerie, Gastronomieunternehmen und Besucher-Informationsstellen. Bekanntlich müssen aber vorerst bei Einrichtungen, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Produkten, Bildung, Gesundheit, Soziales, Sicherheit und Kommunikation starke Angebote vorhanden sein, damit diese ausstrahlen und für Besucher erfolgreich vermarktet werden können. Hier trägt die Ortsförderung die Hauptverantwortung. So hat der Tourismus mit der Ortsförderung nur indirekt etwas zu tun. Eine Zusammenarbeit zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung ist nur möglich, wenn die Kompetenzen und Kernaufgaben klar geregelt sind und die Ortsförderung nicht dem Diktat der Tourismusbranche ausgeliefert ist, sondern zusammen mit der Wirtschaftsförderung das offizielle Lead für eine positive Standortentwicklung innehat. Andere Wege sind Fehlentwicklungen, welche die Entstehung von Vorzeigegemeinden für die eigene Bevölkerung verunmöglichen."

/ofch 1.7.18  

 

 

GEMEINDEBEWERTUNG

 

Machen Sie sich ein Bild zur Lebensqualität in Ihrer Wohngemeinde!

 

Wer möchte nicht immer wieder ein "Ferienfeeling" in der eigenen Gemeinde erleben? Ein offizielles Ortsförderungskonzept für Lebensqualität, Zusammenleben und Attraktivität gehört zur Ortsentwicklung. Beurteilen Sie die Situation der gesellschaftlichen Ortsförderung in Ihrer Wohngemeinde.  

 

Bereiche                                                                                                                                                                                                                   Punkte    JA 

(Zutreffende Wertungspunkte unter JA eintragen)  

1. Bestehen in der Gemeinde verschiedene Organisationen, wie die Wirtschafts-förderung, Ortsförderung und Ortsvermarktung für die Ortschaftsentwicklung?   

3

 

2. Gibt es eine aktuelle IST-Zustandsanalyse zur gesellschaftlichen Ortsförderung in der Gemeinde?

1

 

3. Ist in der Gemeinde ein selbstständiger Verein, unabhängig von Behörden 

    und Finanzunterstützung, für die Ortsförderung zuständig?

1

 
4. Ist die koordinierte Ortsförderung offiziell bei der Gemeinde integriert?

3

 

5. Anerkennen profitorientierte Organisationen eine offizielle Ortsförderungseinrichtung zur Stärkung der Lebensqualität?

2

 

6. Ist die Ortsförderung für die Bereiche Natur/Orts-/Landschaftsbild, Einrichtungen/Infrastruktur -  Kultur/Sport/Veranstaltungen - Zusammenleben/ Organisationen und Kommunikation/Information koordinierend zuständig?

3

 

7. Gibt es in der Ortsförderung einen institutionalisierten Zusammenarbeits-

    vertrag mit Leistungsvereinbarungen zwischen Behörden, Ortsförderungsstelle und

    den Akteuren (Vereine, Freiwilligenarbeit) der Gemeinde?

3

 

8. Besteht für Bevölkerung und Organisationen eine offizielle Ansprechstelle für die Ortsförderung und/oder ist ein Info-/Besuchszentrum für Bewohner und Besucher vorhanden?

3

 

9. Werden Projekte der Ortsförderung mit einem fixen Betrag pro Einwohner (minimal

   Fr. 5.--) im Jahres-Budget der Gemeinde unterstützt?

3

 

10. Gibt es einen jährlichen Rechenschaftsbericht zur Ortsförderung?

3

 

Punktetotal  

25

 

Schlusswertung

 

 

Wertungstabelle  

sehr gut: 25 – 23 Pt.    -  gut: 22 - 18 Pt.     -   genügend:  17 – 12 Pt. schwach: 11-1 Pt.

   

 

Fazit

 

Erfolgreiche Gemeinden wissen was eine gesellschaftliche Ortsförderung für die Lebensqualität der Bevölkerung bewirkt. Es geht hier um eine professionelle Koordination und nicht um Bürokratie! Gemäss Untersuchungen verhindert aber öfters die Touristikbranche eine starke Ortsförderung, um die Ortsentwicklung völlig einseitig zu ihrem Gunsten zu beeinflussen. So werden Blockaden und Stillstand  in der Lebensqualität auf dem Buckel der Bevölkerung auf Jahrzehnte programmiert! /be 5.5.18                                                                                                                                                                                            

***Bewertung der Lebensqualität

 
 

 

Zur gesellschaftlichen Ortsförderung gehört eine glaubwürdige Klimadebatte!

 

"Solange sich der heutige Überindividualismus in den urbanen Gebieten sich zunehmend mit Identitätsdebatten über Geschmack, Stil und Lebensweisen, mit dem Ziel der persönlichen Einzigartigkeit, Marke und eines Dabeisein, definiert, werden entscheidende und praxisnahe Problemlösungen auf der Grundlage von erhärteten Fakten wegen den nicht fassbare Irrationalitäten verunmöglicht."

 

"ABC zur Klimaveränderung"

 

Leitfaden mit Überlegungen zu fundierten Entscheidungen für ein "Neudenken der Zukunft" unter den Aspekten Fakten, Ursachen und Lösungsansätze, ohne aber eine Vollständigkeit zu garantieren.

A

-Die heute zunehmende Erwärmung des Planeten Erde ist für alle Menschen unbestreitbar ein klarer Fakt und gehört seit Jahrmillionen zur Erdgeschichte mit den abwechselnden Phasen von Erwärmungen und Abkühlungen. Das hochkomplexe System Klima hat aber immer noch viele ungeklärte Fragen und kann mit Billionen von Dollar weder «geleugnet, noch geschützt oder gerettet» werden, denn es ändert bzw. wandelt sich selbstständig und dauernd. 

-In den zahlreichen Klimacomputermodellen mit ihren Simulationsprogrammen und "Modellierungen" werden Daten und Resultate eingegeben ohne belegen zu müssen, ob diese vollständig valide sind. Auch der menschengemachte Anteil an der Erwärmung beruht auf ungesicherten Daten, Annahmen und Rekonstruktionen. Gemäss einer neuen Studie zweifeln weltweit immer mehr Leute am anthropogenen Hauptanteil des CO2 und damit an den menschengemachten "Klimanotstand". 

-Für nachhaltige Lösungen braucht der Mensch statt Auflagen und Verbote, vor allem Anpassungen an die Veränderungen durch mehr Vernetzungen, Optimierungen und Innovationen, wie dies seit Jahrmillionen in der Natur sichtbar ist. Freilich geht dies aber nicht ohne Verluste bei Gletschern, Biodiversität, Wasserständen und Landschaften, aber damit entstehen auch neue Chancen. Die Evolution ist seit Jahrmilliarden am Werk ist. Der Motor der Evolution sind die Fehler in der DNA, die zu Mutationen führen und letztlich zu neuen Arten. Die schlechter angepassten Arten der Flora und Fauna sterben aus. Ergo ist die Zahl ausgestorbener Arten wesentlich grösser sein als aktuell vorhandenen. Der Mensch hat damit nichts zu tun.

 

B

-Mit dem Alarmismus und dem Trommelfeuer «Klimanotstand» der Medien soll die Bevölkerung «klimareif» gemacht werden, damit v.a. eine Umverteilung für das Netz neuer Profiteure möglich wird. Mit den vielfach lückenhaften, naturwissenschaftlichen und marktwirtschaftlichen Grundlagen und der "grenzenlosen Humanität" wird damit die innere Zerstörung von Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen riskiert oder bewusst inszeniert. 

-Die neue „Klimaindustrie“ ist als Geschäftsmodell ein gigantisches Profit- und Milliardengeschäft mit einer Profilierungssucht und einer aggressiven Bevormundung der Skeptiker. Die zunehmend grösseren finanziellen Forderungen durch den "Klimaglauben" bringt grosse Verarmungsgefahren für den Unter- und Mittelstand der Bevölkerung.  

-Verhaltensänderungen und Umstellungen brauchen Mass und Zeit und nicht Arroganz und Radikalität mit einer «Subito-Mentalität».

 

C

-Die alleinige Fixierung auf die CO2-Problematik ist ein arrogantes und eindimensionales "Schwarzpeterspiel" einer grossen Forschermehrheit im Weltklimarat. Doch es gibt auch Fakten und wissenschaftliche Ergebnisse tausender, unabhängiger Forscher, welche zu anderen Schlussfolgerungen ausserhalb des IPCC kommen. 

-Ebensowichtige, wissenschaftlich belegte Faktoren der Klimaveränderung, u.a. Sonnenaktivitäten mit Magnetfeldern und kosmischer Strahlung, Erdachsenpendeln, Erdplattendriftung, Vulkane, Wasserdampf, Treibhausgase aus Sümpfen, Reisfeldern und Viehwirtschaft werden immer noch totgeschwiegen.

-Würden seriöse Untersuchungen in allen Bereichen gestartet und offiziell veröffentlicht, könnten die weltweiten Manipulations- und Machtkontrollen über das CO2 durch den Weltklimarat und der gezielt ausgewählten Wissenschaftlerlobby nicht mehr aufrechterhalten werden und damit würden auch die unglaubwürdigen Weltuntergangsszenarien gestoppt.

 

D

-Hüten wir uns vor der Unterwanderung von Staatssystemen durch eine "Diktatur des Klimas", wo u.a. alle besonderen Wettersituationen und ihre Schäden dem Klimawandel zugeschrieben werden.

-Die Bevölkerung wird mit wirtschafts- bzw. gesellschaftsfeindlichen Forderungen konfrontiert und die grosse Mehrheit der Medien interpretiert und verstärkt weitgehend unreflektiert wissenschaftliche Studien. So wird durch die Medien gezielt eine Klimahysterie und Gesinnungstyrannei geschürt, damit Steuern und Abgaben auf Kosten aktueller Wirtschaftsbereiche legitim eingetrieben und umverteilt werden können. Hier fehlt eine ausgewogene Sicht und Verantwortung. 

-Nur breitbelegte, messbare Fakten und Argumente ermöglichen praxisnahe Lösungen. Es braucht "gleich lange Spiesse" mit ausgewogenen, wissenschaftlichen Berichterstattungen und für die Bevölkerung eine verbindliche Auflistung der Mehraufwendungen sämtlicher Lebenskosten für Wohnen, Essen und Arbeit/Freizeit in allen Gesellschaftsschichten infolge der geplanten "Klimarevolution".

 

E

-Gefragt sind mehr «Erdwissenschaftler», die alle Aspekte der Erdentwicklung berücksichtigen und weniger die Klimaforscher mit engen Ansichten und dogmatischen Lehren!

-Die Doktrin und die Strategien des UN-Weltklimarates (IPCC) müssen auch von aussen her offiziell infrage gestellt und auch anderen Institutionen, wie u.a. dem NIPCC (Nongovernmental Intenational Panel on Climat Change) gegenübergestellt werden. Dabei ist es entscheidend, dass Forscher bei ihrer Wissenschaft bleiben und nicht die Politik mit "Studien" einseitig und populistisch aufrüsten und beeinflussen. Die wissenschaftlichen Studien sind nämlich, infolge des angewendeten Grundlagenmaterials und der statistschen Methoden bis zur Hälfte fehlerhaft und nicht signifkant, was die Wissenschaft so völlig entwertet.

-Alle Wissenschaftler, welche belegte Fakten und Tatsachen präsentieren, müssen angehört und nicht ausgegrenzt werden.

 

F

-Zunehmend unkontrollierbare Übertreibungen und auch emotionsgeladene Fakenews zum Klima werden durch die Mehrheit der Medien so zu einer alleinseligmachenden Wahrheit für die Zukunft hochgepuscht, dass Betroffenheiten statt Fakten und Belege im Zentrum stehen. Kleine Länder, wie die Schweiz, können das Klima minimal beeinflussen, der Aufwand zum Ertrag  steht in keinem Verhältnis und Lehrmeister braucht die Welt nicht!

-Die Informationsinflation verunsichert mehr als sie Sicherheit bringt. Dazu sind die Beiträge so orchestriert, dass  vorgefasste Hypothesen mit einseitigen Fakten verstärkt werden und so eine zunehmend entwurzelte Bevölkerung bestens manipuliert werden kann. Die nächste Steigerungsstufe in den Medien wird sicher mit Millionen von "Klimatoten", als Vorstufe des Untergangs der Menschheit, eingeläutet. Scheinbar haben die Redaktionsteams, ausser der Klimaproblematik, nicht mehr viel zu bieten. Es ist immer mehr zu fragen, mit welcher Kompetenz der grösste Teil der Journalisten aller Medien sich als Fachleute aufführen und einseitige Experten bzw. wissenschaftliche Studien gesinnungs- statt faktenbasiert beiziehen dürfen, um öffentliche Berichterstattungen zu generieren? Sie sind ja gar nicht in den entsprechenden Wissenschafts- und Berufsfelder tätig!

-Es braucht eine ausgewogene Umweltdebatte ohne Aktionismus, welche alle ökonomischen und wissenschaftlichen Tatsachen ohne Falschbeschuldigungen und Verschwörungsvorwürfen berücksichtigt. Dazu ist ein neutrales, paritätisches Faktencheckgremium als Fremdkontrolle nötig und nicht Medienteams, welche die Themenchecks selber bestimmen, die beigezogenen Forscher/Experten selber auswählen und die Beiträge mit unausgewogenen Ideologien selber produzieren.

 

G

-Paradoxerweise lassen stark inszenierte Emotionen und religionsähnliche Gefühle das Klima immer mehr zur Glaubenssache und schlussendlich zum Aberglauben degenerieren, wo bekanntlich Fakten und Argumente nicht mehr benötigt und damit Diskussionen verunmöglicht werden.

-Praxisnahes Denken und Tun sind in einer verschulten Gesellschaft immer weniger möglich, weil Fakten, Wahrheiten und Realitäten nur Wenige hören wollen. Mit einer Massenhypnose im Klimabereich entstehen unfassbare Irrationalitäten, wo fundierte wissenschaftliche Fakten bzw. Argumentationen ein Tabu bleiben. 

-Nur umfassende Tatsachen mit Argumenten statt Gefühlen, können Grundlagen von glaubwürdigen Meinungen sein, denn Ideologien lösen einseitiges Denken und Ängste aus, welche auch als gezielte Manipulationen eingesetzt werden können.

 

H

-Das menschliche Naturell lässt sich nicht vorschreiben, wie man zu leben hat. Hysterie, Selbstkasteiungen und Scham-Anschuldigungen (Ess-, Fleisch-, Kleider-, Wasch-, Bau-, Flug- und Autoscham, etc.), beschleunigen nur Verunsicherung und Blockaden in Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen und dies gehört zu einer Kommando- statt der nötigen, sozialen Marktwirtschaft.

-Eine Ausgewogenheit wissenschaftlicher Ergebnisse und Informationen ist heute nicht mehr gewährleistet und auch der gesunde Menschenverstand ist immer weniger gefragt. So stellen wir v.a. wegen wissenschaftlichen Halbwertzeiten und fraglicher Kompetenz einen zunehmend selbstgemachten Schwund und Impotenz der Autorität bei Forschern und Journalisten fest und dies vergrössert die Unglaubwürdigkeit ins Grenzenlose.

-Es braucht mehr Politiker, welche klar für die Sache hinstehen und weniger um ihre Wiederwahl bangen, damit die Beschleunigung der politischen Unfähigkeiten infolge der Ideologien statt der Fakten gestoppt werden kann. Zudem sind Gutmenschen nur scheinbar für die Allgemeinheit interessiert, denn Hauptsache ist, dass man sich selbst wohl fühlt!

 

I

-Die extrem zunehmenden Massnahmen für die Erhaltung des Ist-Zustandes beim Klima, müssen klar infrage gestellt werden, denn es ist auf allen Ebenen ein Geldverschleiss sondergleichen, der in viel wichtigeren Bereichen wie Wasserversorgung, Ernährungssicherheit, Bildung, Familienplanung, Gesundheitvorsorge und Umweltschutz fehlt.

-Solange primär die "Ethik-/Moral- und Infantilisierungschiene" gefahren wird und diese die höchste Priorität erhält, wird wird das Problem bewusst irrational gemacht, um nicht mehr auf belegte und unbelegte Fakten wissenschaftlicher Art mit Argumenten eingehen zu müssen. So wird man der grossen Bevölkerungsmehrheit nicht gerecht, denn es fehlt die Garantie für eine effektiv neue, nachhaltige und geerdete Lebensqualität mit einer gesicherten Beschäftigung ohne Selbstzerstörung von Wirtschaft und Gesellschaft. 

-Sicher bringt die heutige Wärmephase mit Gletscherschmelze, Biodiversitäts-/Tierartensterben und Meerwassererhöhungen grosse Verarmungen und Verluste, aber aus der Asche entsteht immer wieder neues und starkes Leben. Aber gewaltige Gegenmassnahmen mit einem völlig realitätsfremden "Klimaablasswahnsinns" können den Wandel nicht verhindern, höchstens verzögern. Neben massvollen, wirtschafts- und sozialverträglichen Einschränkungen sind vor allem kreative und praxisnahe Massnahmen für Anpassungen entscheidend.

 

J

-Es wäre auch eine Sache der Verantwortung und Fairness die Jugendlichen, welche ganz klar eine eingeschränkte Hintergrunderfahrung in Wirtschaft und Gesellschaft haben, nicht durch Medien und Schulen als «Speerspitze» für ein völlig übertriebenes Katastrophen-Szenario zu instrumentalisieren. Auf der gleichen Schiene liegen Erwachsenenprofilierungen mittels Kindern, was beim Nachwuchs auch zunehmende Ängste und Depressionen hervorruft.

-Die Wissenschaft hat Erkenntnisse bereitzustellen, denn unwissende Menschen sind die beste Manipulationsmasse. Doch mit der zunehmenden Infantilisierung und dem «Vernunftnotstand» bei bestimmten Gruppierungen nützen auch glasklare Fakten und Argumente sehr wenig. 

-Eine Klimagerechtigkeit kann durch den fortgesetzten Naturwandel nie erreicht werden! Für glaubwürdige Klimaentscheidungen braucht es eine lückenlose und ehrliche Auflistung aller Fakten und Argumente auf Wissenschaftsbasis und nicht tendenziöse Beiträge durch Forscher und Medien. 

 

K

-Die durch den Menschen verursachte Anteilsgrösse am CO2-Ausstoss ist mit den ungesicherten Simulationen mit Klimamodellen, infolge der kurzgreifenden Datenmenge, nicht genau errechenbar. 

-Mit den nur rund 200-jährigen festgehaltenen, aber auch lückenhaften Klimadaten kann die Klimazukunft nicht seriös beurteilt, höchstens leichter manipuliert werden, wie es auch mit Temperaturdaten im grossen Umfang geschehen ist.

-Bei menschlichen Eingriffen darf der ausgeprägte «Helfertrieb» bei Institutionen und Verwaltungen nicht zum Dauerzustand werden. Es braucht alle wissenschaftlich belegten Fakten und nicht an die vorgegebenen Doktrin und Hypothesen des Weltklimarates themenkonzentrierte und konzertierte Studien.

 

L

-Die propagierten Klimamodelle laufen bewusst zu heiss und mit viel Zeitdruck, damit schnelle, aber schlecht überlegte Lösungen für die Umkrempelung der Wirtschaft und Gesellschaft provoziert werden können.

-Panik ist nicht nötig. Bekanntlich geschehen Veränderungen in der Natur gemächlich aber stetig und viel Neues entsteht bekanntlich "aus der Asche".

-Um die Gesellschaft und Wirtschaft möglichst gesund weiter zu entwickeln, braucht es eine konsequente Gangart mit Augenmass ohne Verhinderung des Naturwandels. Die Bedrohung durch geforderte, extreme Maßnahmen bezüglich des Klimawandels ist derzeit viel größer als die Bedrohung durch den Klimawandel selber!

 

M

-Modellrechnungen brauchen möglichst viele, lückenlose und flächendeckende Daten und diese sind dank der Satellitentechnik erst ab den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts möglich.

-Wenn die Forschung Fakten ignoriert, die nicht zu festgelegten Klimatheorien des Weltklimarats IPCC passen, sind das klare Manipulationen gegenüber vielen unabhängigen Forschern und wissenschaftlichen Belegen ausserhalb des Weltklimarates (IPCC).

-Für glaubwürdige Klimamodelle müssen alle Faktoren ohne Retuschen berücksichtigt werden und die Politik muss Fakten und keine Ideologien ins Zentrum stellen.

 

N

-Die Begriffe Klimaverhinderer, Klimakiller und Klimaleugner sind völlige Nonsensbegriffe, welche bei Gebildeten und Medien schon lange gestrichen werden sollten, da sie die Verführung, Verdummung und Verblödung der Bevölkerung steigern, was der heutigen "Bildungsgesellschaft" unwürdig ist. 

-Das Klima läuft seit Beginn der Erdgeschichte selbstständig ab und kein Mensch kann dieser Entwicklung ausweichen oder diese mit einem unmenschlichen Riesenaufwand stoppen.

-Wissenschaftliche Begriffsdefinitionen und Fakten dürfen nicht uminterpretiert, d.h. für die im Voraus aufgestellten Beweislagen, zurechtgebogen werden.

 

O

-Nicht ins weltanschauliche Konzept der Ökofundamentalisten und Klimapeitscher passende Menschen und Institutionen werden mit einem Wirrwarr von Verzerrungen und Falschmeldungen (u.a. in Statistiken, Grafiken, Bilder mit extremen Einfärbungen) gezielt an den Rand gedrückt und dadurch das Klima für eigene Zwecke missbraucht.

-Dramatische Statements mit radikalem Denken erzeugen Ängste, halten vom kritischen Denken ab und verhindern nachhaltige Lösungsentwicklungen.

-Mit einem radikalem Systemumbau mit Staatssubventionen für die "grüne Zukunft" über zunehmende, finanzielle Belastungen bzw. Steuern wird der Alltag für Bevölkerung und Wirtschaft immer unerträglicher und unbezahlbarer.

 

P

-Unsere Gesellschaft hat mit der Klimaproblematik in erster Linie eine grosse Panik vor immensen Einbussen in der Lebensqualität und in den persönlichen Gewohnheiten!

-Veränderungen sind die einzige Konstante im Leben, welche man nicht verhindern kann. Warum soll eine Erwärmung der Natur nur Nachteile bringen und warum soll der Mensch, wenn er sich anpassen kann, nicht anders überleben können?

-Die zunehmende Machtbessenheit und Intoleranz verhindert ein wohlwollendes Anhören der Fakten. Fundierte Gespräche mit realitätsnahen Kompromissen können nur ohne Diskriminierung und mit klarer Verhältnismässigkeit geführt werden.

 

Q

-Tendenziöse Umfragen, einseitige Labels und die Unterstützung eines hohen Quantums von Mainstream durch die grosse Mehrheit der Medien führen zu desaströsen Weltuntergangsstimmungen.

-Die moderne Verquickung von Wissen und Unterhaltung zur Klimadebatte in der Medienwelt bringt nur Verwässerungen der wichtigen Tatsachen. 

-Probleme können vor allem mit der Einhaltung der Faktenlage und mit Praxisnähe gelöst werden und nicht mit "gebetsmühlenartiger Gehirnwäsche" und Massenhypnose, zwecks Verängstigung der Bevölkerung durch die Medien.

 

R

-Es herrscht in der Bevölkerung ein katastrophales Wissen oder Nichtwissen in den naturwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen vor. Durch diese schwache Grundlagenausbildung wird das Klima zur Religion und damit zum Bereich von Emotionen und Bauch- statt Hirnentscheiden gemacht.

-Wissenschaftler gehören vielfach zu anmassenden Alleswissern und Propheten, bei denen Kritik unerwünscht ist. So geht es beim Weltklimarat auch um Eigenprofite in den Bereichen Anstellung, Lohn und Veröffentlichungsmöglichkeiten. Man redet nur von einer Mehrheit der vom IPCC abhängigen Wissenschaftlern, aber nicht von weltweiten Mehrheiten bei den Fakten und Belegen aller Forscher zusammen. 

-Für glaubwürdige Meinungen braucht es belegbare, wissenschaftliche und wirtschaftliche Tatsachen und nicht Gefühl und Glaube. So gibt es zu viele unmessbare «Fakten» für wichtige Beweislagen im Klimabereich, welche mit verpolitisierten Berichterstattungen verschleiert werden.

 

S

-Die zunehmend unverhältnismässigen Belastungen durch Auflagen mit Steuern, Abgaben und Gebühren tragen zur Selbstzerstörung von Teilbereichen in Wirtschaft und Gesellschaft bei. 

-Den korrekten Klimaabgaben und dem Durchsetzen der Kostenwahrheit fehlen genaue Berechnungsmöglichkeiten über die effektiven Klimaschäden.

-Es sind vor allem wirtschaftliche und gesellschaftliche Belohnungskonzepte mit monetären Anreizen, welche positive Entwicklungen ermöglichen können. 

 

T

-Praxisnahes Denken und Tun sind in einer verschulten Gesellschaft immer weniger realisierbar, da immer mehr Intellektuelle und Theoretiker glauben das Wissen und Sagen mit wenig Wirtschaftswissen und Praxisnähe gepachtet zu haben. 

-Mit inflationären Informationen und einseitig zugelassenen Studien sind die Fakten durch die Bevölkerung nicht mehr beurteilbar und dies garantiert die Machterhaltung bei einseitigen Institutionen und Gremien. Weil zunehmend Gesinnung und Moral statt Urteilskraft gefragt sind, stehen immer mehr Ideologien statt Nutzen und Kosten im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen.

-Für innovative Entscheidungsfindungen braucht es v.a. die Förderung von Erfindergeist, Technologien und Praxisnähe ohne Bürokratisierungen.

 

U

-Der UN-Weltklimarat (IPCC) ist ein befangener und einseitiger „Gralshüter, Papst und Klimaeinflüsterer" der Regierungen, welcher einen grossen Anteil der Forscher hinter sich hat, weil hier offiziell und zentral die staatlichen Gelder und Projekte vorhanden sind. Dieser "Monopol-Rat" hat neben einem wissenschaftlichen auch einen weltweiten, politischen Steuerungsauftrag ohne eine Unparteilichkeit zu bieten. Durch diese Macht und die fehlende Fremdkontrolle werden, mit der Unmöglichkeit von finanzieller Unterstützung und Veröffentlichungs- und Selbstzitierungsmöglichkeiten, viele unpassende Experten/ForscherInnen direkt und indirekt zum Schweigen gebracht und den "eigenen", ausgewählten Forschern Job und Ansehen garantiert.

-Im harten Kern werden nur Wissenschaftler und wissenschaftliche Ergebnisse auf der eigenen, einseitigen Linie der menschengemachten Klimaerwärmung ausgewählt und entsprechend in den bis zu 80% unausgewogenen und wenig reflektierenden Medien verbreitet. Durch diese Ausgrenzung fehlen Vielfalt und ausgewogene Ergebnisse und deshalb stehen vielfach Profit, Jobs und Prestige und weniger die Natur im Mittelpunkt.

-Eine sachliche Auseinandersetzung rund um das Klima braucht die Vielfalt der Fakten und Argumente, die Infragestellung der eigenen Positionen und die Öffnung des "Elfenbeinturms" Weltklimarat zugunsten aller Forscher und dies mit einer paritätischen Führungszusammensetzung. 

 

V

-Es ist höchste Zeit bei allen Parteien, statt auf Menschen zu zielen, mit Verstand und Vernunft sich auf belegbare Fakten aller Wissenschaftler zu konzentrieren, damit sachorientierte und nicht ideologische Diskussionen geführt werden müssen.

-Mit Emotionen, Stigmatisierung und dem Lächerlichmachen von Personen lenkt man, wegen Machtbedürfnissen und fehlenden Fakten bzw. Sachargumenten, bewusst von zentralen Tatsachen ab und drängt auch politische Parteien in eine Ecke.

-Fundierte Lösungen brauchen keine gesellschafts- bzw. wirtschaftsfremde Ideologien und keine «Scham-Angriffe» auf die täglichen Lebensbereiche. Nur wenn die Klimadiskussion von den Parteiideologien entkoppelt wird, können sachliche bzw. "hirngerechte" Entscheide getroffen werden.

 

W

-Die Klima-Wissenschaft ist wie keine andere Wissenschaft, von extremen Unsicherheiten geprägt und deshalb sind auch die eingeschränkt aufgezeichneten Daten der letzten Jahrhunderte, welche den Klimamodellen zugrunde liegen, zum Teil sehr unsicher. Kommt dazu, dass die durchschnittliche Halbwertzeit von wissenschaftlichen Ergebnissen wenige Tage beträgt und dadurch Vieles noch fraglicher wird.

-Bekanntlich dürfen in einer wertfreien Wissenschaft keine demokratischen Abstimmungen stattfinden, denn entscheidend sind gesicherte, wissenschaftliche Fakten und nicht die Mehrheitsverhältnisse bei den Forschern. Obwohl der völlig manpulierte Konsens von 97% aus 12 000 Expertenstudien (Cook 2013) für einen menschengemachten CO2-Anteil plädieren, ergeben sich aus ebenso fundierten wissenschaftlichen Unterlagen ausserhalb des Weltklimarates gegenteilige Fakten und Schlussfolgerungen. 

-Forscher müssen in der Politik ein "No-go" sein, denn sie können nur ihre eigenen Interessen vertreten, weil sie sonst durch die Abhängigkeiten den Job vergessen müssten!

 

X

-Wie kann die Klimaentwicklung über Jahrzehnte vorausgesagt werden, wenn die Trefferquote einer Wetterprognose (die Grundlage jeglicher Klimaentwicklung über längere Zeit) über X-Wochen schwach ist?

-Für nachvollziehbare und gesicherte Schlussfolgerungen braucht es eine jahrhundertlange, valide Datensammlung, welche aber weitgehend lückenhaft vorhanden ist. Der Klimawandel wird auch durch ein «Monster» mit der Verbindung zwischen Forschung, Bürokratie und Medien beherrscht und gesteuert.

-Glaubwürdige Aussagen und Bewertungen brauchen lückenlose, wissenschaftliche Grundlagen und Fakten.

 

Y

-Das Klima sucht seit Jahrmillionen durch ein Auf und Ab immer wieder für ein Gleichgewicht in der Natur nach dem Yin-Yang-Prinzip.

-Menschliche Klima-Eingriffe mit einem unbezahlbaren Aufwand bringen wohl Verzögerungen, sind aber wirtschaftlich ineffizient und verhindern nachhaltige Lösungen für viel entscheidendere Überlebungsbereiche wie u.a. Bevölkerungs-entwicklung, Ernährung, Wasserversorgung, Bildung und Umweltschutz.

-Es sollte für Lösungen unmissverständlich klar sein, dass die gegenwärtige Erwärmung zum natürlichen Ablauf in der Erdgeschichte gehört und die offiziellen Medien diese nicht einer Panik mit Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien unterstellen dürfen, denn sonst werden sie ganz unglaubwürdig und werden sich nicht mehr erholen und müssen verschwinden.

 

Z

-Der Klimawandel hat einen völlig übertriebenen, sektirischen Stellenwert erhalten und ist zum Klimakult geworden. In Wirklichkeit ist es eine Ablenkung vor einer grossen Zeitbombe, nämlich die weltweiten Umweltbedrohungen. In diesen Bereichen kann, mit der Verhütung von Raubbau und Zerstörungen ein Crash noch verhindert werden.

-Die Bereiche des Umwelt- und Ressourcenzerstörungen sind sind eindeutig menschengemacht und können, im Gegensatz zum natürlichen Klimawandel, auch durch Menschen mit konsequenten Vorkehrungen zu erfolgreichen Lösungen geführt werden.

-Grundvoraussetzung für nachhaltige Umweltschutzmöglichkeiten ist primär das Funktionieren der Wirtschaft ohne einen ideologieunterlegten bzw. praxisfernen Umbau. Die Natur darf nicht vor Sicherheit und Arbeit stehen, aber man muss für die Umwelt in allen Bereichen, praxisbezogen, konsequent und kontrolliert Massnahmen und nicht Pseudovorkehrungen treffen, welche eine profitorientierte "Klimaindustrie" entstehen lässt.

 

FAZIT  

 

"Die Klimawissenschaft sollte weniger politisch, während Klimapolitik wissenschaftlicher sein sollte".

 

"Es ist Zeit die Irrationalitäten und Ideologien zu vergessen, um eine praxisnahe Klimazukunft richtig zu verstehen und zu gestalten. Der momentan fortgesetzte "Klimagate" mit völlig einseitiger (Medien)Manipulierung der Fakten und Tatsachen, bringt keine massvolle Zukunftslösung.

Statt einen für Wirtschaft und Gesellschaft unbezahlbaren Aufwand mit Verboten, Verzichten, Abgaben bzw. Besteuerungen gegen den Klimawandel einzurichten, sind alle Kräfte vor allem für effektive Lebensanpassungen an die Klimaveränderungen einzusetzen. Klimaveränderungen können nicht verhindert (weil nur teilweise menschengemacht), sondern höchstens leicht verzögert werden. Die Gelder sollten für wichtigere Bereiche (u.a. Wasserversorgung, Ernährung, Gesundheit, Familienplanung) einsetzt werden! Nur ein weltweit rigoros durchgeführter und kontrollierter Umweltschutz bringt, im Gegensatz zum Riesenaufwand zur Verhinderung der Klimaveränderung, wirklich wirksame Lösungen. 

Die Klimapolitik muss endlich auf der ordentlichen Wissenschaft und den ökonomischen Realitäten Bezug nehmen. Es braucht eine konstruktive Auseinandersetzung auf hoher Ebene zwischen allen Weltklasse-Wissenschaftlern auf beiden Seiten der Klimadebatte, welche fair angehört werden sollten. Ziel muss es sein, auf bewiesenen und bezahlbaren Technologien und Anpassungen die ökonomischen und ökologischen Realitäten zu berücksichtigen, damit die Weltgemeinschaft nicht noch mehr gespalten wird und nicht Verlierer statt Gewinner entstehen.

Es darf nicht ein "entweder oder", sondern es muss ein "sowohl als auch" in der Klimapolitik geben!/ofteam 1.10.19

 

 

 

Desinformationen sind die Klimalüge! 

 

"Wir haben in erster Linie eine Panik vor grossen Einbussen bei unseren Gewohnheiten und der Lebensqualität!"

 

In der Natur gehen stetige Veränderungen mit Erwärmungen bzw. Abkühlungen seit Millionen von Jahren vor sich. So kann die Beibehaltung des heutigen Klimas weder geschützt noch gerettet werden und eine Klimagerechtigkeit zu fordern ist eine Verneinung von natürlichen Gesetzmässigkeiten. Der Wandel mit u.a. Gletscherschmelze, Biodiversität-/Korallensterben und Meerwassererhöhungen ist, trotz Milliardenaufwand für die Reduzierung des CO2, nicht zu stoppen, höchstens leicht zu verzögern. So wird in der weitgehend nicht gelösten Komplexität der momentanen Erderwärmung mit Schreckensszenarien (siehe früher u.a. das Waldsterben, Ozonloch, Grenzen des Wachstums des Club of Rome) die Bevölkerung systematisch eingeschüchtert, statt den realitätsfremden Ideologien physikalische Grundlagen und Tatsachen gegenüber zu stellen! Entscheidend wäre letztlich, dass der Raubbau und damit die Zerstörung der Umwelt umfassend und konsequent in allen Bereichen mit klaren Auflagen massiv eingeschränkt wird, denn diese Lebensbedrohungen können, im Gegensatz zu den Folgen des natürlichen Klimawandels, stark vermindert werden.

 

1. Begriffsverwirrungen statt Differenzierungen

 

Die Begriffe Klimaverhinderer, Klimakiller und Klimaleugner sind ausgrenzende Nonsens-Konstrukte, denn das Klima ist selbstständig und keine Person kann ihm ausweichen. Damit werden die nicht ins weltanschauliche Konzept der Ökofundamentalisten passenden Menschen und wissenschaftlichen Erkenntnisse, gezielt an den Rand gedrückt und mit einem Wirrwarr von Verzerrungen und Falschmeldungen (v.a. in den Statistiken und Grafiken) überzogen. Es wäre auch eine Sache der Verantwortung und Fairness die Jugendlichen, welche nur eine eingeschränkte Hintergrunderfahrung in Wirtschaft und Gesellschaft haben, nicht als «Speerspitze» für ein völlig übertriebenes Klimakollapsszenario durch Medien und Schulen zu instrumentalisieren. Höchste Zeit auch bei allen Parteien, statt auf Menschen zu zielen, mit Verstand und Vernunft sich auf belegbare Fakten aller Wissenschafter zu konzentrieren und nicht mit menschen- und wirtschaftsfremden Ideologien den Lebensalltag krankhaft einzuschränken zu wollen.

2. Probleme und die lebensfremden Lösungen

 

Mit dem UN-Weltklimarat (IPCC), als ideologisch befangener „Gralshüter, Papst und Einflüsterer“ des Klimawandels, der im Kern praktisch nur Wissenschaftler und wissenschaftliche Ergebnisse auf der eigenen Linie einsetzt, kann eine sachliche Auseinandersetzung nur mit der Auflösung seiner Monopolstellung erreicht werden, damit alle Wissenschaftler die Möglichkeit haben begründete Fakten zu präsentieren und angehört zu werden. Auch andere Organisationen, wie EIKE und NIPCC sollten Fakten offiziell präsentieren können statt ausgegrenzt zu werden. Zudem braucht es mehr «Erdwissenschaftler», die alle Aspekte der Entwicklung berücksichtigen und weniger Klimaforscher mit ihren dogmatischen Lehren! Wie soll das Klima über Jahrzehnte vorausgesagt werden, wenn eine Wetterprognose über vier Wochen alles andere als gesichert gilt?

Die einseitige Fixierung auf die CO2-Problematik ist ein Schwarzpeterspiel, um andere, ebenso entscheidende und wissenschaftlich belegte Ursachen der Klimaveränderung, (u.a. Sonnenaktivitäten mit Magnetfeldern und kosmischer Strahlung, Erdachsenpendeln, Erdplattendriftung, Vulkane, Wasserdampf, Treibhausgase aus Sümpfen, Reisfeldern und Viehwirtschaft), auszublenden. Auch die durch Menschen verursachte Anteilgrösse am CO2-Ausstoss ist mit den weitgehend ungesicherten Klimamodellen nicht genau errechenbar. Eines sollte klar sein: Die Wissenschaft basiert auf Tatsachen bzw. Fakten und erträgt keine demokratischen Prozesse mit politischen Abstimmungen nach dem Mehrheitsprinzip. In der neuen „Klimaindustrie“ wird ein Milliardengeschäft mit einer Bevormundung durch fragliche Mittel in Gang gesetzt und berechtigte Skeptiker mit Verschwörungstheorien etikettiert. So treffen auch die zunehmend unverhältnismässigen Belastungen durch Auflagen, Abgaben und Steuern letztlich Wirtschaft und Gesellschaft in selbstzerstörischer Dimension.

 

3. Fazit

 

Der extrem zunehmende Aufwand für die Erhaltung eines Ist-Zustandes, welcher wegen den Naturgesetzen nicht zu erreichen ist, muss infrage gestellt werden. Es braucht, neben wirtschafts- und sozialverträglichen Einschränkungen, neue kreative und stark Massnahmen, damit sich der Mensch mit innovativen Umsetzungen sich bestmöglichst an den Wandel anpassen kann, so wie es in der Natur gang und gäbe ist. Fragen Sie die Mehrheit der Menschen, die in und mit der Natur echt arbeiten und nicht die zunehmenden Theoretiker! Praxisnahes Denken und Tun sind heute in der verschulten Gesellschaft leider immer weniger gefragt. Trotz Bildungsboom entstehen paradoxerweise Bauchentscheide auf der Grundlage von Emotionen und religionsähnlichen Gefühlen, was das Klima zur Glaubenssache werden lässt. Da nützen ausgewogene Argumente in unserer «Bildungsgesellschaft» sehr wenig. Am Schluss können die vielfältigen, z.T. tendenziösen und radikalen Aussagen gar nicht mehr seriös beurteilt werden. Auch die Unterstützung eines einseitigen Mainstreams durch die grosse Mehrheit der Medien trägt in grossem Masse zur Praxisferne bei. Mit normalem Menschenverstand betrachtet ist der propagierte Klimanotstand keine Symbolpolitik, sondern eine Farce. Hüten wir uns vor einer Klimadiktatur, welche nichtpassende, wissenschaftliche Tatsachen einfach ausblendet und aus Eigeninteressen wirtschafts- und gesellschaftsfeindliche Forderungen in den Mittelpunkt stellt.» /be/28.8.19

 

Eine positive GEMEINDEENTWICKLUNG ist kein Zufall

 

Erfolgreiche Gemeinden setzen, neben der Wirtschaftsförderung, eine koordinierte Ortsförderung für eine starke Ortschaftentwicklung ein. Die Ortsförderung, als verlängerter Arm der Behörden, braucht klare und unmissverständliche Begriffe, Strukturen und Mechanismen, damit Partikularinteressen in der Gemeinde die Fortschritte nicht blockieren können.

 

1. Die Pole in der Gemeindeentwicklung 

                                                                                                                      

In der Ortschaftentwicklung sind Wirtschaft und Gesellschaft die einflussreichsten Bereiche. Bei der Wirtschaft geht es vor allem um die Stärkung bzw. die Ansiedelung von neuen Unternehmen  und ein vielfältiges Angebot von Arbeitsstellen in einzelnen Wirtschaftssektoren. Der Tourismus, ein Dienstleistungszweig, ist für die Besuchervermarktung in der Örtlichkeit/Region verantwortlich. Im Gesellschaftsbereich geht es vor allem darum mit einer gesellschaftlichen Ortsförderung praxisnahe Voraussetzungen für eine starke Lebensqualität und ein ausgewogenes Zusammenleben zu schaffen.

Die besten Vorgaben für eine Vermarktung in einem Unternehmen sind bekanntlich hochstehende Produkte. In der Ortschaftentwicklung ist die Ortsförderung für optimale Angebote verantwortlich, welche teilweise auch für die Ortsvermarktung die Grundlagen bilden.

Die Ortsförderung kann kein Ortsmarketing sein, da die Vermarktung nicht ihr Kerngeschäft ist. Eine Ortsvermarktungsstelle ihrerseits kann aber auch keine fundierte Ortsförderung für die Bewohner betreiben, da ihre Kernkompetenzen in der Besucherförderung liegen.

 

2. Das Zweisäulenmodell 

Die Haupteinflussbereiche in jeder Gemeindeentwicklung liegen in der Wirtschafts- und Gesellschaftsförderung.


2.1 Die WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG (inkl. Ortsvermarktung) ist eine tragende Säule

 

Ziele: Koordination von Beschäftigungsangeboten  -Ansiedlung von Unternehmen und Anziehung von Besuchern durch Informationen, Führungen, Gästebetreuung, Veranstaltungen und PR-Arbeit. 

Zusammenarbeit: Wirtschaftsorganisationen - Unternehmen - Behörden

 

2.2 Die gesellschaftliche ORTSFÖRDERUNG ist die Grundlage der Gemeindeentwicklung nach innen

 

Ziele: Lebensqualität durch Erhaltung, Aufwertungen bzw. Neuentwicklungen in den Bereichen Ambiente, Umwelt,  Einrichtungen, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Unterhaltung, Gesundheit, Zusammenleben, Kommunikation und Information

Zusammenarbeit: Koordination zwischen Behörden/Verwaltung, Organisationen und Vereine  

 

3. Fazit

 

Nur klare Begriffe und volkswirtschaftliches Denken verhindern falsche Interpretationen und Folgerungen. Die Ortsförderung ist zusammen mit der Wirtschaftsförderung für eine optimale Gemeindeentwicklung entscheidend. Der Tourismus ist dem Wirtschaftsbereich unterstellt, sollte aber auch von den Angeboten der Ortsförderung profitieren können, ohne eine Leadstellung in der Ortsförderung einnehmen zu dürfen. Tourismus und Ortsförderung sind völlig verschiedene Bereiche. Entscheidend ist, dass Steuergelder vor allem in die gesellschaftliche Ortsförderung für die eigene Bevölkerung und nicht in die Besucherförderung fliessen, welche ihrerseits in der freien Marktwirtschaft durch die entsprechenden Wirtschaftsbereiche unterstützt werden sollte.

/be 12.8.18

 

„In der koordinierten Ortsförderung geht es vor allem um eine ganzheitliche und nachhaltige Optimierung aller Standortkriterien, insbesondere der Aufenthalts- und Lebensqualität für die Bevölkerung im ganzen Gemeindegebiet. Dazu müssen alle Kräfte für das Gemeinwohl einheitlich gebündelt werden. /Thomas Egger, Berater in der Ortschaftentwicklung

 
 

 

 

Die Positionierung der gesellschaftlichen Ortsförderung braucht Augenhöhe mit der Wirtschafts- bzw. Standortförderung 

 

Mit den grossen Erfahrungen von schweizerischen Ortsförderungsstellen soll Bewegung für positive Entwicklungen in einzelne Gemeinden und Quartiere gebracht werden.

 

1. Problembereiche der gesellschaftlichen Ortsförderung

 

1.1 Keine verantwortliche Stelle oder kein offizielles Team für die Ortsförderung

1.2 Wenig Anerkennung der gesellschaftlichen Ortsförderung für die Ortschaftentwicklung einer Gemeinde bei Behörden und Organisationen

1.3 Fehlende Integration einer offiziellen Ortsförderung (neben der Wirtschaftsförderung) im Gemeindeorganigramm

1.4 Schwache Wahrnehmung der Möglichkeiten der Ortsförderung nach aussen

1.5 Mangelnde Wertschätzung der vorhandenen Ortsförderung mit ihren Koordinationsarbeiten, Angeboten und Leistungen 

1.6 Ungenügende finanzielle Unterstützung der koordinierten Ortsförderung durch die Gemeinde

2. Die entscheidenden Bereiche für eine Neupositionierung

 

2.1 Ortschaftentwicklung mit klaren Begriffsdefinitionen

         -Wirtschaftsbereich: Ortsvermarktung mit Tourismusorganisation als Dienstleitungsangebot

       -Gesellschaftsbereich: Ortsförderung zusammen mit Organisationen, Vereinen und Interessengruppen

 

2.2 Zielsetzungen der Ortsförderung

 

2.3 Strategien für die Ausrichtung der Ortsförderung auf die Bereiche Natur, Orts-/Landschaftsbild, Veranstaltungen, Freizeit, Zusammenleben und Kommunikation

 

2.4 Mittel zur Bewahrung/Förderung der Lebensqualität, für den Wohlstand und die Wohlfahrt der Bevölkerung und für eine starke Wahrnehmung und Ausstrahlung der Gemeinde

 

2.5 Integration und Anerkennung der Ortsförderung bei Behörden und Bevölkerung wie bei der Wirtschaftsförderung

2.6 Leitbilder der Gemeinde mit Festlegung der Schwerpunkte der Ortsförderung

2.7 Konzept der "Drehscheibe" Ortsförderung

      2.7.1 Offizielle Organisation mit verbindlicher Zusammenarbeit mit Behörden

                 oder

     2.7.2 Ortsförderungsstelle im Präsidialamt der Gemeindebehörden

                 oder

     2.7.3 selbsttragende Dachorganisation für Wirtschaftsförderung, Ortsförderung und Ortsvermarktung 

 

2.8 Bereiche der Ortsförderungsorganisation

     -Trägerschaft 

     -Zielsetzungen

     -Rolle nach innen und aussen

      -Führungskriterien bei Vorstand und Geschäftsstelle

     -Gemeindeanalyse, Leistungsziele, Kompetenzen, Ressorts, Pflichtenhefte, Aufgaben/Aufräge 

     -Jahresplanung

      -Think-Tank für die Gemeindebehörden

     -Beobachtungsstelle für die Standortentwicklung mit Jahresberichterstattung

 

2.9 Sicherstellung der Zusammenarbeit und Vernetzung mit

       -Vereinen/Organisationen

      -Gemeindebehörden/Verwaltung

      -Leistungsvereinbarungen

      -Einsitz in der Wirtschaftsförderung

       -Partnerorganisationen (wie Gewerbeverein, Detaillisten,Tourismusverein, Vereine für Freiwilligenarbeit)

      -Partnerschaften für Projektauslagerungen 

       -Treffen zum Gedankenaustausch mit anderen Gemeinden und Ortsförderungsorganisationen

 

2.10  Angebotskatalog der Ortsförderung mit Entwicklung von Ortsmarken  

 

2.11  Zeitaufwand für Vorstands- und Geschäftsstellenarbeit mit eventuellen Entschädigungen

 

2.12 Finanzen

         -Budget

         -Mitglieder- und Sponsoringgelder

         -Unterstützung durch Gemeindebudget mit Leistungsvereinbarungen 

 

2.13 Kommunikation- und Informationskonzept 

 

Orientierungen, Publikationen, Infoveranstaltungen, Workshops, Teilnahmen an Veranstaltungen, Organisation von Anlässen,  Mitarbeit bei Veranstaltungen, Give aways, Medienbeiträge, Socialmedia-/Webseitenbewirtschaftung, regelmässige Informationen in der Lokalpresse und Newsletters für die Bevölkerung

 

2.14 Statutenanpassungen oder Statutenentwicklung

 

2.15 Namensfindung für die Ortsförderungsorganisation als Ansprechstelle für die Bevölkerung

 

2.16 Konzept für die Mitnahme und Zusammenarbeit mit der Bevölkerung: Regelmässige Informationen, Präsentationen, Gesprächsrunden, Workshops, Umfragen

 

3. Die Hauptschritte für eine Neupositionierung

 

3.1 Prozessanstoss

Vorstand (Präsident) mit vorausgehender Kontaktnahme zu Behörden, Partnerorganisationen und Einzelpersonen

 

3.2 Prozessdurchführung

 

-Gründung einer Arbeitsgruppe mit Vertretungen aus Vereinen, Wirtschaft, Behörden

-Erstellung eines Grundsatzpapiers

-Aufstellung eines Finanzierungskonzepts

-Beschluss der GV für oder gegen eine Neupositionierung und entsprechenden finanzielle Mittel

-Ideenwerkstatt mit den wichtigsten Akteuren und Bevölkerungsvertretungen gemäss dem vorgegebenen Grundsatzpapier

3.3 Prozessabschluss

-Auswertung der Ideenwerkstatt mit schriftlichen Unterlagen für alle Mitarbeitenden

-Besprechungen und Beschlussfassungen in der Arbeitsgruppe und Vorstand für ein definitives Konzept

-Festlegung des neuen Konzepts durch eine aussergewöhnliche GV

-Erstellung von Zusammenarbeitsvereinbarungen mit Partnern

-Aufstellung von Leistungsvereinbarungen mit den Gemeindebehörden

-Erstellung einer neuen oder überarbeiteten Webseite

-öffentlicher Infoabend mit Präsentation der Neuorganisation 

 

4. Schwerpunktarbeiten mit Zeitrahmen

 

Monat 1+2

-Bildung einer Arbeitsgruppe aus Vorstandspersonen, Vereinsmitgliedern, Partnerorganisationen und Gemeindebehörde durch den Vorstand in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung                                

-Auftragsbeschrieb für die neue Ausrichtung der Ortsförderung mit Prozessablauf,Terminen und Detailabläufen in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung                           

-Vorbereitungen, Moderation und Auswertungen von Arbeitsgruppen-Sitzungen in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung   

                          

Monat 3+4

-Organisation und Durchführung einer Ideenwerkstatt durch die Arbeitsgruppe in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung       

-Auswertung der Ideenwerkstatt in den Zielsetzungen, Massnahmen, Angeboten in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung

-Weiterbearbeitung der Auswertung der Ideenwerkstatt in der Arbeitsgruppe und im Vorstand in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung                         

Monat 5

-Vorbereitung und Durchführung einer GV durch Vorstand und Arbeitsgruppe mit Infos zur Beschlussfassung über den Start einer neuen Positionierung    

-Entscheide und Endfassung eines definitiven Grundsatzpapiers und Budgetvorschlag für die Gemeindebehörde

5. Die Kosten für eine Neupositionierung

Es kommt darauf an, ob nur Teilbereiche oder die ganze Organisation neuentwickelt werden soll und ob mit einer fachlichen Begleitperson gearbeitet oder dies alles vereinsintern selber erledigt wird./bb 1.5.18   

www.kon-sens.ch

 

 

Das AMBIENTE entscheidet über die Aufenthaltsqualität in einer Gemeinde

 

"Das Ambiente mit Ausstrahlung, Attraktivität und Anziehungskraft beeinflusst entscheidend das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben und ist nicht auf Beton und Pflastersteine angewiesen!»

 

1. Die Bedeutung

 

Das Ambiente beeinflusst die Wahrnehmung einer Gegend und Örtlichkeit sehr stark und ist auch quantifizierbar. Es gilt also bei der Natur, den Einrichtungen und Angeboten gezielte Wohlfühlmomente auszulösen, um die Aufenthaltsqualität positiv verstärken zu können. 

 

2. Die IST-Situation

 

Den Örtlichkeiten mit wenig Ausstrahlung fehlen meistens Vernetzungen mit Natur, Kultur und Menschen.  

 

3. Die Soll-Situation in drei entscheidenden Bereichen

 

Folgende Hauptbereiche beeinflussen das Ambiente einer Gemeinde:

 

3.1 Intakte Natur mit vorhandenem Umweltschutz

 

3.2 Öffentlicher Raum

 

-Begrünungen und Blumen

-Schmuck durch Flaggen, Fahnen und Banner

-Einheitliche "Möbelierungen" in Machart und Farben

-Wechselnde Kunstobjekte auf Plätzen und an Strassenrändern

-Fussgängerzonen 

-Beruhigte Strassen und Wege mit Tempobeschränkungen und Hindernissen

-Anziehende Strassenbeleuchtungen

-Professionelles Wegleitsystem für den Langsamverkehr

-„Versteckt“ gehaltene Parkplätze für Autos und andere Verkehrsmittel

-Kein Schilderwald auf Strassen und Plätzen

-Dezente Werbeflächen

 

-Harmonische Baustile und angepasste Renovationen

-Flanier-/Spazierwegnetz

-Sitzbanknetz

-Schattenspendende Pärke mit Bäumen, Sträuchern, Blumen, Wasserteichen,    

 Wasserspielen, Wasserpflanzen, Wasserfontänen, gedeckte Bühne, Kunstobjekte und

 Ruheecken  

-(Digitales) Ortsmuseum

-Quartiertreffpunkte auf dem ganzen Gemeindegebiet

-Wasserstellen (u.a. Brunnen)

-Erholungsinseln durch intakte Infrastrukturen und wenig Lärm bzw. Gestank  

-Spielplätze für alle Altersjahre

-Konzentrierte Freizeitplätze für alle Generationen

-"Erlebnispakete" für Jung und Alt

-Themenwege

-Rundwege mit Aussichtspunkten und Einkehrstätten

-Dorfgeschichte-Weg

-Fixer Ausstellungssaal im Verbund mit Restaurant

-Streichel-Tierzoo

 

-Führungen in Wirtschafts- und Kulturbereichen

-Tage der offenen Türe

-Aktionswochen

-Einladende Schaufenstergestaltungen mit einer Ecke über einheimische Traditionen und Produkte

-Gemütliche Einrichtungen vor und in Gaststätten (u.a. Essecken, Blumenschmuck, Kartengestaltung, Schilder)

 

-WELAN-Hotspots

-Beschriftungen von historischen Plätzen und Häusern

-Begrüssungstafeln der Gemeinde

-Volksnahe Informationsmittel (Infotafeln, Panoramatafeln, Veranstaltungskalender, Empfangstafeln)

-Willkommenskultur mit Freundlichkeit, Engagement und Hilfsbereitschaft

-Infocenter für Natur – Kultur - Wirtschaft  -  Politik

-Ausstrahlende Beiträge durch Private und Unternehmungen (u.a. Gestaltungen von Gärten, Hauseingängen, Blumenschmuck) als Identifikation mit der Bevölkerung

 

3.3 Anlässe in Kultur- und Bewegungsbereichen

 

-Musiktage

-Openairkino

-Comedytage

-Theatertage    

-Literaturtag

-Künstlertag

-Vielfältige Märkte

-Breitensportanlässe

-Gesundheitstage

-Tanzparty +50

-Spielfeste für Jung und Alt

-Brauchtumsfeste

-Dorffeste

 

Fazit

 

Das Ambiente beeinflusst objektiv und subjektiv die Stimmung in einer Gemeinde und kann dadurch eine starke Leucht- bzw. Anziehungskraft im Alltag auslösen. Das Ganze ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern vor allem eine Sache von Mentalität, Einstellung und echter Liebe zu den Dingen im Lebensalltag.

 

Wenn Sie sich durch die Gemeinde/Region bewegen und positive und negative Situationen im Ambiente den Behörden melden***, wirkt dies normalerweise sehr schnell. /ofch 20.6.20

 

 ***Es gibt dazu bereits Gemeinde-Apps, welche nur noch angepasst werden müssen.

 

 

 

Gesellschaftliche Ortsförderung ist nicht touristische Ortsvermarktung

 

Abgrenzungsprobleme zwischen gesellschaftlicher Ortsförderung und touristischer Ortsvermarktung entsprechen den Realitäten bei Gemeinden ohne grosse Entwicklungserfolge. Eine breitabgestützte Analyse bringt klare Erkenntnisse damit Vorzeigegemeinden entstehen können!

 

1. Eine erfolgreiche Entwicklung braucht klare Begriffe

Die Standbeine von erfolgreichen Gemeindeentwicklungen sind die Wirtschaftsförderung für die Beschäftigung (inkl. Tourismus) und die gesellschaftliche Ortsförderung für die Lebensqualität der Bewohner. Diese beiden entscheidenden Bereiche sollten in der Bevölkerung mit inhaltlich zutreffenden Namensbegriffen klar erkenntlich sein. Mit einer offiziellen, gesellschaftlichen Ortsförderung entsteht ein stark anziehendes Lebensumfeld für die Bevölkerung und damit werden Zusammenarbeit bzw. Zusammenleben erleichtert, Bindungseffekte verstärkt und gezielte Synergien für eigene und gesellschaftliche Identität ermöglicht.

 

2. Die Lebensqualität ist zentral für die Ortschaftentwicklung

Bevor erfolgreich vermarktet werden kann braucht es, volkswirtschaftlich gesehen, starke Angebote und vielseitige Ortsmarken. So ist es naheliegend, dass zuerst die Voraussetzungen für eine optimale Lebensqualität geschaffen werden müssen. Dazu braucht es aber auch einen politischen Willen und eine echte Wertschätzung gegenüber einer willigen Einwohnerschaft. Dies erfordert auch eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe von allen Beteiligten.

 

3. Die gesellschaftliche Ortsförderung setzt praxisnahe Konzepte* voraus

Für die gesellschaftliche Ortsförderung existieren drei funktionierende und erprobte Modelle.

 

3.1  Die Ortsförderungsstelle ist integriert bei einer verantwortlichen Person der Behörden innerhalb des Verwaltungs-Organigramms. Sie ist auch eine Ansprechstelle für die Einwohnerschaft. 

3.2  Eine besondere Organisation ist für die Ortsförderung zuständig. Diese ist auch verantwortlich für die Zusammenarbeit mit den Behörden auf Basis von Leistungsvereinbarungen.

3.3  Mit einer unabhängigen Gesellschaft werden Ortsförderung, Wirtschaftsförderung und Ortsvermarktung unter ein Dach gestellt, wobei die Zusammenarbeit mit den Behörden in einer Zusammenarbeitsvereinbarung geregelt ist.

 

*Diese Modelle können problemlos in jedes Gemeindeorganigramm eingebettet werden. Es geht nur darum den Fokus der Gemeindeämter, neben der Wirtschaft, ebenso stark auf die gesellschaftliche Ortsförderung zu richten. 

 

4. Die Bereiche der Ortsförderung müssen genau definiert sein

Für die Lebensqualität der Bevölkerung und eine „Entwicklung nach innen“ werden vor allem fünf Hauptbereiche koordiniert. 

 

4.1. Natur und Ambiente                                              

      -Intakte Landschaft und Umweltschutz                                                                                    

      -Anziehendes Orts- und Landschaftsbild                                

      -Atmosphäre und menschlicher Umgang (Freundlichkeit, Wertschätzung Zuvorkommenheit)     

                                                                                                                            

4.2. Einrichtungen und Infrastrukturen 

       -Einladende Strassen, Wege, Plätze                                                                                             

       -Besonders aufgewertete öffentliche/historische Bauten                                                                         

       -Beruhigende Verkehrsgestaltung        

                                                                       

4.3. Veranstaltungen und  Unterhaltung   

      Kultur-/Sportbereiche                                                                                                    

                                                                                     

4.4. Gesundheit  und  Zusammenleben             

                                                                           

      -Fortbildungs-/Kursangebote                                                                                               

      -Koordinierte Vereins-/Freiwilligenarbeit                                                                                 

      -Familien-/kinder-/jugendfreundliche Angebote                                                                   

      -Einladende Altersprogramme   

      -Jahresfest für die Bevölkerung 

                                                                             

4.5. Kommunikation und Information 

       -Verständliches Kommunikationskonzept                                                                                 

       -Variierte Informationsmittel                                                                                                         

       -Einladende Infostellen bzw. Bewohner-/Besuchercenter                       

 

5. Die Besucherförderung hat Grenzen

Die touristische Ortsvermarktung ist für die professionelle Präsentation der Region mit Dienstleistungen (u.a. Auskünfte, Flyer, Broschüren, Veranstaltungsbegleitungen, Führungen) und gezielter Werbung zuständig. Die gesellschaftliche Ortsförderung gehört aber nicht zu den Kompetenzen der Ortsvermarktung durch den Tourismus.

Der momentan kriselnde Tourismus mit rund 3%-Anteil an der jährlichen Wertschöpfung hat handfeste Ursachen. Klima, Wetter, Naturprobleme, schlechte Konjunkturentwicklungen und zunehmende Konkurrenz attraktiver Regionen erschweren eine Kontinuität und z.T. auch eine Nachhaltigkeit. Zudem kann der menschliche Umgang mit Freundlichkeit und Wertschätzung nicht durch Geld ersetzt werden und dazu mindert ein ausgeprägtes Profitdenken die Anziehungskraft einer Region.   

Eine Plafonierung der staatlichen Unterstützungsgelder wäre schon lange nötig. Es ist grundsätzlich auch zu fragen, ob die Subventionen, die auf allen Staatsebenen (Bund, Kantone und Gemeinden) zur Tourismusförderung abholt werden können, zu einer freien Marktwirtschaft gehören.

 

Fazit

             

-Die gesellschaftliche Ortsförderung ist ein entscheidender Bereich in erfolgreichen Gemeinden. Für eine offizielle Umsetzung sind die Behörden oder in ihrem Namen eine besondere Organisation verantwortlich.  

-In jeder erfolgreichen Gemeinde steht die Lebensqualität für die Bewohner und nicht die Vermarktung für Besucher an erster Stelle. Entsprechend sind die personellen und finanziellen Mittel einzusetzen.

-Bei Gemeinden, wo der Tourismus ein Übergewicht hat, werden auf Kosten der Bevölkerungsmehrheit die übrigen Wirtschaftsbereiche vielfach vernachlässigt. 

-Bei der Besucherförderung ermöglichen Eigenverantwortung und Selbsthilfe mehr Kreativität und Erfolg als staatliche Subventionen. 

-Eine Zusammenarbeit zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung ist nur möglich, wenn die Kernkompetenzen und Kernaufgaben klar geregelt sind und die Ortsförderung nicht dem Diktat der Tourismusbranche ausgeliefert ist, sondern als offizielles Lead, zusammen mit der Wirtschaftsförderung, für eine positive Standortentwicklung verantwortlich ist./be 1.3.18               

 

 

Gemeindebewertungen

Suchen Sie die Bewertungen der einzelnen Gemeinden der Schweiz im Bereich der Lebensqualität auf Webseiten.    

 
 
 
 

Die Natur ist nur ein Teil der Lebensqualität  

 

Die Lebensqualität setzt sich aus allen Faktoren zusammen, welche positive Lebensbedingungen für eine Gesellschaft ermöglichen. Für die Stärke der Lebensqualität ist auch das subjektive Wohlbefinden bzw. die Lebenszufriedenheit (körperliche, psychische, soziale und immaterielle Kriterien) wichtig, welche aber weitgehend von den örtlichen Lebensvoraussetzungen beeinflusst werden. 

 

Analyse zur Lebensqualität

 

Indikatoren                                Kriterien                                        Bemerkungen

(Rote Farbe=Schwerpunkte der gesellschaftlichen Ortsförderung) 

1. Orts-/Land-

   schaftsbild

-Natur

-Klima/Wetter

-Ambiente

                                                                                                                                                                  

2. Wohnen

-Ruhe                       

-Luftgüte

-Erholungsräume/Pärke 

-Wasserqualität 

-Abfallmanagement

 

3. Infrastukturen/Mobilität

-Motorisierter Verkehr 

-Langsamverkehr   

-Öffentlicher Verkehr  

 

4. Einkaufs-

   möglichkeiten

-Food                     

-Nonfood                           

-Spezialprodukte

 

5. Gastronomie 

-Angebote

-Preisniveau     

-Ausstrahlung der Lokale

 

6. Bildung 

-Vielfalt           

-Qualitätsniveau 

-Erfolgsquoten nach   Schulabschluss

 

7. Gesundheit

    

-Grundversorgung 

-Spezialbereiche   

-Betreuungsdienste

 

8. Zusammen-

    leben

-Sicherheit                 

-Soziales Netz

-Vereinsaktivitäten   

-Familienangebote 

-Altersangebote        

 

9. Arbeitsmarkt

-Branchenvielfalt 

-Arbeitsstellenangebote 

-Einkommensniveau

 

10. (Allwetter)        Freizeitangebote

-Bereiche: Kultur/Sport

-Einrichtungen  

-Veranstaltungen

 

11. Lebens-/  Aufenthaltskosten

-Steuerbelastung       

-Gemeindegebühren          

-Wohnungsmieten 

-Immobilienpreise 

-Preis-/Leistungsverhältnis  

 

12. Behörden/

     Verwaltung

 

-Kommunikation/Information  

-Mitwirkung der Bevölkerung

-BürgerInnenservice

 

 

Fazit

Eine Gemeindeentwicklung durch eine koordinierte Standort- und Ortsförderung ist die Grundlage zur Stärkung der Lebensqualität und damit entscheidend für den Erfolg. Gesucht wird momentan eine offizielle Organisation, welche die hervorragende Lebensqualität von Gemeinden jährlich mit einem Label auszeichnet. ofch 1.11.18  

          

 
 

Die Bewertung von Gemeindebehörden

 

Die Lebensqualität der Bevölkerung wird vor allem durch die Gemeindeführung und nicht durch die Einwohner beeinflusst. Wie bei einem Unternehmen* sollten sich Behörden und Verwaltung in den Bereichen Leitung, Organisation und Vorgehen periodisch durch eine Umfrage begutachten lassen. 

Beurteilen Sie nachfolgend die einzelnen Behördepersonen einer Gemeinde mit den Noten 1 – 6 (inkl. halbe Noten) und berechnen Sie die Durchschnittsnote des ganzen Teams.

                                                                                                                                                                                    Gemeinde: …………………………………..............................

Verhaltensbereiche                                                                             Kriterien                                      Behördepersonen mit Bewertungen

                                                                                                                                                                                                                               1  2   3   4   5   6  7   8   9

 

Kommunikation und Achtung 

-fair

-wertschätzend

-konsensorientiert

                   

Offenheit und Kompromissfähigkeit

-volksnah

-integrativ

-interkulturell

                   

Dialogfähigkeit und Bescheidenheit    

-ehrlich

-vertrauenswürdig

-zurückhaltend

                                

                 

Vertrauen und Respekt

-anhörend

-empathisch

-innovativ

                        

                 

Präzision und Agilität

-zuverlässig

-konsequent

-risikobereit

                              

                 

Professionalität und Gaubwürdigkeit

-systematisch 

-fordernd

-flexibel

                          

                 

Schlusswertung

 

   Team                     

               

 

 

Fazit  


Vertrauen, Zusammenleben und Engagement in der Bevölkerung messen sich in hohem Masse an der Führungsqualität der Behörden und dies beeinflusst auch sehr stark die Ortschaftsentwicklung. Die Auswertung der Umfrage ergibt ein fundiertes Bild zur Kommunikationssituation in der Gemeinde. Wirklich erfolgreiche Gemeinden zeigen, dass für echte Fortschritte eine koordinierte und offizielle Ortsförderung unumgänglich ist./be 1.8.18

* Handelszeitung Nr.12/2018: Interview bei der Schweiz. Kaderorganisation (SKO)

 

 

Was braucht es für die Lebens-und Begegnungsqualität in Gemeinden?

 

Ambiente, Ausstrahlung und Aufenthaltsqualität sind wichtige Merkmale von bewundernswerten Gemeinden. Dahinter liegt eine gezielte „gesellschaftliche Ortsförderung“, welche zu jeder professionellen Gemeindeorganisation gehört. Fortschrittliche Gemeinden haben eine Neupositionierung der Ortsentwicklung durch eine koordinierte Ortsförderung eingeleitet, damit die Bevölkerung in der Gesellschaftsentwicklung die richtige Stellung erhält.

 

Bekanntlich wird unser Leben stark durch Natur, Wirtschaft und Gesellschaft geprägt. Was vielen Gemeinden aber vielfach fehlt, ist eine Gesamtsicht zu den Bedürfnissen aller Bevölkerungsschichten. Für eine Bevölkerungsnähe spielt nun das „Zweisäulenmodell“ mit gleichwertiger Förderung von Wirtschaft und Gesellschaft eine grundlegende Rolle.

Schaffen wir mit einer offiziellen Ortsförderung ein anziehendes Lebensumfeld für alle Bewohner. Eine solche, von der Wirtschaftsförderung unabhängige Einrichtung mit Fokus auf Natur - Ortsoptik, Einrichtungen – Infrastrukturen, Zusammenleben - Vereins-/Freiwilligenarbeit, Veranstaltungen - Unterhaltung und Kommunikation – Information, legt die Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Organisationen/Vereinen und Bevölkerung. Es geht hier um Synergien für eine praxisnahe Gesellschaftsentwicklung und nicht um Bürokratie! 

Wählen wir von den drei erprobten Modellen der Ortsförderung die richtige „Drehscheibe“ für die Attraktivität der Wohn-, Arbeits- und Freizeitregion aus.

1. Festlegung einer offiziellen Ortsförderungsstelle mit Verantwortung bei der Behörde (Präsidialabteilung und/oder eine Ortsförderungs-Kommission)  

     siehe www.visp.ch Wirtschaft - Standortmarketing

     oder

2. Auslagerung der Ortsförderung an eine spezielle Organisation, welche alle wichtigen Akteure und Bereiche der Ortsförderung der Gemeinde koordiniert, unterstützt und mit den Behörden offiziell zusammenarbeitet.       

    siehe www.5-sterne-region.ch  

    oder 

3. Übergabe der Förderung der Ortsentwicklung an eine selbsttragende Dachorganisation für Ortsentwicklung (mit Ortsförderung, Wirtschaftsförderung und Ortsvermarktung), welche durch Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft geleitet wird.      

    siehe www.spiez.ch Gemeinde – Spiez Marketing AG

Machen wir die Gemeinde durch die gesellschaftliche Ortsförderung zur „Feriendestination für den Alltag“. Eine solche Entwicklung nach innen und aussen setzt eine einheitliche Führung und ein klares Konzept mit verbindlichen Strukturen, transparenten Kompetenzen, genauen Abläufen, gesicherter Finanzierung, animierenden Menschenkontakten, offizieller Ansprech-/Geschäftsstelle und gezieltem Controlling voraus. Es braucht die Wertschätzung der Bevölkerung und nicht eine Zementierung von Partikularinteressen! 

Nutzen wir mit vielen, niederschwelligen Optimierungen und gebündelten Angeboten durch die Freiwilligenarbeit und durch Leistungsvereinbarungen mit gemeinnützigen und wirtschaftlichen Gruppierungen die starken Bindungen, die Identifikation und die Integration bei der Bevölkerung. Eine transparente Kommunikation mit gegenseitigem Respekt und ungeschminkten Berichterstattungen zur Ortsentwicklung in den Lokalmedien wirkt Wunder. Entscheidend für das Funktionieren der Ortsförderung sind regelmässige Beurteilungen von Inhalten, Organisation und Umsetzungen mit gezielten Aufwertungen bei vorhandenen Lücken.  

Setzen wir auf eine Ortsentwicklung mit einem attraktiven Lebensraum, einer nachhaltigen Lebensqualität und ein menschenfreundliches Zusammenleben. Ziel ist es, dass sich mit sozialer Verantwortung eine ausgewogene, motivierte und zufriedene Gemeinschaft entwickelt. Dazu bietet eine koordinierte und offizielle Ortsförderung als Visitenkarte einmalige und starke Voraussetzungen für alle Bevölkerungsschichten auf dem ganzen Gemeindegebiet. /ofch 1.2.19

 

Beiträge 2018

 

-Erfolgreiche Gemeindeentwicklung durch die Standortförderung 

-Untersuchung der Ortsförderung

-Vorbildhafte Ortsförderung

-Markenzeichen von Vorzeigegemeinden 

 

 

Erfolgreiche Gemeindeentwicklung durch die Ortsförderung

 

Das «Ambiente» kann eine Gemeindeentwicklung stark aufwerten und damit die Lebensqualität der ganzen Bevölkerung sichern und stärken. Es geht um die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Behörden, Organisationen und Bevölkerung, damit mehr Effizienz, gegenseitige Wertschätzung und Zusammenhalt entstehen können. Dazu werden nach dem Konzept "Sehen - Urteilen  - Handeln" nach einer sorgfältigen Situationsanalyse optimale Schrittfolgen überlegt, dann mögliche Projekte mit Prioritäten festgelegt und schlussendlich Umsetzungen etappiert durchgeführt.

 

1. Grundkonzept

-Analyse der Ist-Situation bei der gesellschaftlichen Lebensqualität auf dem ganzen Gemeindegebiet

-Diskussion über Möglichkeiten für den Ortschaftskern, die urbanen Quartiere und das ländliches Einzugsgebiet

-Planung der Aufwertungen mit Prioritäten, Etappierungen und Kosten durch die Zusammenarbeit von Behörden, Ortsförderungsstelle und Organisationen/Vereine

-Umsetzung von Projekten angepasst an die mittel- und langfristige Planung

-Regelmässige Kontrolle der Entwicklung der Ortsförderung                      

 

2. Raster für die wichtigsten Projektthemen

 

2.1. MITWELT und AMBIENTE

-«Grünes Band» in der Ortschaft (Bäume, Sträucher, Blumen, Rasenplätze, Gärten)

-Wasserstellen (Brunnen, Wasserspiele)

-Ruheplätze

 

2.2. EINRICHTUNGEN und INFRASTRUKTUREN

-Aussichtspunktort für das Gemeindegebiet

-Verkehrsberuhigung:

   -Tempoeinschränkungen in gewissen Strassen

   -Parkplatzordnung: Kurzzeitplätze und v.a. Parkplätze an der Peripherie mit Shuttlebus

   -Durchmischte Begegnungszonen für alle

   -Fussgängerzonen im Zentrum

   -Leitwegsystem für den Langsamverkehr statt ein Schilderwald

-einheitliche Möbelierung des öffentlichen Raums

-einladende Beleuchtungen bei Strassen, Plätzen, Fassaden

-Verschönerungen des Raums durch Flaggen, Banner, Kunstobjekte

-Erholungspark

-Besondere Treffpunkte in den Quartieren

-Ruheecken und Bänke

-Spielecken für alle

-Themenwege für Geschichte, Geografie, Natur, Kultur, Wirtschaft

-Vernetzte Bewegungs-/Sportanlagen

 

Einladungen an Private und Unternehmen für freiwillige Aufwertungsbeiträge:

-anziehende Hauseingänge

-Blumenschmuck rund um den Wohnsitz

-einladende Gaststättengestaltung

-vielseitige Einkaufsstätten mit Nischenangeboten bei einheimischen Produkten und Dienstleistungen

-Permanente Schaufensterecken mit koordinierten Beiträgen zur einheimischen Kultur und Geschichte

 

2.3. VERANSTALTUNGEN und UNTERHALTUNG

-verschiedenartige Märkte

-Tage der offenen Türe in den verschiedenen Wirtschaftssektoren

-Führungen für die Bevölkerung in den Bereichen Geschichte, Natur, Soziales

-Veranstaltungen mit Musik, Theater, Kino, Literatur, Kunst, Tanz, Gesundheit, Sport

-Bevölkerungsfeste

 

2.4.  GESUNDHEIT und ZUSAMMENLEBEN 

-Gesundheits-/Bewegungstag

-Flanier-/Spazierwegnetz

-Integration: Koordinierte Freiwilligenarbeitsstelle, Familien-, Jugend-, Altersarbeitsstelle

 

 2.5. KOMMUNIKATION und INFORMATION

-Einheitlicher Veranstaltungskalender

-geografische Infotafeln mit Angeboten der Gemeinde

-Begrüssungstafeln der Gemeinde

-Infozentrum zu Natur, Geografie, Geschichte, Kultur und Wirtschaft

-App für Mitteilungen an die Behörden zu positiven und negativen Situationen in der Gemeinde

 

3. Fazit

 

Für die Behörden stehen Animation, Koordination und Information für die Bevölkerung immer im Zentrum der gesellschaftlichen Ortsförderung. Solange die Lebensqualität der Bevölkerung nicht gezielt mess- und spürbar optimiert wird, versagt die Führung in einem der zentralsten Bereiche der Gemeindeentwicklung!  

 

 

Untersuchung der Ortsförderung  

 

«Zukunftsgestaltung in der Gemeinde Emmen»  (Bachelor-Arbeit von Patrizia Niederöst 2016, Fachhochschule Luzern) 

 

1. Die Themen der Ortsförderung  (Bereichsbezoge oder projektbezoge Bearbeitung)

 

-Ortsgestaltung und Infrastrukturen

-Wirtschaft (u.a.Unternehmen und Gastro)

-Veranstaltungen und Feste

-Gesundheit und Bewegung

-Kultur und Sport

-Soziales und Bildung

-Bürgeranliegen und Beratung

-Information und Zusammenarbeit  

 

Fazit: Der Nutzen und die Akzeptanz der Projekte müssen regelmässig überprüft werden. 

 

2. Strategien für Umsetzungen

2.1 Zielsetzungen 

Förderung von Gemeinsinn, Bindungen, Wohlfahrt, Integration und Demokratieverständnis

 

2.2 Vorgehen 

Bewahrung, Erneuerung, Weiterentwicklung, Umstrukturierung, Neuentwicklung von Bereichen der Ortsförderung

 

2.3 Mittel 

2.3.1 Organisation

-Vorstand mit breiter Vertretung der Gemeindeakteure, Geschäftsstelle und Ausschuss, 

  

2.3.2 Voraussetzungen für die Vereinsarbeit

-Politischer Wille für die Zusammenarbeit in der Gemeinde

-Politische Verankerung: Organisatonsvertretungen/Ansprechstellen/Behörden 

-Netzwerkaufbau mit lokaler Verankerung  

-Festlegung von Rahmenbedingungen, Leistungsvereinbarungen und Kontaktstelle/Kontaktpersonen

-Suche von Imagepflege, Zusammenhalt und Synergien

-Wahrnehmung des Vereins in der Bevölkerung durch Taten und Informationen

-Einbringen von Erfahrung und Engagement durch verschiedene Exponenten 

-Gezielte Kommunikation und Information

 

2.3.3 Synergien

Zusammenarbeit zwischen

-Profit- und Nonprofit-Organisationen. 

-Unternehmer und Privatorganisationen/Vereine 

-Gemeindebehörden und Organisationen/Vereine  

 

3. Konkrete Projekte

-Honorierung der Freiwilligenarbeit (u.a. Auszeichnungen)

-Nachbarschaftshilfe

-Wohnen im Alter

-Gesundheit durch Bewegung (Bewegungstag und Seifenkistenrennen)

-Vernetzte Projekte zwischen verschiedenen Bereichen  

-Spez. Märkte (u.a. Biomarkt)               

-Kauf-/Tausch-Aktionen

-Sprachkurse

-Party + 40

-Oldtimer-Treffen

-Kulturveranstaltung: Museumsnacht

-Gemeindevergleiche mit Bewertungen in der Ortsförderung  

-Umfragen zur Ortsförderung

-Regelmässiges Treffen von Vereins-Präsidenten aller Hauptakteure

-Fortbildungsangebote im Bereich der Ortsförderung

 

Persönliche Schlussfolgerung

Die Untersuchung hat nicht viele neue Erkenntnisse aufgezeigt, aber sie hat die grundlegenden Kriterien und Umsetzungsmassnahmen für eine verstärkte und erfolgreiche Ortsförderung klar bestätigt. Dies ist entscheidend für die Praxis./be 1.4.17

   

                                

"Mit regelmässigen Auszeichnungen wird der Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt."

  

Vorbildhafte Ortsförderung

 

Die erfolgreichste Gemeinde der Deutschschweiz im ländlichen Raum heisst Beromünster      

  

In der Ortschaftentwicklung gehört die gesellschaftliche „Ortsförderung“ zusammen mit der „Wirtschaftsförderung“ zu den wichtigsten Standbeinen für eine optimale Lebensqualität der Bevölkerung. Eine vernetzte Ortsförderung ist die Grundlage für Wohnlichkeit, Attraktivität und Wertschöpfung, von der die Wirtschaft und Gesellschaft stark profitieren können. Damit wird ersichtlich, dass in jeder erfolgreiche Gemeinde die koordinierte Ortsförderung im Zentrum steht.

In einer Untersuchung der Informationen auf verschiedenen Webseiten und weiteren Rückfragen durch die „Ortsförderung Schweiz“, wurde Beromünster/LU mit der besten Ortsförderung des Jahres 2015 (Organisation, Abläufe und Umsetzungen) unter den ländlichen Gemeinden der Deutschschweiz ausgewählt. 

Anzeiger Michelsamt | Nr. 48 | 1. Dezember 2016 Beromünster aktuell, S.12  

 

Bewertungsgrundlagen

Bereiche                                                                                                                            Ja Nein

1. Gibt es eine Organisationen welche für die Ortsförderung in der Gemeinde      

    zuständig ist? (Behörde, Vereine u.a.)

x  
2. Realisieren Organisationen und Vereine Beiträge für die Ortsförderung? x  

3. Ist die Ortsförderung in allen 5 Hauptbereichen (Ambiente/Umwelt,

    Einrichtungen/Infrastrukturen, Veranstaltungen/Produkte, Zusammenleben/

    Sicherheit und Kommunikation/Information) aktiv?

x  
4. Werden regelmässig Projekte zur Ortsförderung geplant und realisiert? x  
5. Gibt es ein offizielles Ortsförderungs-Konzept in der Gemeinde? x  

6. Gibt es eine offizielle Koordination der Ortsförderung mit einer transparenten

    Auslegeordnung, einer mittelfristigen Planung und einer Prioritätensetzung?

x  

7.  Ist eine Ortsförderung-Stelle der Gemeinde offiziell bei den Behörden

     angesiedelt?

x  

8.  Wird die Ortsförderung durch die Gemeinde mit einer behördlichen

      Kontaktperson, Leistungsaufträgen und genügend finanzieller Unterstützung  

      offiziell an eine spezielle Organisation übertragen?

x  

9. Übernimmt eine finanziell selbsttragende Organisation mit Vertretern aus

     Wirtschaft, Gesellschaft und Politik die offizielle Ortsförderung?

  x

10. Gibt es in der Ortsförderung eine institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen

      Behörden und Akteuren aus der Bevölkerung?

x  
11. Wird in der Gemeinde ein offizielles Controlling zur Ortsförderung eingesetzt? x  

12. Gibt es in der Gemeinde zur Ortsförderung eine offizielle Jahresbilanz mit

      Rechenschaftsbericht?

x  

Schlusswertung: 

 sehr gut bis gut: 12x – 8x  JA   genügend: 7x-5x JA     schwach: 4x-1x JA

11x

  

                                                                                                                                     1.9.16


Fazit: Beurteilen Sie selber die Ausgestaltung und Stärke der gesellschaftlichen Ortsförderung in Ihrer Gemeinde.

                                                                                                                                                                             

 

Markenzeichen von erfolgreichen Gemeinden

 

Was soll überhaupt die gesellschaftliche Ortsförderung? Dies können nur Gemeinden beantworten, in denen eine Ortsförderung für die eigene Bevölkerung funktioniert. Es geht hier darum bestimmte Angebote aus dem Gemeindeorganigramm zusammen mit verschiedenen Akteuren zu koordinieren bzw. zu realisieren. Entscheidend ist, dass eine solche Stelle direkt bei den Behörden liegt oder eine besondere Organisation mit den Behörden offiziell zusammenarbeitet und alles im Gemeindebudget ausgewiesen wird.

 

Betrachten wir im Folgenden den Grundraster mit den Hauptbereichen einer erfolgsversprechenden Ortsförderung.

1. Umwelt - Ambiente

Konkrete Vorschläge

Einrichtungen - Infrastrukturen

Konkrete Vorschläge

Orts-/Landschaftsbild

-«Grünes Band» in der ganzen Ortschaft mit Bäumen, Sträuchern, Blumen undWasserstellen/Brunnen

-Einschränkung des Schilderwaldes im öffentlichen Raum

-Werbeflächen/Werbemittel mit dezentem Einsatz

-Mobilität

 

-Fusswegleitsystem für den Langsamverkehr

-ÖV-Netz

-Beruhigungskonzept für motorisiertes Verkehrsnetz

-Dezentrale Parkplätze mit Shuttlediensten

-Verteilte Radabstellplätze

-Sauberkeit

-Reinigungs-/Abfallkonzept

-Baustellenorganisation mit einladenden Einfassungen zur Attraktion für die eigene Region

-Aufwertungen des öffentlichen Raums

 

-Beflaggung

-Dekorationen

-Banner mit Bildern von Persönlichkeiten und Traditionen

-Fassadenschmuck

-Einheitliche «Möbelierung» des öffentlichen Raums

-Anziehende Beleuchtungen

-Plätze/Wege mit Kunstobjekten

-Orts-Präsentation in Schaufenstern

-Ruhe

-Verkehrseinschränkungen

-Begegnungszonen

-Ruheecken

3.Veranstaltungen

   – Unterhaltung

 

 

 

-Kulturangebote

 

-Rundgänge/Rundfahrten auf dem ganzen Gemeindegebiet

-Kulturprogramm mit Musik,Theater, Comedy, Kunst-präsentationen, Nachtleben

-Markttage

-Volkstheater

-Tanzabende

-Erzähltreffen

 

2. Einrichtungen -

   Infrastrukturen

 

-Bewegung/Sport

 

-Bewegungstage für alle

-Gesundheitstage

-Tiertrackingtouren

-Kultur

-Fotosammlung zur Ortsgeschichte

-Themenwege zur Natur, Geografie, Kultur

-Aussichtspunkte mit Panoramatafeln u. Feuerstellen

 

4. Zusammenleben-

    Organisationen

 

 

 

-Bevölkerungsfest

-Aktion Gesunde Ernährung

-Sauberkeitstag

-Öffentliche Vereinsprogramme fürs ganze Jahr

-Konzept koordinierte Freiwilligenarbeit

-Familienarbeitprogramm

-Jugendarbeitsprogramm

-Nachbarschaftshilfe

-Altersarbeitsprogramm

-Migration/Integrationsarbeitsprogramm

-Tage der offenen Türe bei verschiedenen Unternehmen

-Gemeindeauszeichnung für Ortsförderungsbeiträge 

Parkanlagen

-Ruheecken mit Bänken Bäumen, Sträuchern, Blumen

-Wasserstellen/Brunnen

-Spielecken

-Gesellschaftsspiele-Anlage

-Freiluft-Bühne für Aufführungen

 

5. Kommunikation

   - Information

 

-Freizeiträume

-Spielplätze

-Themenwege zu Natur und Kultur

-Audiowege

-Skulpturenwege

-Wanderwegnetz mit Aussichtspunkten, Feuerstellen an Flüssen, Seen, Schluchten und Höhlen

-Aussichtspunkteroute mit Panoramatafeln und Feuerstellen

-Entdeckungswege zu alten Stätten

-Laufträff

-Bike-/Skatepark

-Seil-/Kletterpark

-Wassersportplatz

-See-/Flussbadestellen

-Barfuss-/Kneippweg

-Schneesporträume (Schlittelbahn, Langlauf, Ski, Schneeschuhlaufen, Eislaufen)

-Geocaching

-Foxtrail

-Allwetterplätze/Räume

-Transparente  

Kommunikation

-klares Konzept

-prägendes Motto

-einladendes Label

-Gaststätten

 

-einheimische Angebotspalette

-sichtbares Qualitätsniveau

-Gemütliches Ambiente

-Variierte

Informationsmittel

 

-Veranstaltungskalender 

-Gratisführungen auf dem ganzen Gemeidegebiet

-Ortseingangstafeln mit Infos zu Aktuellem

-Flyer für die Örtlichkeit

-Webseite der Gemeinde

-WELAN auf öffentlichen Plätzen und Gebäuden

-Videofilm zur Region

-Newsletter

-Netzpläne: zum Langsamverkehr (Spazier-/Wanderwege, Bikewege) und ÖV

-Kurzinfos mit Kleintäfelchen zu hist. Wegen und Plätzen

-Präsentationsunterlagen für die Örtlichkeit

 

 

-gezielter Infoservice

 

-Melde-/Vorschlagswesen für Aufwertungsvorschläge (App)

-Ortsförderungsveranstaltungen für die Bevölkerung

-Auskunftsstellen für die Bevölkerung mir Bewohner-/Besuchercenter

 

Fazit 

Wenn man die Vorzeigegemeinden bei der Ortsförderung analysiert merkt man, dass diese nicht in den hintersten Rängen der kantonalen Steuer-statistik zu finden sind, im Gegenteil! Es ist nicht nur die Natur, welche die Lebensqualität von Gemeinden und Bevölkerung beeinflusst!/ofch 25.11.18

 

 

 

 

BEITRÄGE  2016  +  2017  

 

THEMEN

 

-STILLSTAND in einer Region - eine Aussensicht

-Standortförderung: Wenn nur HARTE FAKTEN zählen...

-Die Ortsförderung als GRUNDLAGE DER ORTSVERMARKTUNG 

-Ortsförderung auf REISEN

-KRITERIEN für eine Gemeindebeurteilung

-Projektunterlagen THEMENWEGE

-ORGANISATIONSUNTERLAGEN und Dokumentationen für die Ortsförderung


 

 

                    

Stillstand in einer Region  - eine Aussensicht 

Stillstände sind nachvollziehbare Reaktionen bei einseitigen und praxisfernen Entwicklungen. Solche Situationen sind menschen- und nicht gottgemacht. Ein „elitäres Denken“ mit Abgehobenheit, Arroganz und Besserwisserei in der Führung einer Gemeinde wird durch die Bevölkerungsmehrheit schnell wahrgenommen. Die Folgen eines fehlenden Gespür‘s für die Bevölkerung sind dann entsprechende "Quittungen" bei Abstimmungen bzw. Wahlen mit gegenseitige Blockaden.  

Nur auf der Grundlage von dauernd gepflegten, sachlichen und praxisnahen Diskussionen und nicht durch Ideologien, Partikularinteressen und realitätsfremden Ansichten entstehen Erfolge, welche auch die hohen Beanspruchungen in den Behördetätigkeiten reduzieren. Entscheidend ist dabei Bürgernähe und dass das Volk nicht als Störfaktor empfunden wird. Nur wenn die Behörden transparent und uneigennützig der Bevölkerung dienen, kann Vertrauen aufgebaut werden. Behördeklausuren nützen nur etwas, wenn die Fakten (u.a. Machtansprüche, Dünkel des Besserwissens, Eigeninteressen) klar auf den Tisch kommen und die Schuld am Bevölkerungswiderstand nicht einfach der mangelnden Kommunikation behördeseits zugeschoben wird.

Potente Unternehmen in einer Region anzusiedeln ist sicher nicht einfach, doch mit einer echten Öffnung durch Entgegenkommen, einem Geben vor dem Nehmen und mit mehr Geist als Geld sind die meisten Probleme lösbar, wenn man nicht unter sich bleiben will. -  Eine erfolgreiche Sozialpolitik kann sicher nur eingeleitet werden, wenn mit angesiedelten, starken Wirtschaftsunternehmen genügend Steuersubstrat geneniert werden kann. Es sind aber nicht die räumlichen, sondern weitgehend die menschlichen Distanzen und Mentalitäten die dies verhindern. Auch der Gemeinderang in der kantonalen Steuerstatistik ist weitgehend der Ausdruck hausgemachter Unzulänglichkeiten. Als Entschuldigung darf aber der Fokus nicht auf ausserkantonale, höhere Gemeindesteuerbelastungen gelenkt werden, um damit die eigenen Schwächen schönzureden.  

Die Wirtschaftsförderung und die gesellschaftliche Ortsförderung sind die wichtigsten Stützen für eine nachhaltige Stärkung der Ortschaftentwicklung. Es braucht wenig volkswirtschaftliches Wissen um zu merken, dass bevor vermarktet und verkauft wird, starke Angebote in allen Bereichen und für alle Bevölkerungsschichten vorhanden sein müssen! Deshalb kann nur eine offiziell anerkannte und koordinierende „Ortsförderungsstelle“ grundlegende Aufwertungen für eine vielseitige Lebensqualität und Ortsattraktivität schaffen. 

 

Fazit:

Eine optimale Ortschaftentwicklung ergibt sich, neben der Wirtschaftsförderung, durch die gesellschaftliche Ortsförderung. Erst wenn starke Voraussetzungen geschaffen sind, können Tourismusorganisationen, als Teil des Dienstleistungssektors, wirklich nachhaltige Auftritte in der Vermarktung inszenieren./be1.03.18

 

 

 

Ortschaftenwicklung: Wenn nur harte Fakten zählen...

 

Rankings sind in Mode und dies für Gemeindevergleiche einzusetzen ist faszinierend, verbirgt aber in den Konsequenzen auch Probleme, wenn eine Ausgewogenheit in den Bewertungskriterien fehlt. Es gibt Erhebungen und Auswertungen mit „harten“, klar messbaren Indikatoren. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Neben der Bevölkerungsstruktur, dem Wohnen, dem Arbeitsmarkt, der Versorgung, der Mobilität, der Sicherheit und den Steuern gibt es auch „weiche“, schwierig messbare Faktoren, welche die Lebensqualität beeinflussen. Was die wirtschaftlichen Aspekte angeht sind harte Fakten sicher naheliegend, doch bei der gesellschaftlichen Ortsförderung müssen auch Kriterien Platz haben, welche das Lebensgefühl in der ganzen Gemeinde widerspiegeln.

Es sind dies die Qualität 

-beim Ambiente   

-bei Natur/Umwelt   -  Einrichtungen/Infrastrukturen  -  Veranstaltungen/Unterhaltung  -  Gesundheit/Zusammenleben  -  Bildung/Kultur- Sport   

-bei Kommunikation/Information

Eine starke Ortsförderung braucht professionelle Strukturen und eine offizielle Stellung in der Gemeinde, sonst bringt sie für die Ortschaftentwicklung wenig positive Effekte. Damit ist auch gesagt, dass man ein faires Gemeinderanking mit den Kriterien der Wirtschaftsförderung und der gesellschaftlichen Ortsförderung messen müsste und der Durchschnitt beider Bereiche die Schlussbewertung bilden sollte./of 1.9.17

 

 

 

Die Ortsförderung als Grundlage der Ortsvermarktung 

 

Für eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung sind die Wirtschaftsförderung und die Ortsförderung für die Lebensqualität, Attraktivität und Wertschöpfung einer Gemeinde entscheidend. Hingegen ist die Vermarktung einer Region das Kerngeschäft von touristischen Organisationen, wie Gastonomieunternehmen, Hotellerie und Auskunftsstellen. Dieser Dienstleistungsbereich hat mit der Ortsförderung nur indirekt etwas zu tun: Bekanntlich müssen vorerst bei Einrichtungen, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Produkten, Bildung, Gesundheit, Soziales, Sicherheit und Kommunikation starke Angebote vorhanden sein, damit diese ausstrahlen und für Besucher erfolgreich vermarktet werden können. Hier trägt die Ortsförderung die Hauptverantwortung. Schweizweit ist die Ortsvermarktung durchschnittlich mit 3% an der Gesamtwertschöpfung der Wirtschaft beteiligt und es sind rund 4% aller Arbeitskräfte eingesetzt. Es wäre für die Bevölkerungsmehrheit von Vorteil, dass das Dienstleistungsunternehmen Tourismus privatisiert wird und auf eigenen Beinen steht, statt immer wieder Subventionen zu reklamieren. Eigeninitiative, Selbstverantwortung und nachhaltige Lösungen durch die Betroffenen sollten im Mittelpunkt stehen. Zudem ist eine Zusammenarbeit mit entsprechendenSynergien zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung nur möglich, wenn die Kompetenzen und Kernaufgaben klar geregelt sind und die Ortsförderung nicht dem Diktat der Tourismusbranche ausgeliefert ist, sondern zusammen mit der Wirtschaftsförderung das offizielle Lead in der Gemeindeentwicklung innehat./of 1.10.16  

 

 

Ortsförderung auf Reisen 

                                                     

«Wer die Welt verstehen will, muss sie sehen.»

Neben kurzen Ferien um vom Alltag abzuschalten (u.a. Vergnügungsaufenthalte mit Shopping, Unterhaltung, Kulinarik, Wellness und Sonnenbaden), sind längere Reisen in Kleingruppen eine sehr nachhaltige Alternative. So können Länder und Völker vertieft in der natürlichen Umgebung, in der Wirtschaftssituation und in der überlieferten Kultur erlebt und kennengelernt werden. Zusätzlich wird die Willkommenskultur und die in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik eingebettete Lebensqualität der Bevölkerung zum Nachdenken anregen. Reisen ist, mit mehr oder weniger Anstrengung, in jedem Alter möglich, aber mit der zunehmenden Lebenserfahrung kann Erlebtes besser hinterfragt und beurteilt werden. Wenn bewusst das Gesehene in irgendeiner Form festgehalten wird (u. a. Tagebuch, Gedankensammlung, Kennzahlen und Fotoreihe), können Sie jederzeit auch ihre Meinung fundiert zu verschiedenen Themen glaubwürdig einbringen.

Auf einer mehrmonatigen Reise durch Australien, Vietnam, Kambodscha, Laos, Burma, Thailand und Singapore erlebte ich viele Ähnlichkeiten im Denken und Tun der Bevölkerung.  

 

Erfolgskonzepte einzelner Länder müssen nicht unseren Vorstellungen entsprechen

 

„Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen. Wir müssen zu ihnen hingehen, um zu erfahren wie es mit ihnen steht“ (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Hier einige Erfahrungen und Aussagen:

-Wohlstand, Wohlfahrt und Stabilität sind sicher entscheidende Pfeiler für die Lebensqualität und ein positives Lebensgefühl.  

-Der kulturell-religiöse Hintergrund beeinflusst stark die Motivation und die Arbeit einer Region.

-Training (inkl. Drill) in der Bildung ist die Basis für Kreativität und Innovationen.

-Hartes Arbeiten und Erfolgshunger sind Zeichen von Engagement und Glaube.

-Armut muss kein Grund zur Resignation sein, wenn eine echte Glaubensbasis und ein starker Wille vorhanden sind.

-Die dauernde Diskussion über die individuellen Menschenrechte kann kontraproduktiv sein, denn für das minimale Funktionieren eines Staates sind zuerst die kollektiven Menschenrechte entscheidend und erst in zweiter Linie die individuellen.

-Die Technokratie kann für einzelne Staaten ganz klar die angepasstere und bessere Erfolgsformel sein als eine Demokratie.

 

Die Empfangskultur ist eine Sache der Mentalität

 

„Man kann den Kopf der Menschen mit Geld erkaufen, aber Herz und Seele muss man erobern.“ (Caroline Lim)

 

Für das sich Aufgehoben fühlen und es auch zu sein braucht es vor allem

-einladende Freundlichkeit

-gekonntes Einfühlungsvermögen     

-liebevolles  Dienenkönnen                                                                               

-anregende Hilfsbereitschaft

-natürliche Offenheit 

 

Fazit

 

Wer nie weggegangen ist, versteht die Heimkehrenden nicht“. (Walter Ludin)

 

-Bewusstes Reisen öffnet die Augen für die entscheidenden Grundlagen einer positiven Gesellschaftsentwicklung durch die gezielte Ortsförderung.

-Eine liebenswürdige Empfangskultur ist entscheidend für die Erlebnisstärke einer Region.

-Design, Inszenierungen und Installationen sind vielfach Worthülsen, verunstalten die Natur und sprechen nur Minderheiten an./be 1.4.17

 

Quelle: Reise 2016/17 nach Australien und 7 Länder in Südostasien/be  

  

 

 

Kriterien für eine Gemeidebeurteilung

 WS OF Umfrage 2

                                                                                                                                                                                                 be 15.3.16

 

 

 

PROJEKTBLATT  "THEMENWEG"

 

IDEE und ZIELE

 

Erlebnisrundgang als Themenweg für die Bevölkerung: Präsentation der Ortschaft/Region in den Bereichen Natur, Geschichte, Wirtschaft und Kultur.

 

KONZEPT 

Ganzjähriger Themenweg auf einem Spazier-/Wanderrundweg mit versch. Informationen zu Geschichte, Kunst, kulinarischen „Versuchungen“ und Landschaftspanorama unter dem Motto „Leben gestern und heute“

 

UMSETZUNG

-Zusammenstellung eines kleinen Projektteams mit Suche von versch. Personen für die Mitgestaltung aus versch. Institutionen, Vereinigungen und Organisationen

-Erstellung eines prov. Projektplans mit

            -Schwerpunktthemen in Texten und Bildern

            -Routenplan mit Start/Ziel, Höhenprofil, Distanzangaben, Richtungspfeile mit Kleber   

            -Plan von Erlebnisstellen, Sehenswürdigkeiten und Angeboten auf den Wegabschnitten

            -Aufführung der Sponsoren und Gönner auf den Infotafeln 

           -ÖV-Einbettung der Route, Parkplatzangebote, WC-Stellen, Feuerstellen, Spielplätze, Raststätten    

  

-Abgabe der Projektskizze an versch. Stellen  zur Vernehmlassung  

-Erstellung eines def. Projektrasters*** an Hand der Kommentare mit Zeit- Material- und Kostenplan

-Suche von Sponsoren und Gönnern  

-Planung und Durchführung der Arbeitsabläufe:    

-Entwurf der Tafeln mit Bildern und Kurztexten zu den Schwerpunkthemen

-Vernehmlassung  durch 2-3 Stellen/Fachpersonen in der Gemeinde

-Planung Rahmen-Gestelle, Farbe und Standorte

-Definitive Gestaltung der Tafeln mit Texten und Bildern

-Bewilligungs-Eingabe für die Tafelstandorte und Wege

-Einholung von Offerten

-Budgeterstellung

-Auftragsvergaben

-Herstellung von Tafeln und Gestellen

-Installation der Tafeln, Gestelle und Richtungspfeile an den bezeichneten Stellen durch

 Fachleute

-Entwurf/Herstellung eines Flyers zum Themenweg

             -Planung von Aktivitäten auf bei den Infostationen in den Bereichen Bewegung, Geschichtsabschnitte, Kunstobjekte, Flora und

              Produkte aus vergangenen Zeiten                           

             -Einrichtung der Plätze

-Eröffnung des Weges

-Information der Öffentlichkeit und mit Internetauftritt und Facebook mit Fotoreihe

-Eröffnung des Themenweges mit der Bevölkerung und den Behörden             

             -Schlussabrechnung

 

***Planungsraster

-WAS?                     Schwerpunktthemen, Route und Standorte
-WIE?                      Gestaltung 
-WANN?                  Termine und Zeitaufwand
-Kosten?                  Materialien und Gestaltung

-Unterstützung?       Sponsoren und Gönner

-WER                       Verantwortlichkeiten  

                                                                                                                                                                                                    of/1.9.16

 

 

 ORGANISATIONSUNTERLAGEN 

 

Die folgenden Unterlagen erleichtern die Arbeit einer Koordinationsstelle für Ortsförderung.

OF Web Dokumentation A

 

OF Web Dokumentation 2 AOF Web Dokumentation 3 AOF Web Dokumentation 4 AOF Web Dokumentation 5 AOF Web Dokumentation 6 AOF Web Dokumentation 7 AOF Web Dokumentation 8 AOF Web Dokumentation 9 AOF Web Dokumentation 10 AOF Web 2 Dokumentation BOF Web 2 Dokumentation 2 BOF Web 2 Dokumentation 3 BOF Web 2 Dokumentation 4 BOF Web 2 Dokumentation 5 B

                                                                                                                                                                                          1.9.16