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Die Ortsförderung verstärkt Synergien unter den Gemeindeakteuren.

 

 

 

Beiträge 2018 

 

 

-Erfolgreiche Gemeindeentwicklung durch die Standortförderung 

-Untersuchung der Ortsförderung

-Vorbildhafte Ortsförderung

-Markenzeichen von Vorzeigegemeinden 

 

 

 

Erfolgreiche Gemeindeentwicklung durch die Ortsförderung

 

Das «Ambiente» kann eine Gemeindeentwicklung stark aufwerten und damit die Lebensqualität der ganzen Bevölkerung sichern und stärken. Es geht um die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Behörden, Organisationen und Bevölkerung, damit mehr Effizienz, gegenseitige Wertschätzung und Zusammenhalt entstehen können. Dazu werden nach dem Konzept "Sehen - Urteilen  - Handeln" nach einer sorgfältigen Situationsanalyse optimale Schrittfolgen überlegt, dann mögliche Projekte mit Prioritäten festgelegt und schlussendlich Umsetzungen etappiert durchgeführt.

 

1. Grundkonzept

-Analyse der Ist-Situation bei der gesellschaftlichen Lebensqualität auf dem ganzen Gemeindegebiet

-Diskussion über Möglichkeiten für den Ortschaftskern, die urbanen Quartiere und das ländliches Einzugsgebiet

-Planung der Aufwertungen mit Prioritäten, Etappierungen und Kosten durch die Zusammenarbeit von Behörden, Ortsförderungsstelle und Organisationen/Vereine

-Umsetzung von Projekten angepasst an die mittel- und langfristige Planung

-Regelmässige Kontrolle der Entwicklung der Ortsförderung                      

 

2. Raster für die wichtigsten Projektthemen

 

2.1. MITWELT und AMBIENTE

-«Grünes Band» in der Ortschaft (Bäume, Sträucher, Blumen, Rasenplätze, Gärten)

-Wasserstellen (Brunnen, Wasserspiele)

-Ruheplätze

 

2.2. EINRICHTUNGEN und INFRASTRUKTUREN

-Aussichtspunktort für das Gemeindegebiet

-Verkehrsberuhigung:

   -Tempoeinschränkungen in gewissen Strassen

   -Parkplatzordnung: Kurzzeitplätze und v.a. Parkplätze an der Peripherie mit Shuttlebus

   -Durchmischte Begegnungszonen für alle

   -Fussgängerzonen im Zentrum

   -Leitwegsystem für den Langsamverkehr statt ein Schilderwald

-einheitliche Möbelierung des öffentlichen Raums

-einladende Beleuchtungen bei Strassen, Plätzen, Fassaden

-Verschönerungen des Raums durch Flaggen, Banner, Kunstobjekte

-Erholungspark

-Besondere Treffpunkte in den Quartieren

-Ruheecken und Bänke

-Spielecken für alle

-Themenwege für Geschichte, Geografie, Natur, Kultur, Wirtschaft

-Vernetzte Bewegungs-/Sportanlagen

 

Einladungen an Private und Unternehmen für freiwillige Aufwertungsbeiträge:

-anziehende Hauseingänge

-Blumenschmuck rund um den Wohnsitz

-einladende Gaststättengestaltung

-vielseitige Einkaufsstätten mit Nischenangeboten bei einheimischen Produkten und Dienstleistungen

-Permanente Schaufensterecken mit koordinierten Beiträgen zur einheimischen Kultur und Geschichte

 

2.3. VERANSTALTUNGEN und UNTERHALTUNG

-verschiedenartige Märkte

-Tage der offenen Türe in den verschiedenen Wirtschaftssektoren

-Führungen für die Bevölkerung in den Bereichen Geschichte, Natur, Soziales

-Veranstaltungen mit Musik, Theater, Kino, Literatur, Kunst, Tanz, Gesundheit, Sport

-Bevölkerungsfeste

 

2.4.  GESUNDHEIT und ZUSAMMENLEBEN 

-Gesundheits-/Bewegungstag

-Flanier-/Spazierwegnetz

-Integration: Koordinierte Freiwilligenarbeitsstelle, Familien-, Jugend-, Altersarbeitsstelle

 

 2.5. KOMMUNIKATION und INFORMATION

-Einheitlicher Veranstaltungskalender

-geografische Infotafeln mit Angeboten der Gemeinde

-Begrüssungstafeln der Gemeinde

-Infozentrum zu Natur, Geografie, Geschichte, Kultur und Wirtschaft

-App für Mitteilungen an die Behörden zu positiven und negativen Situationen in der Gemeinde

 

3. Fazit

 

Für die Behörden stehen Animation, Koordination und Information für die Bevölkerung immer im Zentrum der gesellschaftlichen Ortsförderung. Solange die Lebensqualität der Bevölkerung nicht gezielt mess- und spürbar optimiert wird, versagt die Führung in einem der zentralsten Bereiche der Gemeindeentwicklung!  

 

 

Untersuchung der Ortsförderung  

 

«Zukunftsgestaltung in der Gemeinde Emmen»  (Bachelor-Arbeit von Patrizia Niederöst 2016, Fachhochschule Luzern) 

 

1. Die Themen der Ortsförderung  (Bereichsbezoge oder projektbezoge Bearbeitung)

 

-Ortsgestaltung und Infrastrukturen

-Wirtschaft (u.a.Unternehmen und Gastro)

-Veranstaltungen und Feste

-Gesundheit und Bewegung

-Kultur und Sport

-Soziales und Bildung

-Bürgeranliegen und Beratung

-Information und Zusammenarbeit  

 

Fazit: Der Nutzen und die Akzeptanz der Projekte müssen regelmässig überprüft werden. 

 

2. Strategien für Umsetzungen

2.1 Zielsetzungen 

Förderung von Gemeinsinn, Bindungen, Wohlfahrt, Integration und Demokratieverständnis

 

2.2 Vorgehen 

Bewahrung, Erneuerung, Weiterentwicklung, Umstrukturierung, Neuentwicklung von Bereichen der Ortsförderung

 

2.3 Mittel 

2.3.1 Organisation

-Vorstand mit breiter Vertretung der Gemeindeakteure, Geschäftsstelle und Ausschuss, 

  

2.3.2 Voraussetzungen für die Vereinsarbeit

-Politischer Wille für die Zusammenarbeit in der Gemeinde

-Politische Verankerung: Organisatonsvertretungen/Ansprechstellen/Behörden 

-Netzwerkaufbau mit lokaler Verankerung  

-Festlegung von Rahmenbedingungen, Leistungsvereinbarungen und Kontaktstelle/Kontaktpersonen

-Suche von Imagepflege, Zusammenhalt und Synergien

-Wahrnehmung des Vereins in der Bevölkerung durch Taten und Informationen

-Einbringen von Erfahrung und Engagement durch verschiedene Exponenten 

-Gezielte Kommunikation und Information

 

2.3.3 Synergien

Zusammenarbeit zwischen

-Profit- und Nonprofit-Organisationen. 

-Unternehmer und Privatorganisationen/Vereine 

-Gemeindebehörden und Organisationen/Vereine  

 

3. Konkrete Projekte

-Honorierung der Freiwilligenarbeit (u.a. Auszeichnungen)

-Nachbarschaftshilfe

-Wohnen im Alter

-Gesundheit durch Bewegung (Bewegungstag und Seifenkistenrennen)

-Vernetzte Projekte zwischen verschiedenen Bereichen  

-Spez. Märkte (u.a. Biomarkt)               

-Kauf-/Tausch-Aktionen

-Sprachkurse

-Party + 40

-Oldtimer-Treffen

-Kulturveranstaltung: Museumsnacht

-Gemeindevergleiche mit Bewertungen in der Ortsförderung  

-Umfragen zur Ortsförderung

-Regelmässiges Treffen von Vereins-Präsidenten aller Hauptakteure

-Fortbildungsangebote im Bereich der Ortsförderung

 

Persönliche Schlussfolgerung

Die Untersuchung hat nicht viele neue Erkenntnisse aufgezeigt, aber sie hat die grundlegenden Kriterien und Umsetzungsmassnahmen für eine verstärkte und erfolgreiche Ortsförderung klar bestätigt. Dies ist entscheidend für die Praxis./be 1.4.17

   

                                

"Mit regelmässigen Auszeichnungen wird der Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt."

  

Vorbildhafte Ortsförderung

 

Die erfolgreichste Gemeinde der Deutschschweiz im ländlichen Raum heisst Beromünster      

  

In der Ortschaftentwicklung gehört die gesellschaftliche „Ortsförderung“ zusammen mit der „Wirtschaftsförderung“ zu den wichtigsten Standbeinen für eine optimale Lebensqualität der Bevölkerung. Eine vernetzte Ortsförderung ist die Grundlage für Wohnlichkeit, Attraktivität und Wertschöpfung, von der die Wirtschaft und Gesellschaft stark profitieren können. Damit wird ersichtlich, dass in jeder erfolgreiche Gemeinde die koordinierte Ortsförderung im Zentrum steht.

In einer Untersuchung der Informationen auf verschiedenen Webseiten und weiteren Rückfragen durch die „Ortsförderung Schweiz“, wurde Beromünster/LU mit der besten Ortsförderung des Jahres 2015 (Organisation, Abläufe und Umsetzungen) unter den ländlichen Gemeinden der Deutschschweiz ausgewählt. 

Anzeiger Michelsamt | Nr. 48 | 1. Dezember 2016 Beromünster aktuell, S.12  

 

Bewertungsgrundlagen

Bereiche                                                                                                                            Ja Nein

1. Gibt es eine Organisationen welche für die Ortsförderung in der Gemeinde      

    zuständig ist? (Behörde, Vereine u.a.)

x  
2. Realisieren Organisationen und Vereine Beiträge für die Ortsförderung? x  

3. Ist die Ortsförderung in allen 5 Hauptbereichen (Ambiente/Umwelt,

    Einrichtungen/Infrastrukturen, Veranstaltungen/Produkte, Zusammenleben/

    Sicherheit und Kommunikation/Information) aktiv?

x  
4. Werden regelmässig Projekte zur Ortsförderung geplant und realisiert? x  
5. Gibt es ein offizielles Ortsförderungs-Konzept in der Gemeinde? x  

6. Gibt es eine offizielle Koordination der Ortsförderung mit einer transparenten

    Auslegeordnung, einer mittelfristigen Planung und einer Prioritätensetzung?

x  

7.  Ist eine Ortsförderung-Stelle der Gemeinde offiziell bei den Behörden

     angesiedelt?

x  

8.  Wird die Ortsförderung durch die Gemeinde mit einer behördlichen

      Kontaktperson, Leistungsaufträgen und genügend finanzieller Unterstützung  

      offiziell an eine spezielle Organisation übertragen?

x  

9. Übernimmt eine finanziell selbsttragende Organisation mit Vertretern aus

     Wirtschaft, Gesellschaft und Politik die offizielle Ortsförderung?

  x

10. Gibt es in der Ortsförderung eine institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen

      Behörden und Akteuren aus der Bevölkerung?

x  
11. Wird in der Gemeinde ein offizielles Controlling zur Ortsförderung eingesetzt? x  

12. Gibt es in der Gemeinde zur Ortsförderung eine offizielle Jahresbilanz mit

      Rechenschaftsbericht?

x  

Schlusswertung: 

 sehr gut bis gut: 12x – 8x  JA   genügend: 7x-5x JA     schwach: 4x-1x JA

11x

  

                                                                                                                                     1.9.16


Fazit: Beurteilen Sie selber die Ausgestaltung und Stärke der gesellschaftlichen Ortsförderung in Ihrer Gemeinde.

                                                                                                                                                                             

 

Markenzeichen von erfolgreichen Gemeinden

 

Was soll überhaupt die gesellschaftliche Ortsförderung? Dies können nur Gemeinden beantworten, in denen eine Ortsförderung für die eigene Bevölkerung funktioniert. Es geht hier darum bestimmte Angebote aus dem Gemeindeorganigramm zusammen mit verschiedenen Akteuren zu koordinieren bzw. zu realisieren. Entscheidend ist, dass eine solche Stelle direkt bei den Behörden liegt oder eine besondere Organisation mit den Behörden offiziell zusammenarbeitet und alles im Gemeindebudget ausgewiesen wird.

 

Betrachten wir im Folgenden den Grundraster mit den Hauptbereichen einer erfolgsversprechenden Ortsförderung.

1. Umwelt - Ambiente

Konkrete Vorschläge

Einrichtungen - Infrastrukturen

Konkrete Vorschläge

Orts-/Landschaftsbild

-«Grünes Band» in der ganzen Ortschaft mit Bäumen, Sträuchern, Blumen undWasserstellen/Brunnen

-Einschränkung des Schilderwaldes im öffentlichen Raum

-Werbeflächen/Werbemittel mit dezentem Einsatz

-Mobilität

 

-Fusswegleitsystem für den Langsamverkehr

-ÖV-Netz

-Beruhigungskonzept für motorisiertes Verkehrsnetz

-Dezentrale Parkplätze mit Shuttlediensten

-Verteilte Radabstellplätze

-Sauberkeit

-Reinigungs-/Abfallkonzept

-Baustellenorganisation mit einladenden Einfassungen zur Attraktion für die eigene Region

-Aufwertungen des öffentlichen Raums

 

-Beflaggung

-Dekorationen

-Banner mit Bildern von Persönlichkeiten und Traditionen

-Fassadenschmuck

-Einheitliche «Möbelierung» des öffentlichen Raums

-Anziehende Beleuchtungen

-Plätze/Wege mit Kunstobjekten

-Orts-Präsentation in Schaufenstern

-Ruhe

-Verkehrseinschränkungen

-Begegnungszonen

-Ruheecken

3.Veranstaltungen

   – Unterhaltung

 

 

 

-Kulturangebote

 

-Rundgänge/Rundfahrten auf dem ganzen Gemeindegebiet

-Kulturprogramm mit Musik,Theater, Comedy, Kunst-präsentationen, Nachtleben

-Markttage

-Volkstheater

-Tanzabende

-Erzähltreffen

 

2. Einrichtungen -

   Infrastrukturen

 

-Bewegung/Sport

 

-Bewegungstage für alle

-Gesundheitstage

-Tiertrackingtouren

-Kultur

-Fotosammlung zur Ortsgeschichte

-Themenwege zur Natur, Geografie, Kultur

-Aussichtspunkte mit Panoramatafeln u. Feuerstellen

 

4. Zusammenleben-

    Organisationen

 

 

 

-Bevölkerungsfest

-Aktion Gesunde Ernährung

-Sauberkeitstag

-Öffentliche Vereinsprogramme fürs ganze Jahr

-Konzept koordinierte Freiwilligenarbeit

-Familienarbeitprogramm

-Jugendarbeitsprogramm

-Nachbarschaftshilfe

-Altersarbeitsprogramm

-Migration/Integrationsarbeitsprogramm

-Tage der offenen Türe bei verschiedenen Unternehmen

-Gemeindeauszeichnung für Ortsförderungsbeiträge 

Parkanlagen

-Ruheecken mit Bänken Bäumen, Sträuchern, Blumen

-Wasserstellen/Brunnen

-Spielecken

-Gesellschaftsspiele-Anlage

-Freiluft-Bühne für Aufführungen

 

5. Kommunikation

   - Information

 

-Freizeiträume

-Spielplätze

-Themenwege zu Natur und Kultur

-Audiowege

-Skulpturenwege

-Wanderwegnetz mit Aussichtspunkten, Feuerstellen an Flüssen, Seen, Schluchten und Höhlen

-Aussichtspunkteroute mit Panoramatafeln und Feuerstellen

-Entdeckungswege zu alten Stätten

-Laufträff

-Bike-/Skatepark

-Seil-/Kletterpark

-Wassersportplatz

-See-/Flussbadestellen

-Barfuss-/Kneippweg

-Schneesporträume (Schlittelbahn, Langlauf, Ski, Schneeschuhlaufen, Eislaufen)

-Geocaching

-Foxtrail

-Allwetterplätze/Räume

-Transparente  

Kommunikation

-klares Konzept

-prägendes Motto

-einladendes Label

-Gaststätten

 

-einheimische Angebotspalette

-sichtbares Qualitätsniveau

-Gemütliches Ambiente

-Variierte

Informationsmittel

 

-Veranstaltungskalender 

-Gratisführungen auf dem ganzen Gemeidegebiet

-Ortseingangstafeln mit Infos zu Aktuellem

-Flyer für die Örtlichkeit

-Webseite der Gemeinde

-WELAN auf öffentlichen Plätzen und Gebäuden

-Videofilm zur Region

-Newsletter

-Netzpläne: zum Langsamverkehr (Spazier-/Wanderwege, Bikewege) und ÖV

-Kurzinfos mit Kleintäfelchen zu hist. Wegen und Plätzen

-Präsentationsunterlagen für die Örtlichkeit

 

 

-gezielter Infoservice

 

-Melde-/Vorschlagswesen für Aufwertungsvorschläge (App)

-Ortsförderungsveranstaltungen für die Bevölkerung

-Auskunftsstellen für die Bevölkerung mir Bewohner-/Besuchercenter

 

Fazit 

Wenn man die Vorzeigegemeinden bei der Ortsförderung analysiert merkt man, dass diese nicht in den hintersten Rängen der kantonalen Steuer-statistik zu finden sind, im Gegenteil! Es ist nicht nur die Natur, welche die Lebensqualität von Gemeinden und Bevölkerung beeinflusst!/ofch 25.11.18

 

 

 

 

BEITRÄGE  2016  +  2017  

 

PRESSEBEITRÄGE  -  PROJEKTKONZEPTE   -

ORGANISATIONSUNTERLAGEN       

 

 

THEMEN

 

-STILLSTAND in einer Region - eine Aussensicht

-Standortförderung: Wenn nur HARTE FAKTEN zählen...

-Die Ortsförderung als GRUNDLAGE DER ORTSVERMARKTUNG 

-Ortsförderung auf REISEN

-KRITERIEN für eine Gemeindebeurteilung

-Projektunterlagen THEMENWEGE

-ORGANISATIONSUNTERLAGEN und Dokumentationen für die Ortsförderung


 

 

 

PRESSEBEITRÄGE     

   

                    

Stillstand in einer Region  - eine Aussensicht 

Stillstände sind nachvollziehbare Reaktionen bei einseitigen und praxisfernen Entwicklungen. Solche Situationen sind menschen- und nicht gottgemacht. Ein „elitäres Denken“ mit Abgehobenheit, Arroganz und Besserwisserei in der Führung einer Gemeinde wird durch die Bevölkerungsmehrheit schnell wahrgenommen. Die Folgen eines fehlenden Gespür‘s für die Bevölkerung sind dann entsprechende "Quittungen" bei Abstimmungen bzw. Wahlen mit gegenseitige Blockaden.  

Nur auf der Grundlage von dauernd gepflegten, sachlichen und praxisnahen Diskussionen und nicht durch Ideologien, Partikularinteressen und realitätsfremden Ansichten entstehen Erfolge, welche auch die hohen Beanspruchungen in den Behördetätigkeiten reduzieren. Entscheidend ist dabei Bürgernähe und dass das Volk nicht als Störfaktor empfunden wird. Nur wenn die Behörden transparent und uneigennützig der Bevölkerung dienen, kann Vertrauen aufgebaut werden. Behördeklausuren nützen nur etwas, wenn die Fakten (u.a. Machtansprüche, Dünkel des Besserwissens, Eigeninteressen) klar auf den Tisch kommen und die Schuld am Bevölkerungswiderstand nicht einfach der mangelnden Kommunikation behördeseits zugeschoben wird.

Potente Unternehmen in einer Region anzusiedeln ist sicher nicht einfach, doch mit einer echten Öffnung durch Entgegenkommen, einem Geben vor dem Nehmen und mit mehr Geist als Geld sind die meisten Probleme lösbar, wenn man nicht unter sich bleiben will. -  Eine erfolgreiche Sozialpolitik kann sicher nur eingeleitet werden, wenn mit angesiedelten, starken Wirtschaftsunternehmen genügend Steuersubstrat geneniert werden kann. Es sind aber nicht die räumlichen, sondern weitgehend die menschlichen Distanzen und Mentalitäten die dies verhindern. Auch der Gemeinderang in der kantonalen Steuerstatistik ist weitgehend der Ausdruck hausgemachter Unzulänglichkeiten. Als Entschuldigung darf aber der Fokus nicht auf ausserkantonale, höhere Gemeindesteuerbelastungen gelenkt werden, um damit die eigenen Schwächen schönzureden.  

Die Wirtschaftsförderung und die gesellschaftliche Ortsförderung sind die wichtigsten Stützen für eine nachhaltige Stärkung der Ortschaftentwicklung. Es braucht wenig volkswirtschaftliches Wissen um zu merken, dass bevor vermarktet und verkauft wird, starke Angebote in allen Bereichen und für alle Bevölkerungsschichten vorhanden sein müssen! Deshalb kann nur eine offiziell anerkannte und koordinierende „Ortsförderungsstelle“ grundlegende Aufwertungen für eine vielseitige Lebensqualität und Ortsattraktivität schaffen. 

 

Fazit:

Eine optimale Ortschaftentwicklung ergibt sich, neben der Wirtschaftsförderung, durch die gesellschaftliche Ortsförderung. Erst wenn starke Voraussetzungen geschaffen sind, können Tourismusorganisationen, als Teil des Dienstleistungssektors, wirklich nachhaltige Auftritte in der Vermarktung inszenieren./be1.03.18

 

 

 

Ortschaftenwicklung: Wenn nur harte Fakten zählen...

 

Rankings sind in Mode und dies für Gemeindevergleiche einzusetzen ist faszinierend, verbirgt aber in den Konsequenzen auch Probleme, wenn eine Ausgewogenheit in den Bewertungskriterien fehlt. Es gibt Erhebungen und Auswertungen mit „harten“, klar messbaren Indikatoren. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Neben der Bevölkerungsstruktur, dem Wohnen, dem Arbeitsmarkt, der Versorgung, der Mobilität, der Sicherheit und den Steuern gibt es auch „weiche“, schwierig messbare Faktoren, welche die Lebensqualität beeinflussen. Was die wirtschaftlichen Aspekte angeht sind harte Fakten sicher naheliegend, doch bei der gesellschaftlichen Ortsförderung müssen auch Kriterien Platz haben, welche das Lebensgefühl in der ganzen Gemeinde widerspiegeln.

Es sind dies die Qualität 

-beim Ambiente   

-bei Natur/Umwelt   -  Einrichtungen/Infrastrukturen  -  Veranstaltungen/Unterhaltung  -  Gesundheit/Zusammenleben  -  Bildung/Kultur- Sport   

-bei Kommunikation/Information

Eine starke Ortsförderung braucht professionelle Strukturen und eine offizielle Stellung in der Gemeinde, sonst bringt sie für die Ortschaftentwicklung wenig positive Effekte. Damit ist auch gesagt, dass man ein faires Gemeinderanking mit den Kriterien der Wirtschaftsförderung und der gesellschaftlichen Ortsförderung messen müsste und der Durchschnitt beider Bereiche die Schlussbewertung bilden sollte./of 1.9.17

 

 

 

Die Ortsförderung als Grundlage der Ortsvermarktung 

 

Für eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung sind die Wirtschaftsförderung und die Ortsförderung für die Lebensqualität, Attraktivität und Wertschöpfung einer Gemeinde entscheidend. Hingegen ist die Vermarktung einer Region das Kerngeschäft von touristischen Organisationen, wie Gastonomieunternehmen, Hotellerie und Auskunftsstellen. Dieser Dienstleistungsbereich hat mit der Ortsförderung nur indirekt etwas zu tun: Bekanntlich müssen vorerst bei Einrichtungen, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Produkten, Bildung, Gesundheit, Soziales, Sicherheit und Kommunikation starke Angebote vorhanden sein, damit diese ausstrahlen und für Besucher erfolgreich vermarktet werden können. Hier trägt die Ortsförderung die Hauptverantwortung. Schweizweit ist die Ortsvermarktung durchschnittlich mit 3% an der Gesamtwertschöpfung der Wirtschaft beteiligt und es sind rund 4% aller Arbeitskräfte eingesetzt. Es wäre für die Bevölkerungsmehrheit von Vorteil, dass das Dienstleistungsunternehmen Tourismus privatisiert wird und auf eigenen Beinen steht, statt immer wieder Subventionen zu reklamieren. Eigeninitiative, Selbstverantwortung und nachhaltige Lösungen durch die Betroffenen sollten im Mittelpunkt stehen. Zudem ist eine Zusammenarbeit mit entsprechendenSynergien zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung nur möglich, wenn die Kompetenzen und Kernaufgaben klar geregelt sind und die Ortsförderung nicht dem Diktat der Tourismusbranche ausgeliefert ist, sondern zusammen mit der Wirtschaftsförderung das offizielle Lead in der Gemeindeentwicklung innehat./of 1.10.16  

 

 

Ortsförderung auf Reisen 

                                                     

«Wer die Welt verstehen will, muss sie sehen.»

Neben kurzen Ferien um vom Alltag abzuschalten (u.a. Vergnügungsaufenthalte mit Shopping, Unterhaltung, Kulinarik, Wellness und Sonnenbaden), sind längere Reisen in Kleingruppen eine sehr nachhaltige Alternative. So können Länder und Völker vertieft in der natürlichen Umgebung, in der Wirtschaftssituation und in der überlieferten Kultur erlebt und kennengelernt werden. Zusätzlich wird die Willkommenskultur und die in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik eingebettete Lebensqualität der Bevölkerung zum Nachdenken anregen. Reisen ist, mit mehr oder weniger Anstrengung, in jedem Alter möglich, aber mit der zunehmenden Lebenserfahrung kann Erlebtes besser hinterfragt und beurteilt werden. Wenn bewusst das Gesehene in irgendeiner Form festgehalten wird (u. a. Tagebuch, Gedankensammlung, Kennzahlen und Fotoreihe), können Sie jederzeit auch ihre Meinung fundiert zu verschiedenen Themen glaubwürdig einbringen.

Auf einer mehrmonatigen Reise durch Australien, Vietnam, Kambodscha, Laos, Burma, Thailand und Singapore erlebte ich viele Ähnlichkeiten im Denken und Tun der Bevölkerung.  

 

Erfolgskonzepte einzelner Länder müssen nicht unseren Vorstellungen entsprechen

 

„Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen. Wir müssen zu ihnen hingehen, um zu erfahren wie es mit ihnen steht“ (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Hier einige Erfahrungen und Aussagen:

-Wohlstand, Wohlfahrt und Stabilität sind sicher entscheidende Pfeiler für die Lebensqualität und ein positives Lebensgefühl.  

-Der kulturell-religiöse Hintergrund beeinflusst stark die Motivation und die Arbeit einer Region.

-Training (inkl. Drill) in der Bildung ist die Basis für Kreativität und Innovationen.

-Hartes Arbeiten und Erfolgshunger sind Zeichen von Engagement und Glaube.

-Armut muss kein Grund zur Resignation sein, wenn eine echte Glaubensbasis und ein starker Wille vorhanden sind.

-Die dauernde Diskussion über die individuellen Menschenrechte kann kontraproduktiv sein, denn für das minimale Funktionieren eines Staates sind zuerst die kollektiven Menschenrechte entscheidend und erst in zweiter Linie die individuellen.

-Die Technokratie kann für einzelne Staaten ganz klar die angepasstere und bessere Erfolgsformel sein als eine Demokratie.

 

Die Empfangskultur ist eine Sache der Mentalität

 

„Man kann den Kopf der Menschen mit Geld erkaufen, aber Herz und Seele muss man erobern.“ (Caroline Lim)

 

Für das sich Aufgehoben fühlen und es auch zu sein braucht es vor allem

-einladende Freundlichkeit

-gekonntes Einfühlungsvermögen     

-liebevolles  Dienenkönnen                                                                               

-anregende Hilfsbereitschaft

-natürliche Offenheit 

 

Fazit

 

Wer nie weggegangen ist, versteht die Heimkehrenden nicht“. (Walter Ludin)

 

-Bewusstes Reisen öffnet die Augen für die entscheidenden Grundlagen einer positiven Gesellschaftsentwicklung durch die gezielte Ortsförderung.

-Eine liebenswürdige Empfangskultur ist entscheidend für die Erlebnisstärke einer Region.

-Design, Inszenierungen und Installationen sind vielfach Worthülsen, verunstalten die Natur und sprechen nur Minderheiten an./be 1.4.17

 

Quelle: Reise 2016/17 nach Australien und 7 Länder in Südostasien/be  

  

 

 

Kriterien für eine Gemeidebeurteilung

 WS OF Umfrage 2

                                                                                                                                                                                                 be 15.3.16

 

 

PROJEKTKONZEPTE

 

 

PROJEKTBLATT  "THEMENWEG"

 

IDEE und ZIELE

 

Erlebnisrundgang als Themenweg für die Bevölkerung: Präsentation der Ortschaft/Region in den Bereichen Natur, Geschichte, Wirtschaft und Kultur.

 

KONZEPT 

Ganzjähriger Themenweg auf einem Spazier-/Wanderrundweg mit versch. Informationen zu Geschichte, Kunst, kulinarischen „Versuchungen“ und Landschaftspanorama unter dem Motto „Leben gestern und heute“

 

UMSETZUNG

-Zusammenstellung eines kleinen Projektteams mit Suche von versch. Personen für die Mitgestaltung aus versch. Institutionen, Vereinigungen und Organisationen

-Erstellung eines prov. Projektplans mit

            -Schwerpunktthemen in Texten und Bildern

            -Routenplan mit Start/Ziel, Höhenprofil, Distanzangaben, Richtungspfeile mit Kleber   

            -Plan von Erlebnisstellen, Sehenswürdigkeiten und Angeboten auf den Wegabschnitten

            -Aufführung der Sponsoren und Gönner auf den Infotafeln 

           -ÖV-Einbettung der Route, Parkplatzangebote, WC-Stellen, Feuerstellen, Spielplätze, Raststätten    

  

-Abgabe der Projektskizze an versch. Stellen  zur Vernehmlassung  

-Erstellung eines def. Projektrasters*** an Hand der Kommentare mit Zeit- Material- und Kostenplan

-Suche von Sponsoren und Gönnern  

-Planung und Durchführung der Arbeitsabläufe:    

-Entwurf der Tafeln mit Bildern und Kurztexten zu den Schwerpunkthemen

-Vernehmlassung  durch 2-3 Stellen/Fachpersonen in der Gemeinde

-Planung Rahmen-Gestelle, Farbe und Standorte

-Definitive Gestaltung der Tafeln mit Texten und Bildern

-Bewilligungs-Eingabe für die Tafelstandorte und Wege

-Einholung von Offerten

-Budgeterstellung

-Auftragsvergaben

-Herstellung von Tafeln und Gestellen

-Installation der Tafeln, Gestelle und Richtungspfeile an den bezeichneten Stellen durch

 Fachleute

-Entwurf/Herstellung eines Flyers zum Themenweg

             -Planung von Aktivitäten auf bei den Infostationen in den Bereichen Bewegung, Geschichtsabschnitte, Kunstobjekte, Flora und

              Produkte aus vergangenen Zeiten                           

             -Einrichtung der Plätze

-Eröffnung des Weges

-Information der Öffentlichkeit und mit Internetauftritt und Facebook mit Fotoreihe

-Eröffnung des Themenweges mit der Bevölkerung und den Behörden             

             -Schlussabrechnung

 

***Planungsraster

-WAS?                     Schwerpunktthemen, Route und Standorte
-WIE?                      Gestaltung 
-WANN?                  Termine und Zeitaufwand
-Kosten?                  Materialien und Gestaltung

-Unterstützung?       Sponsoren und Gönner

-WER                       Verantwortlichkeiten  

                                                                                                                                                                                                    of/1.9.16

 

 

 ORGANISATIONSUNTERLAGEN 

 

Die folgenden Unterlagen erleichtern die Arbeit einer Koordinationsstelle für Ortsförderung.

OF Web Dokumentation A

 

OF Web Dokumentation 2 AOF Web Dokumentation 3 AOF Web Dokumentation 4 AOF Web Dokumentation 5 AOF Web Dokumentation 6 AOF Web Dokumentation 7 AOF Web Dokumentation 8 AOF Web Dokumentation 9 AOF Web Dokumentation 10 AOF Web 2 Dokumentation BOF Web 2 Dokumentation 2 BOF Web 2 Dokumentation 3 BOF Web 2 Dokumentation 4 BOF Web 2 Dokumentation 5 B

                                                                                                                                                                                          1.9.16