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Grundlagen

Grundlgen 5 

 

 

 

 

 

 

Die Ortsförderung stärkt das Vertrauen der Bevölkerung.

 

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GRUNDSÄTZLICHES - GEMEINDEBEWERTUNG   -

ERHEBUNG 

 

THEMEN

 

-So gelingt die gesellslchaftliche Ortsförderung

-ABC der Ortsförderung

-Gemeinden zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung

-Machen Sie sich ein Bild von der Ortsförderung in Ihrer Wohngemeinde

-Bevölkerungsumfrage zur Ortsförderung

 

 

 

GRUNDSÄTZLICHES

 

 

So gelingt die gesellschaftliche Ortsförderung

 

 

Von einer starken Lebensqualität profitieren alle Volksschichten. Deshalb brauchen wir heute mehr kritische Menschen und Medien, die unpopuläre Situationen zu Ortschaftentwicklungen ansprechen, statt diese schön zu reden. Mit verschiedenen Meinungen aus der Bevölkerung betrachten wir im Folgenden den Einfluss der gesellschaftlichen Ortsförderung auf die Lebensqualität, die Volksnähe und die Entwicklung in Gemeinden.  

 

                                                                                                                                                                              images Volksnhe

1. Die Ortsförderung entscheidet über die Stärke der Lebensqualität 

                

„Die gesellschaftliche Ortsförderung gehört, neben der Wirtschaftsförderung, für die Gemeinden und Quartiere in Agglomerationen bzw. Städten zum wichtigsten Instrument einer nachhaltigen Innenentwicklung, damit für den Alltag der Bevölkerung (Wohnen, Arbeit und Freizeit) ein anziehendes Umfeld geschaffen werden kann."             

"In wirklich erfolgreichen Gemeinden ist die offizielle Ortsförderung eine Drehscheibe für eine positive Gesellschaftsentwicklung. Mit einer koordinierten und ins Gemeindeleben eingebetteten Ortsförderung nehmen positive Lebensgefühle, Identifikation und Zusammenhalt in der Bevölkerung spürbar zu. Dabei wäre es auch wichtig, dass Private in ihrer Umgebung das Bild des Quartiers durch kleine Beiträge aufwerten." 

„Erst eine sicht- hör- und spürbare Wertschätzung der gesellschaftlichen Ortsförderung durch die Behörden und Gemeindeakteure gibt den Bewohnern das Gefühl, dass die Lebensqualität in der Gemeinde wirklich ernst genommen wird."

"Eine politisch getragene Koordination der gesellschaftlichen Ortsförderung ist für ein Umfeld mit Harmonie, Identifikation und Integration unumgänglich. Von einer solchen Visitenkarte können Wirtschaft und Bevölkerung stark profitieren.“ 

„Die Ortsförderung versucht anziehende Aufenthalts- und Begegnungsorte zu fördern, damit Anonymität und Verödungen in Quartieren und Strassenzügen verhindert und mit einem attraktiven Ortsbild die Aktivitäten der Bevölkerung in der eigenen Umgebung gesteigert werden können."  

„Der Begriff Geschmack als Vorliebe definiert, ist sicher ein persönliches Werturteil im ethisch-moralischen und sozialen Sinn. Doch bilden sich mit der Zeit in der breiten Bevölkerung allgemeingültige Standards für ein starkes Ambiente. Damit beeinflusst ein ausgeprägter Sinn für  Ästhetik die Ausstrahlung und Wohnlichkeit einer Örtlichkeit ganz entscheidend."

„Mit der Ortsförderung gilt es das Lebenswerte zu erhalten bzw. zu fördern. Dazu gehören auch eine intakte Landschaft und Umwelt, welche aber auch eine spürbare Wertschöpfung erbringen müssen und nicht nur eine Parklandschaft zur individuellen Erholung bleiben dürfen, sonst müsst man dies finanziell entgelten."  

                                                                                                                                                                                  image Vo

2. Die Ortsförderung bringt mehr Volksnähe

       

„Eine sachbezogene Kommunikation ist die Voraussetzung für eine echte Zusammenarbeit und volkswirtschaftliches Denken. So muss die Bevölkerung zum Zusammengehen eingeladen und immer miteinbezogen werden. Dabei verstärkt eine echte Anerkennung der Freiwilligenarbeit auch Engagement, Identifikation und Stolz in der Bevölkerung. Eine Ortsförderungsstelle ist auch eine Plattform, wo sich Menschen jeglichen Alters und Vereine direkt in die Gemeindezukunft einbringen und mit ihr auseinandersetzen können.“  

"Es geht nicht um ein Einmischen bei den Akteuren, sondern um die Stärkung von Synergien. Eine organisierte Ortsförderung bringt starke Bindungseffekte. Damit fühlen sich Menschen verstanden, sozial aufgehoben und auch emotional ernst genommen. Zusätzlich braucht es aber Vertrauen, Respekt, Wertschätzung, Freundlichkeit, Dienen und Anstand, um die dringenden Gegengewichte zu den zunehmenden Unverbindlichkeiten in unserer Gesellschaft zu schaffen.“ 

„Nur mit klaren „Aussensichten“ können wichtige Kriterien für die Ortsförderung ins richtige Licht gestellt und Partikularinteressen neutralisiert werden. Zentral müssen eine sachliche Information und Kommunikation mit belegten Fakten und Zahlen sein. Solange aber Eigennutz, trotz dauerdem Ruf nach Zusammenarbeit, durch verbändelte Platzhirsche und Interessenfilz alltäglich ist, gehören Blockaden in der Gemeindeentwicklung zum Alltag. Das Untersichbleibenwollen von Exponenten von Gemeinden mit dem Dünkel des Besserwissens, Besserkönnens und des Mehrbesserseins verhindert die dringend notwendige Öffnung für Fortschritte zugunsten aller Bevölkerungsschichten.“ 

„In der Ortsförderung haben verschiedene Werthaltungen Platz. Wutbürgerinnen mit ihren Einwänden entstehen aber nicht einfach, sondern werden durch Menschen gemacht. Mit diesem Unwort wird Macht zementiert, indem Unangepasste gebrandmarkt, bzw. ausgegrenzt werden, damit Seilschaften ihre Interessen durchzuboxen können. Was fehlt, ist letzlich mehr Herz für die Bevölkerung!“

„Wirtschaftliche Organisationen, u.a. bäuerlichen Genossenschaften, sollten sich für öffentliche Infrastrukturbereiche und damit für die Ortsförderung und Bevölkerung auch finanziell stark engagieren, statt nur die eigenen (Immobilien) Profite zu maximieren und die entstehenden Folgekosten den Steuerzahlern zu überlassen." 

"Die Ortsförderung wird vielerorts stark vernachlässigt und ist auch vielfach inexistent. Die Erfahrung zeigt: Wer für die eigene Bevölkerung in der Innenpolitik versagt, kompensiert dies meistens in der Aussenpolitik mit der Tourismusförderung. Diese hat unverhältnismässig hohe Subventionen auf allen Ebenen im Vergleich zu ihrer jährlichen Wertschöpfung (CH: pro Jahr durchschnittlich 3%-Wertschöpfungsanteil und 4% der  Arbeitsstellen) und bringt Profite für einige Dienstleister, nicht aber für die grosse Bevölkerungsmehrheit." 

"Die Ortsförderung darf nicht dem Diktat der Tourismusbranche ausgeliefert sein, denn eine Vermarktungsorganisation verfolgt andere Interessen. Eine Krämermentalität verstärkt die Situation zusätzlich. Es gibt aber Unternehmer, welche wegen der einschüchternden Meinungsdiktatur durch touristische Interessengruppen eine Geschäftsgefährdung befürchten und deshalb einfach schweigen bzw. nicht öffentlich zur Ortsförderung stehen dürfen." 

„Worte können stärker als Taten sein. Eine kritische Presse muss der gesellschaftlichen Ortsförderung einen ebenso grossen Raum wie der Wirtschaftsförderung anbieten. Es braucht gleich lange Spiesse, denn eine gesellschaftliche Ortsförderung ist mehr als Wirtschaft und Tourismus!" 

„Solange eine gewisse, regionale „Monopolpresse“ nur eine Standortsentwicklung durch Gutmenschen, viel Eigenlob (um Abonnenten, Inserenten, eigenes Überleben zu sichern) und den Tourismus als zentralen Wirtschaftsmotor propagiert, verkennt sie volkswirtschaftlich-gesellschaftliche Tatsachen. Da zudem grossmehrheitlich nur die Äusserlichkeiten und Schönheiten einer Region im Zentrum stehen, werden durch mangelnde Substanz die Stärkung der "inneren" Lebensqualität der Bevölkerung vernachlässigt. 

                                                                                                                                                                          images Strukturen

3. Die Ortsförderung ermöglicht praxisnahe Entwicklungen 

 

„Eine Koordination der Ortsförderung für ein Wohlfühlambiente muss zentral bei den Behörden angesiedelt, professionell geführt, durch die Verwaltung gezielt unterstützt und in offizieller Zusammenarbeit mit der Bevölkerung umgesetzt werden. Die Aufgleisung der gesellschaftlichen Ortsförderung durch profitorientierte Organisationen bringt aus vielen Erfahrungen keine nachhaltigen Fortschritte.“  

„Die Ortsförderung hat einen viel höheren Stellenwert als die Besucherförderung und muss deshalb entsprechend finanziell unterstützt werden. Konsequente Leistungsvereinbarungen zwischen Behörden und mitarbeitenden Organisationen sind die Grundlagen für eine anerkennende Zusammenarbeit und nur mit einem professionellen Controlling bleibt die Entwicklung für Wirtschaft und Bevölkerung transparent.“

"Das Vorgehen von Behörden, ohne bindende Zusammenarbeit und garantierte Finanzunterstützung, die gesellschaftliche Ortsförderung einfach einem Verein ohne Verträge, Leistungsaufträge und garantierter Finanzunterstützung zu überlassen, ist völlig unprofessionell.  Aufwertungen in der Lebensqualität für die Bevölkerung durch eine offizielle Ortsförderungsstelle sollten mit einem jährlichen Minimalbetrag von Fr. 4.-- pro Einwohner im Gemeindebudget ausgewiesen sein."

"Wo wenig gegeben wird, kann nicht Vieles erwartet werden! Innovation setzt immer harte Arbeit voraus, spielt aber bei der Entwicklung von starken Standortmarken für Produkte und Dienstleistungen und damit für die Attraktivität einer Gemeinde eine entscheidende Rolle. Es sollte auch naheliegend sein, dass bevor vermarktet und verkauft wird, starke Angebote in allen Bereichen für alle Bevölkerungskreise vorhanden sein müssen. Deshalb ist in wirtschaftlich-gesellschaftlich erfolgreichen Gemeinden die koordinierte Ortsförderung zentral und auch eine Chefsache!"

„Eine Unterordnung zugunsten einer gemeinsamen Sache ist ein Beitrag zur Harmonie zwischen den Akteuren einer Gemeinde, was aber auch echte, gegenseitige Wertschätzung voraussetzt. Dazu braucht es mehr Demut, also ein Dienen und nicht individuelles oder vereinsmässiges Machtstreben mit Ausgrenzungen von Menschen und Organisationen.“ 

„Es dürfen durch bestimmte Organisationen und Personen keine Parallelstrukturen entstehen, d.h. die Kräfte müssen für das Gemeinwohl der Bevölkerung einheitlich gebündelt werden. Damit wird das Wohlfühlambiente gestärkt, was Engagement und Aktivitäten steigert und eine fortschrittliche Lebenskultur fördert." 

„Für positive Entwicklungen braucht es eine weitsichtige Ermöglichungspolitik! Nur eine klare Aufgabentrennung zwischen der Ortsförderung für die Lebensqualität der Bewohner und der profitorientierten Ortsvermarktung für Besucher, macht Kräfte frei für transparente und erfolgreiche Entwicklungen.“

"Der Zustand der koordinierten, gesellschaftlichen Ortsförderung für die eigene Bevölkerung ist vielfach das Spiegelbild der Rangierung der Gemeinde in der kantonalen Steuerstatistik."

„Wenn man zu den kantonalen „Steuerhöllen“ gehört, sollte man wenigsten aus dem hohen Substrat eine attraktive Lebensqualität mit Substanz für die Bevölkerung bieten können und nicht durch hohe Gebühren die Belastung noch erhöhen."  

"Voraussehen, Vorausdenken, Vorausgehen sind zentrale Hauptaktivitäten von Behörden und Verwaltung. Solange eine Gemeindeführung, aus Angst vor zu vielen Mängeln, sich mit der gesellschaftlichen Ortsförderung nicht intensiv auseinandersetzt, wird die Lebensqualität in der Bevölkerung nur herbei- und schöngeredet und damit auch dringende Reformen ausgeblendet bzw. verhindert!"  

 

Fazit

Beurteilen Sie nun den Ist-Zustand in Ihrer Gemeinde. Listen Sie die positiven und negativen Situationen an Hand der obigen Aussagen auf und leiten Sie das Feedback (auch mit Fotos) den Behörden weiter, damit eine eindrückliche Vorzeigegemeinde in der Lebensqualität der Bevölkerung entstehen kann./of 2.6.18

 

 

 

 

ABC DER ORTSFÖRDERUNG

  

In der Ortsentwicklung gehört die „gesellschaftliche Ortsförderung“ zum entscheidenden Bereich für eine starke Lebensqualität in der Bevölkerung. Damit die Zusammenhänge besser erkannt werden und eine positive Gemeindeentwicklung möglich wird, informieren wir über die wichtigsten Schlüsselbegriffe.

 

  • A     wie Attraktivität 

Die Ortsförderung ist, neben der Wirtschaftsförderung, das zweite Standbein für eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung. Es geht vor allem um Lebensqualität und Attraktivität, gleichzeitig aber auch um eine nachhaltige Stärkung von Anziehungskraft und gesellschaftliche Wertschöpfung einer Gemeinde. Für die Wohlfühlqualität ist die Ortsförderung der ideale gemeinsame Nenner für die Bevölkerung und die Behörden, um sich mit der Zukunftsentwicklung konkret auseinandersetzen zu können.

„Eine offizielle Ortsförderung ist die beste Visitenkarte für jede Gemeinde!“

 

  • B      wie Bedeutung  

Bei der Ortsförderung geht es um die gesellschaftlichen und bei der Vermarktung um die wirtschaftlichen Profite. Diese Bereiche müssen klar unterschieden werden, denn sie brauchen verschiedene Zielsetzungen, Ressourcen und Kernkompetenzen. Für Bindungseffekte in der Gemeindeentwicklung ist es entscheidend, dass die Ortsförderung in den Bereichen Dorf-/Landschaftsbild, Wohnlichkeit/Ambiente, Verkehr/Umwelt, Freizeit/Unterhaltung und Kommunikation/Information eine Leadstellung innehat. 

„Wer eine koordinierte Ortsförderung verhindert, zerstört für die Bevölkerung eine positive Gemeindeentwicklung.“  

 

  • C     wie Chefsache

Für einen nachhaltigen Erfolg muss die Ortsförderung zur offiziellen Chefsache erklärt werden, denn sie ist ein zentrales Entwicklungsinstrument jeder erfolgreichen Gemeinde. Der Rang einer Gemeinde in der kantonalen Steuerstatistik ist meistens auch das Abbild der Wertschätzung der Ortsförderung durch die Behörden! Eine positive Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Behörden darf nicht dem Zufall überlassen werden. Dazu braucht es eine offizielle Ansprechstelle der Gemeinde oder die bindende Zusammenarbeit mit einer ausgelagerten Ortsförderungsorganisation. Nur mit klaren Zielsetzungen, transparenten Organisationsstrukturen und das Gespür für die Anliegen der breiten Bevölkerung, kann Glaubwürdigkeit und Vertrauen für eine gemeinsame und positive Ortsentwicklung gewonnen werden. 

„Eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung braucht eine konsequente Wirtschafts- und (gesellschaftliche) Ortsförderung.“

 

  • D      wie Durchblick    

Für die Analyse einer Gemeindeentwicklung braucht es eine umfassende und transparente Auslegeordnung mit allen wichtigen Kennzahlen der lokalen Wirtschaft und Gesellschaft. Erst mit einer glaubwürdigen Zahlengrundlage ist es möglich die nötigen Vorkehrungen für alle Bevölkerungsinteressen breit zu diskutieren, zu planen und umzusetzen. Konsequente Mehrheitsentscheide auf allen Ebenen garantieren den nötigen Konsens, weil damit Partikularinteressen neutralisiert werden können.  

„Erst eine spürbare Wertschätzung der Ortsförderung durch die Behörden gibt das Gefühl auch ernst genommen zu werden.“  

 

  • E       wie Erfolg

Erfolg ist die stärkste Triebfeder für positive Entwicklungen. Dies ist lern- und machbar, sofern die Akteure aller Interessensvertretungen auf Augenhöhe, paritätisch und ohne Ausgrenzungen mitentscheiden können. Ein gemeinsames und erfolgreiches Tun braucht transparente und verbindliche Spielregeln, welche ausnahmslos von allen eingehalten und von den Verantwortlichen kontrolliert bzw. durchgesetzt werden müssen. Nur so können abträgliche „Seilschaften“ für die Zementierung von Partikularinteressen verhindert werden.

„Eine sachbezogene Kommunikation ist eine der Voraussetzungen für eine echte Zusammenarbeit.“  

 

  • F       wie Führung

Ohne Führungsverantwortung funktioniert keine Gemeinschaft. Die Ortsförderung ist, neben der Wirtschaftsförderung, für die gesellschaftliche Zukunftsentwicklung einer Gemeinde eine zentrale Aufgabe der Gemeindeführung. Deshalb sollten Akteure aus Organisationen, Vereinen und Freiwilligengruppen mit finanzieller Unterstützung Beiträge für die Gemeinde leisten können. Der personelle und finanzielle Aufwand lohnt sich in einer koordinierten Ortsförderung immer, denn sie stärkt Lebensqualität und „Wir-Gefühl“.  

„Führen heisst selber hinstehen und sich nicht durch Sprecher vertreten lassen, um den Kopf nicht hinhalten zu müssen.“  

 

  • G      wie Gemeinwohl

Das Gemeinwohl ist ein wichtiges Ziel für eine positive Gesamtentwicklung einer Gesellschaft. Mit einer institutionell eingerichteten Ortsförderung entstehen optimale Synergien für eine Gesamtsicht , damit ein Gleichgewicht zwischen einem Geben und Nehmen zugunsten aller Akteure möglich wird. Dies ist auch der Garant, dass das Prinzip des Stärkeren eingeschränkt und damit respektvoll miteinander umgegangen werden kann.

„Solange das Denken von gewissen Interessengruppen "gemietet" wird, sind Blockaden in der Gemeindeentwicklung programmiert.“

  

  • H      wie Handeln

Wieviel wird von Professionalität geredet, aber effektiv wenig erreicht! Starke Leistungen zu bieten und Halbheiten zu vermeiden braucht Ehrlichkeit. Entscheidend dabei ist das Engagement für die Sache ohne versteckt eigene Vorteile und Profite anzustreben. Dies bringt echte Hochgefühle und damit immer wieder Energien für uneigennütziges Handeln. Eine schwache Ortsförderung ist nicht die Folge von fehlendem Geld, sondern von mangelndem Willen die Partikularinteressen einzuschränken. Dauernd von Potentialen zu reden ist nur eine Ablenkung um nicht handeln zu müssen. 

„Wer dauernd von Zusammenarbeit redet, strebt das Gegenteil an, damit die eigenen Ziele schneller erreicht werden können.“  

 

  • I        wie  Innovation

Ohne Innovation gibt es keine grossen Veränderungen. Grundlagen dazu sind Intuition und Kreativität. Aber erst durch praxisnahe Umsetzungen aussergewöhnlicher Ideen zu begehrten Angeboten entstehen Erfolge. Wie in einem Unternehmen müssen in der Ortsförderung primär hochstehende, ortspezifische Angebote unter Berücksichtigung von Tradition und Moderne im Mittelpunkt stehen. Damit kommen, neben einer guten Bildung, auch grundlegende Tugenden, wie Ausdauer, Präzision und Zielstrebigkeit der Bevölkerung zum Zuge. Richtig verstandene Ortsförderung ist der Motor für eine starke regionale Entwicklung nach innen, denn wo man sich wohlfühlt steigen die Aktivitäten und damit die Chancen der Wertschöpfungssteigerung.  

„Innovation ist eine Grundvoraussetzung für eine positive Entwicklung.“  

 

  • J       wie  Jedermann/Jedefrau 

Es ist zu einfach nach Lebensqualität zu rufen, ohne über eigenes Engagement nachzudenken und dafür echt auch etwas leisten zu wollen. So sind Jedermann/Jedefrau aufgerufen Ideen für die eigene Umgebung, die Gemeinde und die Region zu entwickeln. Diese sollten dann einzeln oder in Gruppen über eine organisierte Koordinationsstelle der Gemeinde eingebracht, diskutiert und realisiert werden können. Auf diese Art können sich auch junge Menschen engagieren, um sich in der Gesellschaft sinnvoll zu integrieren und mitarbeiten zu können. 

„Ein Diktat durch Touristiker in der Gemeindeentwicklung geht auf Kosten der Lebensqualität der Bevölkerung, denn Ortförderung braucht andere Kompetenzen als Besucherförderung.“  

 

  • K      wie  Kommunikation

Die Bevölkerung sollte durch die Gemeinde eingeladen werden, um miteinander die Zukunft zu gestalten. So wird eine offizielle Koordinationsstelle für die Ortsförderung die beste Grundlage um die Meinungsbildung für die Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft zu koordinieren. Für die nötige Konsenssuche sind, neben entsprechenden Kompetenzen, die Gesprächsbereitschaft und die Meinungsfreiheit zwischen Behörden/Verwaltung und der Bevölkerung eine unabdingbare Voraussetzung. Teure Experten sind nicht nötig, denn „gleich lange Spiesse“, paritätische Auseinandersetzungen und konsequente Mehrheitsentscheide sind der beste Selbstregelungsmechanismus. Nur ehrliche Kommunikation, Information und Transparenz schaffen Vertrauen und damit auch das Mittragen von Entscheidungen.

„Ohne Transparenz gibt es kein Vertrauen.“  

 

  • L       wie Leistungsvereinbarungen 

Zwischen Behörden und Bevölkerung bringt nur eine konsequente Offenheit das nötige Vertrauen, welches auch für die Zusammenarbeit entscheidend ist. Das grundlegende Mittel für fristgerechte und zielorientierte Umsetzungen sind klare Leistungsvereinbarungen (Geld gegen Leistung) auf allen Ebenen. So haben alle Akteure die Chance sich für Projekte einzusetzen. Mit einem solchen Vorgehen können Präferenzen, Bevorzugungen und einseitige Absprachen weitgehend verhindert und das Engagement von Einzelpersonen und Gruppen in der Gemeinde belohnt werden.

„Leistungsvereinbarungen sind Grundlagen um Finanzen im Griff behalten zu können.“

 

  • M      wie Mitverantwortung

Eine erfolgreiche Ortsförderung kann auf die Länge nur gelingen, wenn die Zusammenarbeit zwischen Behörden/Verwaltung und Bevölkerung ernst genommen und auch durch Organisationen und Medien mitgetragen wird. Alle Akteure einer Gemeinde müssen sich den gemeinsamen Zielsetzungen und Umgangsregeln einer Koordinationsstelle ohne Eigeninteressen ein- und unterordnen können. Für eine echte Mitsprache und Zusammenarbeit braucht es vor allem eine gegenseitige Menschenachtung. Nur so können Synergien, Mehrwerte und Mitverantwortung für eine gemeinsame Sache entstehen und auch sich weiter entwickeln. 

„Eine Unter- und Einordnung von Akteuren für eine gemeinsame Sache gehören zum minimalen Anstand.“

  

  • N      wie Natur 

Die Natur beeinflusst Menschen und damit auch die Gesellschaftsentwicklung. Das Hauptproblem ist in welchem Mass unsere Umwelt geschützt und genutzt werden soll. Ganz sicher ist das Prinzip, dass nicht mehr verbraucht werden soll als durch die Natur wieder bereitgestellt werden kann, ein wichtiges Richtkriterium für eine nachhaltige Entwicklung. Doch es ist auch realitätsfremd, wenn Regionen ein Naturpark für Besucher werden sollen und dadurch für die einheimische Bevölkerung, welche schliesslich jahraus und jahrein hier arbeiten und leben muss, eine nutzbringende Bewirtschaftung mit der nötigen Wertschöpfung verhindert wird!

„Die Stärkung der gesellschaftlichen Ortsförderung ist vor allem eine Sache der Einstellung und nicht jene des Geldes.“  

 

  • O      wie Organisation

Eine erfolgreiche und offizielle Ortsförderung kann verschieden organisiert werden. Einerseits ist es möglich bei den Behörden eine kleine, ressortübergreifende Koordinationsstelle (inkl. Melde-/Ansprechstelle und Controlling) für die wichtigsten Bereiche der Ortsförderung einzurichten. Anderseits kann die Verantwortung mit klarer Vereinbarung und mit genügender finanzieller Unterstützung aus dem Jahresbudget an eine spezielle Organisation der Ortsförderung ausgelagert werden. Die stärkste Wirkung hat aber sicherlich eine „Dachorganisation für die Wirtschafts-/Ortsförderung und Ortsvermarktung“ unter Führung von politischen und gesellschaftlichen Exponenten, welche alle Kräfte einer Gemeinde vereinigt und damit grosse Synergien für die Ortsentwicklung schaffen kann. Eine Informations- bzw. Begegnungsstelle für Bewohner und Besucher hätte zusätzlich eine starke Signalwirkung für ein echtes Zusammengehen und eine grosse Ausstrahlung der Gemeinde.

„Nur eine klare Trennung zwischen der Ortsförderung für die Lebensqualität der Bewohner und der Ortsvermarktung für Besucher, macht Kräfte frei für eine erfolgreiche Gemeindeentwicklung.“  

 

  • P       wie  Planung

Die Bereiche der Ortsförderung mit ihren Beiträgen zu den Landschafts-/Siedlungsbildern, zur Wohnqualität, zur Verkehrsgestaltung, zu den Freizeitmöglichkeiten und zur Kommunikation bzw. Information sind zu lebenswichtig für die Bevölkerung, um sie nicht einer offiziellen Koordinationsstelle zu unterstellen. Entscheidend ist es die Ortsförderung klar zu definieren, was aber nur zusammen mit den politischen Behörden entstehen kann. In einer klaren Auslegeordnung sollten eine langfristige Schwerpunktplanung mit praxisnahen Etappierungen und Umsetzungen vorbereitet und vollzogen werden. Ein solches Vorgehen gibt Bindungseffekte und damit fühlen sich Menschen verstanden, sozial aufgehoben und auch emotional ernst genommen.

„Profitorientierte Gruppierungen können keine ausgewogene, gesellschaftliche Ortsförderung entwickeln."  

 

  • Q      wie Qualität

Bei der Ortsförderung ist die Lebensqualität für die eigene Bevölkerung zentral. Nur ein unmissverständliches Qualitätsdenken bringt Erfolg für alle Beteiligten. Sicher wird damit der Aufwand an Ressourcen, Arbeit und Kosten grösser, doch Langlebigkeit und Nachhaltigkeit sind durch nichts Anderes zu ersetzen. Es muss alles daran gesetzt werden, dass durch Planung und Koordination ein anspruchsvolles Niveau erreicht bzw. gehalten werden kann. Dazu braucht es auch ein gezieltes Controlling mit regelmässigen Feedbacks.

„Im Zentrum muss die Förderung des örtlichen Ambientes stehen, damit vor allem eine Verödung von Quartieren verhindert werden kann."

 

  • R      wie Respekt

Im menschlichen Umgang sind Respekt und Freundlichkeit entscheidende Kriterien für ein gesellschaftliches Gleichgewicht. Eigene Zielesetzungen müssen sicher nicht sofort zurückgenommen werden, aber die Überlegungen des Gegenübers müssen fundiert durchdacht werden. Mit einem Geben vor dem Nehmen können ein Konsens und damit gemeinsame Werte, Vertrauen und gegenseitige Anerkennung entwickelt werden. Bei Projektumsetzungen werden so eigensinniges „Rosinenpicken“, „Trittbrettfahren“ und eine einschüchternde „Meinungsdiktatur“ von Gruppierungen verhindert.  

„Wer sich gegen gleiche Pflichten und Rechte in einem Team wehrt, will vor allem seine Eigeninteressen durchsetzen.“        

                  

  • S       wie  Synergien

Jede Gemeinde könnte sich grossen personellen, materiellen und finanziellen Aufwand ersparen, wenn Bevölkerung, Organisationen und Einzelpersonen bei der Ortsförderung miteinbezogen und auch offiziell unterstützt würden. Es gilt also möglichst Synergien zu schaffen und damit Identifikation und Verantwortung nah bei der Bevölkerung zu halten. Mit einer vernetzten Zusammenarbeit könnten viele Probleme versachlicht und schon an den Wurzeln gelöst werden. Dazu braucht es aber eine funktionierende Koordination durch eine gezielte Entwicklung der Ortsförderung und eine offizielle Ansprechstelle für die Bevölkerung.

„Ein  neutrales Controlling unterstützt eine Entwicklung in die richtige Richtung.“

 

  • T       wie Träumereien

Erfolgreiche Gemeinden verdanken ihre Situation nicht den Träumereien und dem Zufall. Hinter Erfolgen steht immer harte Arbeit, welche vielfach verborgen bleibt. Erst die richtige Mischung zwischen Althergebrachtem und Neuentwicklungen macht eine echte Lebensqualität aus. Aufgefrischtes kann ebenso anziehend wie Neues wirken, wenn es mit Geschmack und Liebe zum Detail in eine gemütliche Umgebung eingebettet ist. Ein offenes Feedback ist ein guter Gradmesser für die Anerkennung oder Missbilligung der Arbeit von Behörden, Verwaltung und Organisationen.      

„Wer sich nicht einem umfassenden Feedback stellen kann, sollte die Öffentlichkeit meiden.“

 

  • U      wie Umgang

Ohne Wertschätzung, Freundlichkeit, Dienen, Respekt und Anstand gibt es kein gegenseitiges Vertrauen. Dies führt auch schnell zu Unterstellungen und Barrieren zwischen verschiedenen Interessengruppen. Dazu kommt noch, dass Vieles gezielt auf die (unmessbare) emotionale Ebene verschoben wird, um von den echten Fakten ablenken zu können. In der Ortsförderung sind Menschen gefragt, welche sich unbeirrt zugunsten der Sache für die ganze Bevölkerung und nicht für Kommerz und Partikularinteressen einsetzen.  

„Für wirkliche Fortschritte braucht es eine weitsichtige Ermöglichungs- und nicht eine Verhinderungspolitik!“   

 

  • V       wie Voraussetzung

Nur mit einer koordinierten Ortsförderung kann die Lebensqualität der eigenen Bevölkerung nachhaltig im Mittelpunkt gestellt werden. Damit eine klare Aufgabenaufteilung möglich wird, müssen die Begriffe Ortsförderung (für Bewohner) und Ortsvermarktung (für Besucher) klar auseinander gehalten werden. Mit gemeinsamen Zielen in einem transparent organisierten Umfeld sollten alle Kräfte einer Gemeinde für die Ortsförderung gebündelt werden. Dabei müssten private Unternehmen und Investoren erleichterte Voraussetzungen für ihre Öffentlichkeitsbeiträge erhalten. Ebenfalls sollten sich u.a. alle bäuerlichen Genossenschaften für öffentliche Infrastrukturbereiche finanziell engagieren, statt nur die eigenen (Immobilien)Profite zu maximieren und die entstehenden Folgekosten bei den Infrastrukturen den Steuerzahlern zu überlassen!

„Es braucht viele Aussensichten um Fakten ins richtige Licht zu stellen und einseitige Interessen zu neutralisieren.“  

 

    W        wie WutbürgerInnen 

„Wutbürgerinnen“ entstehen nicht einfach, sondern werden von jenen gemacht, welche Menschen ausgrenzen wollen. Mit diesem neuen Unwort werden abgesprochene Macht- und Interessensphären zementiert und „unangepasste“ Menschen, welche den Finger auf öffentliche Ungereimtheiten halten, gebrandmarkt und in eine Ecke gestellt. Es gibt auch viele BürgerInnen, welche wegen einschüchternder "Meinungsdiktatur" gewisser Interessengruppen einfach schweigen um ihr Unternehmen nicht einer Überlebungsgefährdung auszusetzen. 

„Eine Gemeinde sollte an einer offizielle Unterstützung der Ortsförderung brennend interessiert sein, um so auch Private zu animieren in ihrer Umgebung ein einladendes Ambiente für das Ortsbild zu bieten."

 

  • X       wie  Xilophon

Musikinstrumente drücken sich individuell oder im Verbund in Harmonien aus. Grundlagen dazu sind ein rhythmisches und dynamisches Tongefüge, welches auf klaren Regeln basiert und zur Entfaltung gebracht werden kann. Sicher gibt es hie und da Disharmonien, doch Musik begeistert vor allem durch das harmonische Zusammenspiel. Die Ortsförderung ist mit einer Musikformation vergleichbar, wo sich die einzelnen Akteure einem Ganzen unterstellen und einordnen, damit harmonische Entwicklungen möglich werden.

„Harmonie in der Gesellschaft basiert vor allem auf Wertschätzung.“  

 

  • Y       wie  Yoga

Mit einer Konzentration auf Geist, Seele und Körper werden im Yoga neue Kräfte für den Lebensalltag freigemacht. Das „auf den Kopf stellen“ kann Überraschungen bewirken, denn die Konfrontation verschiedener Ansichten ermöglicht ein “Querdenken“ und befruchtet damit Diskussionen und Auseinandersetzungen in grossem Masse. So können in echter Zusammenarbeit auf Augenhöhe verschiedene Wege für aussergewöhnliche Entwicklungen geebnet und mit neuen Einsichten kann Unmögliches auch möglich gemacht werden.     

"Solange Platzhirsche eine Meinungs- und Einschüchterungsdiktatur betreiben, wird eine ausgewogene Gemeindeentwicklung blockiert.“  

 

  • Z       wie  Zusammenarbeit                      

Eine koordinierte Ortsförderung stärkt, auch im Hinblick auf Schlafgemeinden, die Lebensqualität, die Attraktivität und das Gemeinwohl in den Wohn-, Alltags- und Freizeitbereichen. Es ist Sache der Behörden die Bevölkerung dahin zu sensibilisieren, dass durch eine gezielte Ortsförderung spürbare Mehrwerte  und gleichzeitig ein gewisser Stolz und starke Wir-Gefühle entstehen. Eine zentral koordinierte Freiwilligenarbeit könnte grosse Entlastungen für die Ortsförderung bewirken. Für eine effiziente Zusammenarbeit braucht es vor allem Aufgabenteilungen mit klaren Regeln, denn nur so kann gegenseitiges Vertrauen und ein menschenfreundlicher Umgang ohne Ausgrenzung entstehen.  

„Wo wenig gegeben wird, kann man nicht Vieles erwarten!“

                                                                                                                                                                                              1.6.17

 

 

 

Gemeinden zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung

 

Es sind immer wieder die gleichen Kriterien, welche für eine positive Ortentwicklung ausschlaggebend sind.

 

1. Eine Ortsförderung (OF) in einer Gemeinde muss für eine optimale Lebensqualität ein zentraler Bereich sein.

 

1.1 Die Voraussetzungen

 

-Für eine positive Entwicklung muss die OF politisch offiziell in der Gemeinde eingebettet sein.

-Für Gemeinden müssen klare schriftliche Rahmenbedingungen für die OF vorhanden sein.

-Für die Lebensqualität der Bewohner sollten vor allem folgende Bereiche gefördert werden:

-Umwelt, Ambiente, Sicherheit

-Einrichtungen, Infrastrukturen, Mobilität

-Veranstaltungen, Unterhaltung, einheimische Produkte

-Gesundheit, Bildung, Sozialer Ausgleich

-Kommunikation, Information, BürgerInnenservice

-Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit in der Ortsförderung sind:

-ein politischer Wille für eine koordinierte Ortsförderung 

-ein Netzwerk mit starker lokaler Verankerung aller Akteure

-eine Zusammenarbeit für Synergien mit dem Motto

"Bewahren - Erneuern - Weiterentwickeln Neuentwickeln"                                                                   

-Die Bereiche der OF können bereichs- oder projektbezogen angepackt werden, aber der Nutzen und die Akzeptanz müssen regelmässig überprüft werden.

 

1.2 Die Organisation

 

-Die koordinierte OF muss mit einer verantwortlichen Person im Gemeindeorganigramm integriert sein und eine Ansprechstelle für die Bevölkerung haben.

-Es kann auch eine spezielle Organisation mit einem Ausschuss/Geschäftsstelle/Sekretariat für die OF gegründet werden, in der die Ortsakteure vertreten sind und durch klare Vereinbarungen eine Zusammenarbeit mit den Behörden mittels Leistungsaufträgen organisiert ist.

-Eine dritte Variante wäre die Gründung einer "selbstständigen Dachgesellschaft", welche für Ortsförderung, Ortsvermarktung und Wirtschaftsförderung zuständig ist.        

                                       

1.3 Fazit

Dass bestimmte Exponenten der Gemeinden sich gegen eine transparente und effiziente OF wehren, liegt eindeutig an der Erhaltung des eigenen Macht- und Entscheidungszirkels. So können engagierte Menschen und Organisationen kaltgestellt werden und zurück bleiben alle, welche dann in «eigener Zusammenarbeit» den Stillstand noch mehr zementieren und dadurch sich immer mehr von den echten Bedürfnissen der Bevölkerungsmehrheit entfernen.  

 

2. Der Tourismus als Ortsvermarktung  

 

Der Tourismus und seine Regionen stöhnen, aber die Probleme sind weitgehend hausgemacht.

 

2.1 Die fehlende Kontinuität

Sicher gibt es die altbekannte Frankenstärke, aber nur deshalb bleiben die Besucher vom In- und Ausland nicht weg. Die Gründe: Die anderen Länder haben aufgeholt, die Schweiz ist weniger begehrt und ihre Wettbewerbsfähigkeit hat wegen beschränkter Attraktivität klar abgenommen. Das hat mehrere Ursachen. Wenn schon propagiert wird die Natur ins Zentrum zu stellen, sollte dies konsequent mit natürlichen und erschwinglichen Angeboten für alle getan werden. Die "High-Tech-Attraktionen" mit immer grösseren Inszenierungen (Seilparks, Klettersteige, Seilrutschen, Rodelbahnen, Aussichtsplattformen, Hängebrücken) sind nur Zeichen einer völlig ausgereizten, profitorientierten Zeit. Entscheidend für das Gleichgewicht wäre Mass und Konzentration bei solchen Funparks. Der Reisebranche fehlt auch eine garantierte Nachhaltigkeit, denn Wetter, Klima, Naturereignisse, schlechte Konjunkturentwicklungen und zunehmende Konkurrenz attraktiverer Regionen bringen keine Kontinuität im Gleichgewicht mit der Natur. Kommt hinzu, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft nicht durch Geld ersetzt oder erlernt werden können. Zusammengefasst: Ein starkes Profitdenken mit einer Abzockermentalität für das Überleben gewisser Regionen vermindert die Anziehungskraft jeder Destination und dies ist eine «Giftmischung» für den Tourismus.  

 

2.2 Der Tourismus ist nur ein kleiner Teil des wirtschaftlichen Wertschöpfungspotentials einer Gemeinde 

 

Unsere «Tourismus-Gelehrten» sollten sich weniger mit Theoriemodellen abgeben und sich weniger in den «erlauchten Kreisen des Expertentourismus» bewegen. Es braucht mehr Praktiker als Theoretiker, mehr lebensnahe Angebote und einen einfacheren (günstigeren) Vermarktungsaufwand auch für die kleinen Anbieter! Im neuesten Konzept sollen nun finanzstarke Individualreisende angesprochen werden. Damit werden aber "Normalanbieter" immer weniger genügen und "kalt" ausrangiert. So werden Millionen aus Steuergeldern, die auf allen Staatsebenen (Bund, Kantone und Gemeinden) "abgeholt" werden können, einseitig eingesetzt und touristische Unternehmen durch Staatssubventionen unterstützt. Das ist keine Lösung in einer freien Marktwirtschaft, denn andere (auch bereichsübergreifende) Dienstleistungsanbieterbranchen sind von Staatsgeldern ausgeschlossen. Die Unterstützungshöhe ist zudem in keinem Verhältnis zur jährlichen Wertschöpfung der Tourismusbranche, denn schweizweit ist die Ortsvermarktung durchschnittlich mit 3% an der Gesamtwertschöpfung der Wirtschaft beteiligt und es sind dazu rund 4% aller Arbeitskräfte eingesetzt. Für eine erfolgreiche Besuchersteuerung braucht es weniger Destinationen mittels regionaler Zusammenschlüsse. Vom Angebot her müssen, trotz föderaler Struktur, unbedingt Schwerpunkte gebildet werden, damit ein nichtssagendes "Tuttifrutti" vermieden werden kann. Dabei sollten für Besucher die Inhalte viel wichtiger sein als die Werbung! Die Eigenverantwortung und Selbsthilfe und nicht Subventionen müssen in den in den Mittelpunkt gestellt werden, was aber auch Reformen nach sich ziehen muss, denn die Welt, die Reisemotive und Reiseangebote werden sich noch dramastisch verändern.

 

2.3 Fazit

 

In den Unternehmen hat die Werbung durchschnittlich einen Anteil von einigen Prozenten. Der Rest wird in die Produkteherstellung und/oder Dienstleistungen investiert. So sind in der Ortsförderung starke Angebote für die Lebensqualität der Gemeindebewohner und weniger für die Vermarktung gefragt. Damit ist auch gesagt, dass viel mehr Mittel in der Ortsförderung als in der Besucherförderung (Tourismus) eingesetzt werden müssen.

 

3. Die gesellschaftliche Ortsförderung ist die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Ortsvermarktung 

 

Für eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung bieten die Wirtschaftsförderung und die gesellschaftliche Ortsförderung für Lebensqualität, Identifikation und Zusammenhalt einer Gemeinde entscheidende Grundlagen einer nachhaltigen Innenentwicklung. Die Vermarktung einer Region ist das Kerngeschäft von touristischen Organisationen im Dienstleistungssektor, wie Hotellerie, Gastronomieunternehmen und Besucher-Informationsstellen. Bekanntlich müssen aber vorerst bei Einrichtungen, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Produkten, Bildung, Gesundheit, Soziales, Sicherheit und Kommunikation starke Angebote vorhanden sein, damit diese ausstrahlen und für Besucher erfolgreich vermarktet werden können. Hier trägt die Ortsförderung die Hauptverantwortung. So hat der Tourismus mit der Ortsförderung nur indirekt etwas zu tun. Eine Zusammenarbeit zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung ist nur möglich, wenn die Kompetenzen und Kernaufgaben klar geregelt sind und die Ortsförderung nicht dem Diktat der Tourismusbranche ausgeliefert ist, sondern zusammen mit der Wirtschaftsförderung das offizielle Lead für eine positive Standortentwicklung innehat. Andere Wege sind Fehlentwicklungen, welche die Entstehung von Vorzeigegemeinden für die eigene Bevölkerung verunmöglichen."/ofch 1.7.18  

 

 

 

 

GEMEINDEBEWERTUNG 

 

 

Machen Sie sich ein Bild zur Ortsförderung in Ihrer

Wohngemeinde!

 

Wer möchte nicht immer wieder ein "Ferienfeeling" in der eigenen Gemeinde erleben? Ein offizielles Ortsförderungskonzept für Lebensqualität, Zusammenleben und Attraktivität gehört zur Ortsentwicklung. Beurteilen Sie die Situation der gesellschaftlichen Ortsförderung in Ihrer Wohngemeinde.  

 

Bereiche                                                                                                                              Punkte    JA 

(Zutreffende Wertungspunkte unter JA eintragen)  

1. Bestehen in der Gemeinde verschiedene Organisationen, wie die Wirtschafts-förderung, Ortsförderung und Ortsvermarktung, für die Ortschaftentwicklung?   

3

 

2. Gibt es eine aktuelle IST-Zustandsanalyse zur Ortsförderung in der Gemeinde?

1

 

3. Ist in der Gemeinde ein selbstständiger Verein, unabhängig von Behörden 

    und Finanzunterstützung, für die Ortsförderung zuständig?

1

 
4. Ist die Ortsförderung offiziell bei der Gemeinde integriert?

3

 

5. Anerkennen touristische und andere profitorientierte Organisationen 

    eine offizielle Ortsförderungseinrichtung zur Stärkung der Lebensqualität***?

2

 

6. Ist die Ortsförderung für die Bereiche Natur, Dorf-/Landschaftsbild, Ambiente, Mobilität, Gesundheit, Freizeit, Veranstaltungen und Kommunikation offiziell koordinierend zuständig?

3

 

7. Gibt es in der Ortsförderung einen institutionalisierten Zusammenarbeits-

    vertrag mit Leistungsvereinbarungen zwischen Behörden, Ortsförderungsstelle und

    den Akteuren (Vereine, Freiwilligenarbeit) der Gemeinde?

3

 

8. Besteht für Bevölkerung und Organisationen eine offizielle Ansprechstelle für die Ortsförderung und/oder ist ein Info-/Besuchszentrum für Bewohner und Besucher vorhanden?

3

 

9. Werden Projekte der Ortsförderung mit einem fixen Betrag pro Einwohner (minimal

   Fr. 4.--) im Budget der Gemeinde unterstützt?

3

 

10. Gibt es einen jährlichen Rechenschaftsbericht zur Ortsförderung?

3

 

Punktetotal  

25

 

Schlusswertung

 

 

Wertungstabelle  

sehr gut: 25 – 23 Pt.    -  gut: 22 - 18 Pt.     -   genügend:  17 – 12 Pt. schwach: 11-1 Pt.

   

 

 

Fazit

 

Erfolgreiche Gemeinden wissen was eine gesellschaftliche Ortsförderung für die Lebensqualität der Bevölkerung bewirkt. Es geht hier um eine professionelle Koordination und nicht um Bürokratie! Gemäss Untersuchungen verhindert aber öfters die Touristikbranche eine starke Ortsförderung, um die Ortsentwicklung völlig einseitig zu ihrem Gunsten zu beeinflussen. So werden Blockaden und Stillstand  in der Lebensqualität auf dem Buckel der Bevölkerung auf Jahrzehnte programmiert! /be 5.5.18                                                                                                                                                                                            

 

***Bewertung der Lebensqualität

 

 

 

ERHEBUNG

 

 

 

BEVÖLKERUNGSUMFRAGE zur Ortsförderung

 

 

Befragungen sind das beste Mittel um die Ausgangslage zu eruieren und ohne Partikularinteressen die Meinung der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen zu können. 

 

 

1. Die Attraktivität

 

1.1 Die Einschätzung der Anziehungskraft der Region

           

Welche Eigenschaften treffen auf ……………….(Gemeinde) zu?

Bewerten Sie die aktuelle Situation mit den Noten (auch Halbnoten) zwischen 1-6.

1                                                                                                 6                                                                                  Noten

hässlich

schön

 

ungemütlich

gepflegt

 

unsympathisch

sympathisch

 

unfreundlich

zuvorkommend

 

hektisch

ruhig

 

einfallslos

kreativ

 

laut

leise

 

rückständig

fortschrittlich

 

eintönig

abwechslungsreich

 

teuer

günstig

 

altmodisch

modern

 

wenig Athmospäre

viel Ambiente

 

Durchschnittsnote  

 

 

           

                                                                      

1.2 Beurteilung der Lebensqualität in wichtigen Lebensbereichen 

 

Bewerten Sie mit den Noten 1–6 (auch Halbnoten) die aktuelle Situation.                                                         Noten

 

1.2.1 Landschafts-/Ortsoptik

Ausgewogener Stil (Plätze, Strassen, Bauten)   -   Ruhe und Luft     -     Ambiente

 

1.2.2 Wohnen

Wohnqualität (Luft, Ruhe) - Wohnungsmieten/Immobilienpreise   - Erholungsräume

 

1.2.3 Mobilität

ÖV-Angebote   -     Parkplatzangebote     -     Langsamverkehr

 

1.2.4 Einkauf 

Food         -           Non Food           -     Spezialprodukte

 

1.2.5 Gastro

Ambiente       -         Freundlichkeit       -         Preisniveau

 

1.2.6 Arbeit

Berufsvielfalt       -         Stellenangebot         -       Einkommensniveau

 

1.2.7 Freizeit: Veranstaltungen und Unterhaltung bei Kultur/Sport 

Vielfalt         -        Ausgewogenheit             -         Niveau

 

1.2.8 Bildung

Schultypen     -     Niveau      -         Qualität

 

1.2.9 Gesundheitswesen

Angebotsvielfalt        -         Qualität           -         Sicherheit

 

1.2.10 Zusammenleben

Kontaktmöglichkeiten – Familienangebote - Altersangebote   - Vereinsleben  -   Soziales Netz

 

1.2.11 Lebenskosten

Steuern  - Gebühren - Wohnungsmieten – Immobilienpreise - Preisniveau bei den Angeboten

 

1.2.12 Informationen/Auskünfte durch Behörden/Verwaltung

Einheitlichkeit    -     Verständlichkeit    -   Servicequalität

 

Durchschnittsnote 

 

 

 

1.3 Visionen zur Lebensqualität

 

Bitte ergänzen Sie die die einzelnen Themen in der Tabelle mit je 3 eigenen Vorschlägen..

Thema                                                  Details                                                  Vorschläge              

1. Natur

-Landschaft

-Klima/Wetter

-Erholungsräume

 

2. Wohnsituation

-Ortsbild

-Ruhe

-Luftqualität  

 

3. Mobilität

    

-Motorisierter Verkehr

-Langsamverkehr

-öffentlicher Verkehr  

 

4. Einkaufsmöglichkeiten

-Food

-Nonfood

-Spezialangebote

 

5. Gastronomie

-Ambiente

-Angebote

-Preise

 

6. Arbeitsmarkt

-Bereichsvielfalt

-Arbeitstellenangebote

 

-Einkommensniveau

 

7. (Allwetter) Freizeitangebote

-Kultur

-Sport

-Vereinstätigkeiten

-Veranstaltungen

-Unterhaltung  

 

8. Bildung

-Schultypen

-Niveau

-Bildungskursangebot

 

9. Gesundheitsversorgung

-Grundversorgung

-Spezialisten

-Betreuungsqualität

 

10. Zusammenleben

-Kontaktmöglichkeiten

-Familienangebote

-Altersangebote

-Jugendangebote

-Hilfsangebote

 

11. Lebenskosten

-Steuern

-Gebühren

-Wohnmieten    

 

12. Kommunikation (Behörden/Verwaltung)

-Informationsmittel 

-Informationsqualität  

-Dienstleistungsservice

 

 

 

   

 

 

 2. Ortschaftentwicklung und gesellschaftliche Ortsförderung

 

Neben der Wirtschaftsförderung gehört die gesellschaftliche Ortsförderung zum zweiten Standbein für eine erfolgreiche Ortschaftentwicklung. Das Hauptziel der Ortsförderung sind Beiträge für eine starke Lebensqualität bei der Bevölkerung, denn sie ist eine Drehscheibe und zugleich eine Visitenkarte jeder Gemeinde.

Welche Aufwertungen (Auffrischungen/Ergänzungen/Neuentwicklungen) zur Ortschaftentwicklung der Region sollten durch die Gemeinde zusammen mit anderen Organisationen realisiert werden? (A: Realisiertes   B: Prioritäten) Geben Sie den erprobten Vorschlägen aus der ganzen Schweiz eine Priorität zwischen 1 bis 3.

                                                                                                                                                                               A         B         

I   Umwelt und Ambiente

     

„Grünes Band“ (Begrünungen durch Bäume, Pflanzen und Blumen)

     

Aktion „Saubere Ortschaft“

     

Obligatorische Baustellen-Einfassungen mit Bildern zu Natur und Kultur der Region

     

Erholungs-Park mit Pflanzen, Blumen, Wasserspielen u.a.

     

Exkursionsangebote für Naturerlebnisse

     

Anziehendes Ortsbild

(Gestaltung von Bauten, Strassen, Plätzen, Beleuchtung, Dekorationen)

     

EIGENES:

     
 
II   Einrichtungen und Infrastrukturen
     

Überdachte Bühne im Freien für u.a. Veranstaltungen, Picknick

     

Ruheecken mit Bänken und Pflanzen  

     

Einladende Strassenbeleuchtungen

     

Weihnachtsbeleuchtung

     

Einheitliche „Möbelierung“ des öffentlichen Raums

     

Zentrale Wetterstation  

     

Banner zu Persönlichkeiten, Kulinarik, Traditionen über Strassen

     
Verkehrsgestaltung
     

     Einheitliches, dezentes Signalisationssystem ohne Schilderwald

     

      Flanierzone im Zentrum

     

     Zentrale Veloparkplatzstellen        

     

     Parkplatzkonzept mit Verkehrsleitsystem

    Shuttlebetrieb ab  Grossparkplätzen

     

     Tempo 30 in der Kernzone

     

     Eingeschränktes Nachtfahrverbot

     

     Barrierefreie Infrastrukturen in der Kernzone         

     

Bücher-Café

     

Digitales Ortsmuseum (Fotos, Filme, Videos u.a.)

     

Ausstellungssäle für Persönlichkeiten, Lebensutensilien u.a.

     

Einladung von privaten Personen zur Unterstützung des Ortsbildes in ihrer Umgebung

     

Bergbelebung

Sessellift – Restaurant – Rutschbahn – Wanderwegnetz - Velopiste        

     

Seebelebung

Bistros rund herum - Wassersportplatz mit Verleih von Booten, Kanus, Pedalos     -Flussbaden und oder Badeseen   -     Info-Unterstand in der Natur

     

 EIGENES:

 

     
III Veranstaltungen und Unterhaltung in Kultur/                    Bewegung/Sport  
     
 
     

Kultur                                              

     
       

Kreativtag für alle (Bilder, Plakate, Steine, Fassaden, Gärten, Pärke)          

     

Kultur-/Bewegungstreffen für Senioren

     

Kunsthandwerk-Messe

     

Kunst-Ausstellung von Jugendlichen  

     

Open-air-Kino

     
       

Foodfestival       

     

Bikefestival     

     

 

     

Musikfestival (u. a. Blues, Jazz, Rock) 

     

Lifebands in Gaststätten

     

Strassenmusikanten   

     

Drehorgeltreffen

     

Tanzpartys +50, alle vier Jahreszeiten  

     

 

     

Volkstheater

     

Kabarett

     

Erzählnacht

     

 

     

Wochen-/Frischmärkte u.a. Bauern-, Biomarkt, Blumen-, Flohmarkt      

     

Spielwarenmesse       

     

Jobbörse für Jugendliche

     

Tischmesse für Jugendvereine

  

   

 

     

Bewegungs- und Begegnungstage für Familien und Kinder              

     

     -Seifenkistenrennen

     

     -Fahrradwettkampf

     

     -Spieltag

     

           -Bastelkurse

     

           -Zeichenwettbewerb     

     

           -Buchfestival

     

           -Puppentheater

     

           -Disco 

     

           -Flohmarkt

     

      -Skirennen

     

     -Rollerblades-/Geschicklichkeitspark

     
       

Aktionswochen mit einheimischen Produkten

     

Einheimische Menüangebote in jeder Gaststätte

     

Spezialitätenecke von einheimischen Produkten in jedem Schaufenster  

     

Führungen zu historischen Örtlichkeiten

     

Ausstellungen

     

     -Handwerkerprodukte (u.a. Bergholz)

     

     -Landwirtschaftsprodukte (u.a. Kräuter)        

     

     -Dienstleistungsprodukte

     

 

     

Neuzuzügertreffen

     

Orts-/Quartierfeste für die Bevölkerung

     

Advents-/Weihnachtszeit-Aktivitäten

     

     -Märlifahrzeug

     

     -Kerzenziehen

     

    -Lichterschwimmen

     

     -Chlauseinzug

     

     -Sternsingen

     

 

     

Mondscheinwanderungen    

     

Tracking mit Tieren (Esel, Lama etc.) und Einkehr

     

App-Touren

     

Geocaching

     

Foxtrail

     

Handysafary

     

EIGENES:

     

 

Bewegung und Sport    

     

 

     

Sportcenter mit Mehrzweckhalle

     

Sportaktivitätenpark

     

Hallenbad

     

Seilpark

     

Rutsch-/Rodelbahn    

     

Downhillparcours

     

Airbordcenter

     

Draisinebahn

     

Abenteuer-Kombi-Spielplatz für Kinder und Jugendliche

     

Naturspielplatz

     

Klettersteig

     

Fitnessgeräteparcours auf Spazierwegen

     

Seerundweg     

     

Spazierwegnetz

     

Pilgerwegnetz 

     

Bike-/E-Bikewegnetz

     

Inlineskatenetz

     

Fixer OL-Parcours

     

Segway-Netz   

     

Reitweg-Netz   

     

Buggypistennetz        

     

Gesellschaftsspielplatz (u.a. Bodenschach, Boccia, Ping Pong)           

     

Exkursionen zu Naturschauplätzen

     

Rundgänge zu Ruinen, alten Häusern, Burgen, religiöse Orte

     

Panorarmawege

     

Panoramatafeln an Aussichtspunkten

     

Grillplatz-Netz für Wanderwege

     

Aussichtspunktetour

     

Mondscheinwanderungen

     

Parcours „Wasserwelten“        

     

Wassertretweg

     

Kneipweg

     

 

     

Eisbahn

     

Offizielle Schlittelbahn

     

Schneeschuhlauf-Netz

     

Snowmobilpistennetz 

     

EIGENES:

     

 

IV Gesundheit und Zusammenleben

     

 

     

Label für einheimische Produkte

     

Begegnungs-/Gesundheitstag

     

Seeüberquerung

     

Vorträge/Kurse Gesundheit

     

Fortbildungsabende für Sprachen und Schreiben         

     

 

     

Aktion Offene Türen: Handwerker, Künstler u. a. Bäckerei, Brauerei, Obstgut, Bauernhof

     

Permanente Schaufensterecken mit einheimischen Produkten

     

 

     

Bevölkerungsfest

     

Einheimisches Kulinarikfest

     

Getränkedegustationen

     

Koordination  

     

             -Freiwilligenarbeit

     

             -Jugendtreffen

     

-Veranstaltungen

     

             -Wohnen und Leben im Alter

     

             -Gesellschaftsfragen

     

Info-/Auskunftsstelle zur Ortsförderung

     

Ortsförderungstag

     

 

     

 EIGENES:

     

V Kommunikation  und  Information       

     

 

     

Label/Motto für die Örtlichkeit

     

Einladende und verständliche Webseite

     

Einheitlicher Veranstaltungskalender für alle   

     

Infotafeln für Aktualitäten an Dorfeingängen      

     

Aussichtstafeln

     
       

Infopoint für die Ortsförderung

     

Einheitliches Informationssystem für

     

           -motorisierten Verkehr ohne „Schilderwald“

     

          -Langsamverkehr mit Fusswegleitsystem

     

Anschriften wichtiger historischer Plätze, Wege, Gebäude,  

     

QR-Codeanschriften   

     

Themenwege

     

        -Erlebnispfade zu Geografie, Geschichte/Kultur, Natur

     

        -Brunnenweg mit historischen Gebäuden

     

       -Märchenpfad       

     

       -Gourmetlehrpfad

     

       -Kapellen- und Schutzhüttenweg

     

       -Gripspfad

     

       -Spiritueller Weg

     

Kreuzworträtsel-Folgen über die Region

     

 

     

Freizeitkarte mit Broschüre

     

Rezeptbuch mit einheimischen Gerichten und Getränken

     

Broschüre „Ort im Wandel der Zeit“

     

Malhefte zur Gemeinde

     

Flyer "Themenwege"      

     
       

Auskunftsstelle Ortsförderung

     

Regelmässige Seite für Beiträge der Ortsförderung in der Lokalzeitung         

     

Webseite zur Ortsförderung

      

Videofilm über die Region

      

 

     

Infozentrum für Bewohner und Besucher                                                     

mit Verköstigungsmöglichkeiten, Verkauf von einheimischen Produkten und interaktiven Informationen

     

Öffentlicher Monatsstammtisch Ortsförderung

     

Internet-Plattform-Programm für Anregungen/Einwände aus der Bevölkerung

 

EIGENES:

     

                                                                                                                                                                                                     15.1.18      

3. Allgemeine Daten der Befragten (Bitte ankreuzen und ausfüllen)

 

-Alter                         16-19Jahre

                                   20-34

                                   35-49

                                   50-64

                                   65 und älter

-Geschlecht              weiblich

                                  männlich

-Schulbildung          Primar-/Sekundarschule

                                  Lehre/Berufsschule

                                  Meister (eidg. Diplom)

                                  Maturität

                                  Fachhochschule/Universität

-Haushalt                   1 Person

                                   2 Personen

                                   3-4 Personen

                                   5 und mehr Personen

-Beruf                         Schülerin/Studentin

                                   Angestellter, Beamter

                                   Facharbeiterin, Meister (eidg. Diplom)

                                   Leitender Angestellter, Chefbeamter

                                   Selbständig erwerbend, Freiberufler

                                   Hausfrau/Hausmann

                                   RentnerIn

                                   Ohne Beschäftigung

-Wohngegend           PLZ

-Arbeitsort                -Pendler (Orte ausserhalb der Gemeinde) mit

                                               -Fahrrad

                                               -ÖV

                                               -Auto

                                 -Nichtpendler